27.08.12 11:29 Uhr
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"Wasser sparen um jeden Preis" ist falsch

Das Umweltbundesamt ist der Meinung, dass wir Deutschen zu viel Wasser sparen. Vor 30 Jahren wurden noch 300 Liter pro Person täglich verbraucht, jetzt sind es nur noch 120 Liter.

Die Wasserleitungen leiden allerdings darunter. Es können sich Keime festsetzen und die Leitungen verstopfen. Die Leitungen sind angeblich für den geringen Verbrauch nicht ausgelegt.

Trinkwasserexpertin Ingrid Chorus äußerte sich dazu wie folgt: "Es sind die Unternehmen gefordert, darauf zu reagieren und die Verteilungsnetze mittelfristig so zu modernisieren, dass sie den veränderten Bedingungen entsprechen."


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Wasser, sparen, falsch
Quelle: www.welt.de
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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2012 12:20 Uhr von Berry21
 
+29 | -2
 
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Teufelskreis: Das zeigt wieder einmal, dass bei der Entscheidung die Wasserpreise zu erhöhen nicht zu Ende gedacht wurde.

So, wie das jetzt hier geschrieben steht, bieten sich folgende Lösungsansätze:

- Wasserpreise senken -> dadurch Mehrverbrauch und keine weitere Beeinträchtigung der Wassernetze (das schließt aber eine künftige Beeinträchtigung nicht aus...)
- Extrasteuer für Erhaltung und Wartung der Trinkwassernetze einführen
- Wasserpreise erhöhen um die Kosten für die Modernisierung umzulegen

Egal was gemacht wird, die Kosten werden auf jeden Fall steigen. In jedem Unternehmen würde man sagen, dass hier das Management versagt hat.
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27.08.2012 12:21 Uhr von Akaste
 
+14 | -5
 
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na für die Aussage hat sie sicher ne ordentliche Summe erhalten.
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27.08.2012 12:34 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+13 | -15
 
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300 Liter pro Person an einem Tag ? Die müssen ja vor 30 Jahren alle dreckig gewesen sein, wenn die so viel Wasser verbraucht haben :)

Vor 30 Jaheren gabs noch feste Waschtage, meist Samstags, an denen man gebadet hat, da hat man sicher viel weniger Wasser verbraucht lool
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27.08.2012 12:48 Uhr von ted1405
 
+25 | -0
 
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Finde es erstaunlich: Ich finde erstaunlich, dass mit keiner Silbe die Abwasserrohre erwähnt werden, denn auch da macht sich das "Wasser sparen" sehr bemerkbar.
Mittlerweile kommt es sehr viel häufiger vor, dass Kanalrohre professionell gereinigt werden müssen. Da deutlich weniger Wasser abfließt, setzt sich bedeutend öfters Unrat ab und wird nicht mehr weggespült.

Besonders schön daran ist, dass solche Leitungen auch ziemlich häufig und sehr penetrant stinken. Selbst eine Reinigung schaft da i.d.R. nur sehr kurz Abhilfe. :-(
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27.08.2012 13:01 Uhr von fuxxa
 
+4 | -5
 
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In ner Badewanne passen ca 150 Liter rein. Wenn man dazu Geschirrspüler, Waschmaschine und WC rechnet ist man schnell mal bei 300 Litern. Wer nen Garten/ Grundstück hat und diesen bewässern muss, kommt auch locker drüber.
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27.08.2012 13:01 Uhr von RainerKoeln
 
+19 | -0
 
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vor 30 jahren hatten wir 1982 und nicht die 1950 nach dem krieg...
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27.08.2012 13:08 Uhr von ted1405
 
+8 | -0
 
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@fuxxa: Es duschen allerdings mehr Menschen, als dass sie in die Badewanne steigen. Geschirrspüler und Waschmaschinen werden schon seit Jahren immer sparsamer im Umgang mit Wasser, WCs haben mittlerweile oft eine Spültaste fürs kleine Geschäft oder werden einfach nicht mehr voll abgezogen, Gärten werden von vielen aus Regentonnen bewässert.

Und wenn einzelne auch mal mehr als 300 Liter verbrauchen ändert das leider auch nichts daran, dass der Schnitt momentan bei 120 Liter pro Kopf liegt.
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27.08.2012 13:17 Uhr von Elementhees
 
+19 | -1
 
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98% des Wasserbedarfs (ver)braucht die Industrie...soviel mal zum Thema ´Sparen in Privathaushalten´...
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27.08.2012 13:25 Uhr von Anubis71
 
+4 | -1
 
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@Ted1405: Du liegst nicht so ganz richtig. Die Rohre werden wegen der geringeren Wasermengen nicht mehr los und werden dann mit Frischwasser durchgespült, ausser das bringt nichts mehr, was zu der von Dir angesprochenen Sondereinigung führt. Aber dreimal darfst du raten wer diese Wasser bezahlt...
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27.08.2012 13:33 Uhr von stanlay
 
+11 | -0
 
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wir in deutschland können eigentlich ohne schlechtes gewissen wasser ohne ende verschwenden....das grundwasser ist gefüllt und wir haben viele regentage im jahr, wir leben nicht in der wüste.
und soweit ich weiß, exportieren wie auch kein wasser in dritte welt länder:-)

das einzigste was viel geld kostet, sind die klär-anlagen die strom brauchen um die medikamente etc. zu filtern.
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27.08.2012 13:56 Uhr von Bruno2.0
 
+8 | -2
 
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Das hat man davon wenn man Ständig die Preise für Wasser erhöht und das in einem Land in dem kein Wassermangel herrscht.

Es ist schon witzig wenn man sich mal überlegt wie da argumentiert wird wenn man mehr verbraucht soll es billiger werden da weniger für die Instandsetzung der Systeme benötigt wird aber niemand will mehr verbrauchen da das Wasser immer teurer wird...

und in der Wüste bekommen die Leute for Free Wasser in Massen in einem Regenreichen Land müssen wir teuer dafür bezahlen
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27.08.2012 14:15 Uhr von TTL
 
+10 | -3
 
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Der Wassersparwahn und seine Folgen Vor einigen Jahren dachte ich, dass eine Wassersparbrause beim Duschen evt. sinnvoll wäre. Nach 10 Tagen habe ich sie völlig entnervt wieder abgeschraubt....

Richtig ist: Pro Minute fließt deutlich weniger Wasser durch. Aber was nützt mir dies, wenn ich dafür 5-10 min länger unter der Dusche stehe bis ich endlich nass (und frustriert) bin bzw. anschließend das Duschgel wieder entfernt habe?

Beim Duschen werde ich jedenfalls definitiv kein Wasser mehr sparen.

Wasch- und Spühlmaschinen sind dafür deutlich besser geeignet. Die Stop-Taste beim WC und ein bedachter Wasserverbrauch beim Zähneputzen müssen reichen.

[ nachträglich editiert von TTL ]
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27.08.2012 15:12 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+7 | -4
 
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Die: Überschrift ist falsch.

Das Wassersparen an sich ist genau richtig, falsch ist es nur das bestehende völlig veraltete Leitungssystem welches für "Verschwendung" ausgelegt ist nicht durch ein modernes Rohrsystem zu ersetzen.

Über ein komplett neues Leitungssystem ließe sich sehr Wahrscheinlich nochmals eine Menge Wasser sparen, welches zudem, durch neuartige Rohrsysteme (Entsprechend ohne Schwermetalle, etc. pp.) einen wesentlich höheren Qualitätsstandard hätte.

Das würde wiederum einen höheren Preis rechtfertigen.
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27.08.2012 16:29 Uhr von Djerun
 
+5 | -1
 
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das problem beim: wassersparen ist das abwasser
die kläranlagen sind auf einen verbrauch von ca 150l pro person ausgelegt, in manchen gegenden wird pro person ca 88l verbraucht, dadurch sind die kosten für abwasser entsprechend höher, was sich auf den wasserpreis insgesamt auswirkt

auf ein sparwassernetz umzustellen ist auch käse, sobald ein paar mehr leute angeschlossen werden sollen kann es engpässe geben

das wasserleitungen verstopfen weil zuwenig durchfluß herrscht, ist aber auch quatsch, das würde bedeuten das die leitung schon beschädigt ist, langsam fließendes wasser kann aber durchaus brackig werden
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27.08.2012 17:18 Uhr von Floppy77
 
+6 | -2
 
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Wenn Wasser billiger wäre, würden die Leute auch: mehr davon durch den Abfluss jagen. Jetzt ist der Verbraucher der böse?
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27.08.2012 18:43 Uhr von Djerun
 
+3 | -1
 
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der verbraucher ist nicht der böse: es gibt sich nur keiner die mühe sich genau anzusehen was den wasserpreis ausmacht und das ist das abwasser
weil eben die kalkulationen bei kläranlagen und leitungsnetzen von mehr verbrauch ausgehen
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27.08.2012 20:13 Uhr von HansGünter
 
+2 | -2
 
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Meine Güte: Ihr regt euch doch nicht wirklich wegen den paar Euro pro Kubik auf... Ich spare nicht und muss nie schlucken wenn ich die Abrechnung sehe! Immer wird sich wegen elementaren Dingen aufgeregt wie Spripreise, Heizkosten, Wasserpreise... aber wenn mann 2000 Euro für 2 Wochen Urlaub ausgibt, dann ist man vernünftig....


Zu den 120-150 Litern wird aber auch gezählt, was z.b. 1 Kilo Fleisch kostet (in Wasser) bis wir es essen.
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27.08.2012 21:30 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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@HansGünter: "Zu den 120-150 Litern wird aber auch gezählt, was z.b. 1 Kilo Fleisch kostet (in Wasser) bis wir es essen."

Nein, wird es nicht.

1kg Rindfleisch entspricht nach irgendeiner Berechnungsmethode ca. 15.000l "virtuellen" Wassers.
Davon kann man halten was man will, es ändert jedoch nichts an der Tatsache dass, wenn du dich entweder jeden Tag in Deutschland 30 Minuten unter die Dusche stellen oder wahlweise einmal im Jahr ein großes Steak vom argentinischen Rind essen kannst, der Planet mit Alternative #1 deutlich besser dran ist.

Das Problem ist weniger wieviel Wasser du verbrauchst, sondern wo du es verbrauchst.
In weiten Teilen Deutschlands gibt es mehr Wasser als die Menschen sinnvoll verbrauchen können, während in anderen Ländern das Wasser das dein Schnitzel auffrisst bzw. zu Gülle verarbeitet, deutlich für die Grundversorgung der dort lebenden Menschen fehlt.
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27.08.2012 23:19 Uhr von magnificus
 
+2 | -0
 
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Wie bei allem, wird uns auch beim Wasser unsere Ersparnis durch Preistreiberei zu nichte gemacht. Strom, Sprit usw.

Bei Wasser ganz aktuell die Einführung der gesplitteten Wassergebühr ua. nach Einleitung in das Abwassersystem durch Regen. Angeblich weil ein privater unabhängiger Verbraucher geklagt hatte.
Bei der Versammlung dazu hatten die extra ein Redner arrangiert. Der ganz redegewandt so: Also die meisten werden gleich viel bezahlen. Aber Firmen mit großen Stellflächen, wie z.b. Parkplätze bei Supermärkte werden ordentlich drauf zahlen.
Und alle jaaaaaaaaaaaa gut so. lol
Was machen die wohl mit den erhöhten Wasser Kosten?
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28.08.2012 04:39 Uhr von xchrome
 
+3 | -0
 
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Liegt nur am Preis: Wären die Wasserpreise wie vor 30 Jahren, würden wir auch heute noch 300 Liter durch die Leitung jagen. Ist doch das gleiche wie beim Strom, Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Lebens. Überall bekommt man fürs gleiche Geld immer weniger Gegenleistung.

Aber da keiner mehr Geld bekommt, muss man ja unweigerlich den Verbrauch drosseln, da sich das verfügbare Budget nicht ändert. Wenn man also irgendwas anpassen sollte, dann wären es die Gehälter der Bürger und nicht die Wasserrohre.
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28.08.2012 11:12 Uhr von KPF-Geronimo
 
+1 | -0
 
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Abwasser ????? Es ist nicht nur das Wasser, welches in den Kanälen fehlen. Immer mehr Eigenheimbesitzer legen Sickergruben an um die Regenwassergebühren nicht zu zahlen. Und das ist eine Menge was in den Kanälen fehlt.
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28.08.2012 12:37 Uhr von Bloedi
 
+1 | -1
 
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Die Deutschen haben sowieso kein Verhältnis Dieses Gegeize mit Wasser ist völlig unverständlich und krank.

Vor ca. 10 Jahren war ich mal bei einer Familie zu Besuch, die zwar ein Haus besaß und in der sich der Vater gerne zu seinem 90.000,- € teuren Mercedes bekannte, was er auch regelmäßig betankte, doch wenn man 10 Minuten unter der Dusche stand, faselte er etwas von hohem Wasserverbrauch bzw. hohen Kosten.

Ja.. chromi.. Wenn die ganzen faulen Schweine in diesem Land häufiger zu Fuß gehen oder sich mit Fahrrad fortbewegen würden, dann wärmedämmung Budget ganz schön üppig.

Also bei solchem Verhalten kann man sich schon ernsthaft fragen, ob viele Menschen hier noch irgendein Verhältnis haben, was man als normal bezeichnen könnte?

Wenn man im Monat um die 300,- € für so eine blöde Karre verballert, dann braucht man sich nicht über zu geringe Gehälter beschweren, sondern sollte an den eigenen Ritualen und Gewohnheiten arbeiten.


[ nachträglich editiert von Bloedi ]
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28.08.2012 14:35 Uhr von Mr.Krabbe
 
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wasser sparen: vor 3 0 Jahren hatten viele haushalte noch eine Waschmaschine mit Wassermotor, kennt die jüngere Generation wahrscheinlich gar nicht mehr.
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28.08.2012 17:48 Uhr von KPF-Geronimo
 
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@Mr. Krabbe: Ich glaube du hast dich in der Zeit vertan. Vor 30 Jahren gab es Waschmaschinen mit Wassermotor nur noch im Vorgarten als Zierde. Ich selber habe vor 35 Jahren das erste mal geheiratet und da gab es schon Frontladervollautomaten. Waschmaschinen mit Wassermotor hatten bis in den 60ern noch eine Daseinsberechtigung. Hatten aber da auch schon Konkurenz von Waschmaschinen mit seperater Schleuder.

[ nachträglich editiert von KPF-Geronimo ]
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29.08.2012 05:18 Uhr von Mr.Krabbe
 
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@KPF-Geronimo: reicher Leute Kind

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