27.08.12 06:19 Uhr
 149
 

Berlin: Gleichstellung homosexueller Paare auf 2013 verschoben

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die derzeit aufkeimende Diskussion um die Gleichstellung von homosexuellen Paaren in Sachen Steuern vertagen. Allerdings ist die Koalition anderer Ansicht. Diese möchte noch in diesem Jahr eine Entscheidung herbeiführen.

Merkel sagte, dass man bereits viele Schritte in Richtung Gleichstellung unternommen habe. Ob man eine vollkommene, steuerliche Gleichstellung herbeiführen sollte, sei nicht klar. "Da bin ich eher zweifelnd", so die Bundeskanzlerin gegenüber der ARD.

Der Artikel sechs des Grundgesetzes würde die Ehe und die Familie schützen. Dies habe schon seinen Grund, so Merkel. Nun soll das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes abgewartet werden. Dieses kommt zu dem Thema allerdings erst im nächsten Jahr zusammen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Ehe, Homosexualität, Gleichstellung
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gerhard Schröder fordert eine Begrenzung der Bundeskanzler-Amtszeit
Israel: Donald Trump erbat an Klagemauer die "Weisheit von Gott"
Theresa May nennt Anschlag in Manchester eine "neue Kategorie der Feigheit"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.08.2012 06:19 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Alleine, dass man die Diskussion führen muss ist eigentlich schon ein Armutszeugnis. Dass es ein Gericht entscheiden muss ist ein Offenbarungseid.
Kommentar ansehen
27.08.2012 07:08 Uhr von Kaiseracker
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Aha gibt es da nicht auch einen Paragraphen der besagt das alle Menschen gleich sind?
Christen mehr sag ich dazu nicht. Ich wette wenn die Tochter oder der Sohne eines hohen Politikers der CDU/CSU sich als Homosexuelle/r bekennen würde, gehe das alles schneller. Aber bis es so weit ist, erst einmal bis zur nächsten Wahl einen negativen Hauch mitgeben und gleichzeitig versprechen, dass man sich darum kümmert. Das sichert wieder einmal dummer Wähler beider Seiten
Kommentar ansehen
27.08.2012 07:37 Uhr von Noseman
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Ja, Familie muss geschützt werden: Das macht Sinn. Denn Familien produzieren Kinder, also die Zukunft.

Ich als Alleinerziehender frage mich jedoch, wieso ich steuerlich schlechter gestellt bin als z. B. ein kinderloses Ehepaar über 50, wo ganz sicher auch keine Kinder mehr kommen werden.

DINKs (Double Income, No Kids) haben doch ohnehin genug Geld.

Da ist es der falsche Weg, steuerliche Erleichterungen für eingetragene Lebenspartnerschaften zu geben.

Nur in den Fällen, die Kinder haben (ja, es gibt auch Homosexuelle mit Kindern) wäre ich dafür. Und unbedingt auch dann, wenns adoptierte sind - die Möglichkeit dafür wäre mE eher ein auszubauendes Recht für nichtprominente Homosexuelle (Promis können das ja anscheinend leicht).

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Plisting: Flitzer lässt Glied blitzen und kolbt sich einen ab
Hanf: Mann verliert Kontrolle und baut Unfall
Achim: Junger Mann fuhr unter Drogeneinfluss


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?