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Berlin: Gleichstellung homosexueller Paare auf 2013 verschoben

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die derzeit aufkeimende Diskussion um die Gleichstellung von homosexuellen Paaren in Sachen Steuern vertagen. Allerdings ist die Koalition anderer Ansicht. Diese möchte noch in diesem Jahr eine Entscheidung herbeiführen.

Merkel sagte, dass man bereits viele Schritte in Richtung Gleichstellung unternommen habe. Ob man eine vollkommene, steuerliche Gleichstellung herbeiführen sollte, sei nicht klar. "Da bin ich eher zweifelnd", so die Bundeskanzlerin gegenüber der ARD.

Der Artikel sechs des Grundgesetzes würde die Ehe und die Familie schützen. Dies habe schon seinen Grund, so Merkel. Nun soll das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes abgewartet werden. Dieses kommt zu dem Thema allerdings erst im nächsten Jahr zusammen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Ehe, Homosexualität, Gleichstellung
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2012 06:19 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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Alleine, dass man die Diskussion führen muss ist eigentlich schon ein Armutszeugnis. Dass es ein Gericht entscheiden muss ist ein Offenbarungseid.
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27.08.2012 07:08 Uhr von Kaiseracker
 
+3 | -3
 
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Aha gibt es da nicht auch einen Paragraphen der besagt das alle Menschen gleich sind?
Christen mehr sag ich dazu nicht. Ich wette wenn die Tochter oder der Sohne eines hohen Politikers der CDU/CSU sich als Homosexuelle/r bekennen würde, gehe das alles schneller. Aber bis es so weit ist, erst einmal bis zur nächsten Wahl einen negativen Hauch mitgeben und gleichzeitig versprechen, dass man sich darum kümmert. Das sichert wieder einmal dummer Wähler beider Seiten
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27.08.2012 07:37 Uhr von Noseman
 
+2 | -3
 
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Ja, Familie muss geschützt werden: Das macht Sinn. Denn Familien produzieren Kinder, also die Zukunft.

Ich als Alleinerziehender frage mich jedoch, wieso ich steuerlich schlechter gestellt bin als z. B. ein kinderloses Ehepaar über 50, wo ganz sicher auch keine Kinder mehr kommen werden.

DINKs (Double Income, No Kids) haben doch ohnehin genug Geld.

Da ist es der falsche Weg, steuerliche Erleichterungen für eingetragene Lebenspartnerschaften zu geben.

Nur in den Fällen, die Kinder haben (ja, es gibt auch Homosexuelle mit Kindern) wäre ich dafür. Und unbedingt auch dann, wenns adoptierte sind - die Möglichkeit dafür wäre mE eher ein auszubauendes Recht für nichtprominente Homosexuelle (Promis können das ja anscheinend leicht).
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27.08.2012 09:01 Uhr von gugge01
 
+3 | -2
 
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Kluge Entscheidung: Nächstes Jahr juckt das Thema eh keinen mehr!
Da dürften die Tagesproblem in etwa so aussehen:

- wovon bezahle ich die nächste Tankfüllung,
- Essen oder warm duschen,
- Mineralwasser oder nur billig Bier.

Halt so wie in Griechenland heute.

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