26.08.12 19:07 Uhr
 5.338
 

Euro-Aus - Unternehmen bereiten sich hinter den Kulissen vor

Die Mehrzahl der Unternehmen geht davon aus, dass der Euro trotz der andauernden Schuldenkrise überleben wird. Trotzdem liegen die Pläne für den Fall eines Auseinanderbrechens der Gemeinschaftswährung schon in vielen Schubladen.

"Rund ein Drittel der Führungskräfte in deutschen Unternehmen hält es für wahrscheinlich, dass der Euro in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro zerfallen könnte", so Unternehmensberater Alexander Roos. Die Mehrheit glaubt an ein Überleben des Euro, trotzdem bereite man sich auf den Fall der Fälle vor.

Bei den großen Banken werden schon seit längerer Zeit Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen. Ein Insider bei der Commerzbank äußerte, dass man Szenarien durchspielen würde. Dies würden Kunden, Bankenaufsicht und Mitarbeiter aber auch erwarten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Aus, Unternehmen, Notfallplan
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kurz vor Weihnachten: Amazon-Mitarbeiter streiken in zwei Versandzentren
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
21st Century Fox will den TV-Bezahlsender Sky für 21,8 Milliarden Euro übernehmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.08.2012 19:25 Uhr von ZzaiH
 
+25 | -4
 
ANZEIGEN
not going to happen: der euro wird von unseren gierigen solange gehalten bis deutschland total ausgeblutet ist - danach dürfen wir dann froh sein mit ländern wie der bangladesh oÄ zu konkurrieren...
Kommentar ansehen
26.08.2012 21:03 Uhr von shadow#
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
@derfrosch: "...könnt ihr mal sehen wie die Preise ganz schnell fallen werden..."

Bist du echt so blöd das zu glauben?
Wow...
Kommentar ansehen
26.08.2012 21:56 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Hach ja Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle 6 Monate eine News auftaucht, in der es um "Vorbereitungen für den Euro-Aus" geht...
Kommentar ansehen
26.08.2012 22:00 Uhr von freshmanwb
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
deutschland hat mehr als: 2 billionen schulden... versteckte schulden und der gleichen gibts noch habe gehört wir sollen 11 billionen schulden insgesamt haben
Kommentar ansehen
26.08.2012 22:02 Uhr von sicness66
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Einige verstehen es nicht: Nicht der Euro ist das Problem, sondern das System auf dem er installiert worden war. Die DM-Nostalgiker sollten sich eventuell mal fragen, ob ihr Unternehmen, bei dem sie angestellt sind, exportabhängig ist. Wenn ja, würde ich nicht so laut schreien...
Kommentar ansehen
26.08.2012 22:17 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
export: @sicness

den dm-nostalgikern, zumindest jene aus der fachwelt, kann man wenigstens nicht nachsagen das sie keine ahnung haben.

auch wenns den euroliebhabern nicht gefällt, der exportanteil in eu-länder ist seit der euroumstellung gesunken.

was viele immer auch noch nicht wahr haben wollen, würde eine dm 2.0 nicht automatisch "zu hoch" aufgewertet werden.

unsere notenbank hätte es selbst in den händen, die eigene währung unserer wirtschaft anzupassen.

also nichts anderes, was alle anderen unabhängigen notenbanken auch schon längst machen.

und für die fachwelt ist der euro, und das eurokonstrukt das problem, eben weil es in der geschichte noch niemals geklappt hat, unterschiedliche wirtschaftsräume ohne politische union unter einem hut zu bekommen.

nun stehen wir vor einem scherbenhaufen, wo wir die wahl haben uns noch weiter in den ruin treiben zu lassen, oder einen schlusstrich zu ziehen, wo wir mit einem blauen auge davon kommen könnten.
Kommentar ansehen
26.08.2012 22:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Hach schon wieder Zeit für die allwöchtenliche Euro-Panik?

Mann, wie die Zeit vergeht...
Kommentar ansehen
26.08.2012 23:45 Uhr von Andy81DD
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
na und: im kalten Krieg gab es im Westen auch schon Vorbereitung für eine DM 2.0 falls es zum Krieg und Inflation gekommen wäre.

Da lag das neue Geld schon fertig gedruckt in den Bunkern.

Also Planungen, das die Währung irgendwann unter irgendwelchen Umständen den Bach runtergeht, gab und gibt es ständig.

Also nichts Neues.

Und wie wahrscheinlich ist es, dass der Euro wirklich untergeht!?

Sollte dies Passieren, würde dies Weltweite Auswirkungen haben und Eigentum ohne Ende zerstören gekoppelt an Unruhen.
Vorher werden Banken und die Superreichen doch noch einlenken. Denn der kleine Mann hat doch jetzt schon kaum noch was zu verlieren. Nur noch die Banken und Superreichen.

Man kann nur hoffen, dass die genug Selbsterhaltungstrieb haben...
Kommentar ansehen
27.08.2012 11:38 Uhr von Jason31
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Halma: Da gebe ich dir Recht in deinen Ausführungen, auch wenn sie Stellenweise nicht ganz stimmig sind.

Nicht zuletzt bestehen aber noch ganz andere Probleme, die jene DM-Nostalgiker gerne ausblenden.

Fängt es an, mit dem teilweise nicht vorhandenem Wissen, was eigl. eine Staatpleite bedeutet, vor allem auch für uns. Jeder Staat hält Anteile von anderen. So liegen z.B. Millarden-Anteile der USA in schweizer Staatsbanken, das ist gang und gäb