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Euro-Aus - Unternehmen bereiten sich hinter den Kulissen vor

Die Mehrzahl der Unternehmen geht davon aus, dass der Euro trotz der andauernden Schuldenkrise überleben wird. Trotzdem liegen die Pläne für den Fall eines Auseinanderbrechens der Gemeinschaftswährung schon in vielen Schubladen.

"Rund ein Drittel der Führungskräfte in deutschen Unternehmen hält es für wahrscheinlich, dass der Euro in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro zerfallen könnte", so Unternehmensberater Alexander Roos. Die Mehrheit glaubt an ein Überleben des Euro, trotzdem bereite man sich auf den Fall der Fälle vor.

Bei den großen Banken werden schon seit längerer Zeit Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen. Ein Insider bei der Commerzbank äußerte, dass man Szenarien durchspielen würde. Dies würden Kunden, Bankenaufsicht und Mitarbeiter aber auch erwarten.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Aus, Unternehmen, Notfallplan
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2012 19:25 Uhr von ZzaiH
 
+25 | -4
 
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not going to happen: der euro wird von unseren gierigen solange gehalten bis deutschland total ausgeblutet ist - danach dürfen wir dann froh sein mit ländern wie der bangladesh oÄ zu konkurrieren...
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26.08.2012 21:03 Uhr von shadow#
 
+11 | -4
 
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@derfrosch: "...könnt ihr mal sehen wie die Preise ganz schnell fallen werden..."

Bist du echt so blöd das zu glauben?
Wow...
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26.08.2012 21:56 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -0
 
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Hach ja Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle 6 Monate eine News auftaucht, in der es um "Vorbereitungen für den Euro-Aus" geht...
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26.08.2012 22:00 Uhr von freshmanwb
 
+0 | -1
 
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deutschland hat mehr als: 2 billionen schulden... versteckte schulden und der gleichen gibts noch habe gehört wir sollen 11 billionen schulden insgesamt haben
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26.08.2012 22:02 Uhr von sicness66
 
+3 | -4
 
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Einige verstehen es nicht: Nicht der Euro ist das Problem, sondern das System auf dem er installiert worden war. Die DM-Nostalgiker sollten sich eventuell mal fragen, ob ihr Unternehmen, bei dem sie angestellt sind, exportabhängig ist. Wenn ja, würde ich nicht so laut schreien...
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26.08.2012 22:17 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -2
 
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export: @sicness

den dm-nostalgikern, zumindest jene aus der fachwelt, kann man wenigstens nicht nachsagen das sie keine ahnung haben.

auch wenns den euroliebhabern nicht gefällt, der exportanteil in eu-länder ist seit der euroumstellung gesunken.

was viele immer auch noch nicht wahr haben wollen, würde eine dm 2.0 nicht automatisch "zu hoch" aufgewertet werden.

unsere notenbank hätte es selbst in den händen, die eigene währung unserer wirtschaft anzupassen.

also nichts anderes, was alle anderen unabhängigen notenbanken auch schon längst machen.

und für die fachwelt ist der euro, und das eurokonstrukt das problem, eben weil es in der geschichte noch niemals geklappt hat, unterschiedliche wirtschaftsräume ohne politische union unter einem hut zu bekommen.

nun stehen wir vor einem scherbenhaufen, wo wir die wahl haben uns noch weiter in den ruin treiben zu lassen, oder einen schlusstrich zu ziehen, wo wir mit einem blauen auge davon kommen könnten.
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26.08.2012 22:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -5
 
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Hach schon wieder Zeit für die allwöchtenliche Euro-Panik?

Mann, wie die Zeit vergeht...
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26.08.2012 23:45 Uhr von Andy81DD
 
+3 | -0
 
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na und: im kalten Krieg gab es im Westen auch schon Vorbereitung für eine DM 2.0 falls es zum Krieg und Inflation gekommen wäre.

Da lag das neue Geld schon fertig gedruckt in den Bunkern.

Also Planungen, das die Währung irgendwann unter irgendwelchen Umständen den Bach runtergeht, gab und gibt es ständig.

Also nichts Neues.

Und wie wahrscheinlich ist es, dass der Euro wirklich untergeht!?

Sollte dies Passieren, würde dies Weltweite Auswirkungen haben und Eigentum ohne Ende zerstören gekoppelt an Unruhen.
Vorher werden Banken und die Superreichen doch noch einlenken. Denn der kleine Mann hat doch jetzt schon kaum noch was zu verlieren. Nur noch die Banken und Superreichen.

Man kann nur hoffen, dass die genug Selbsterhaltungstrieb haben...
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27.08.2012 11:38 Uhr von Jason31
 
+2 | -0
 
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@Halma: Da gebe ich dir Recht in deinen Ausführungen, auch wenn sie Stellenweise nicht ganz stimmig sind.

Nicht zuletzt bestehen aber noch ganz andere Probleme, die jene DM-Nostalgiker gerne ausblenden.

Fängt es an, mit dem teilweise nicht vorhandenem Wissen, was eigl. eine Staatpleite bedeutet, vor allem auch für uns. Jeder Staat hält Anteile von anderen. So liegen z.B. Millarden-Anteile der USA in schweizer Staatsbanken, das ist gang und gäbe, schon lange bevor überhaupt an einen "Euro" gedacht wurde. So hält auch Deutschland Unsummen in Form von Staatsanteilen vermeindlicher "Euro-Pleitegeier", hinzu kommen Unsummen an privaten Verbindlichkeiten welche im Rahmen privatwirschaftlicher Kreditverträge an Staatsangehörige jender "Pleitegeier" vergeben wurden, zzgl. Investionen deutscher Unternehmen in diesen Ländern. Lässt man jene bezeichneten "Pleitegeier" nun über die Klinge springen, dann erfolgt ein Schuldenschnitt. Das heißt, das Geld was übrig ist, wird auf die Schuldner verteilt - das wars. Damit verliert unser so "heiß geliebter" Staat Unsummen, genau so wie die Privatwirschaft. Diese Summen übersteigen unsere bisherigen Verbindlichkeiten in Bezug auf die Eurorettung erheblich und werten mit einem Schlag unsere Kreditwürdigkeit deutlich ab.

Auch ein wichtiger Faktor ist das Geld, das wir investieren, um mit Geld zahlen zu können. So muß jeder Supermakrt, jede Tanke, jeder Kiosk auf eine dann neue/alte Währung umstellen, Münzprüfer, Scheinprüfer, Bank-Automaten... alles muss in einer Hau-Ruck-Aktion umgerüstet werden. Es kann ja jeder mal für sich zusammen suchen, welche Anfwendungen allein Deutschland für die Einführung des Euros ausgeben musst, diese Summe kommt dann noch einmal auf uns zu.

Bleibt zuletzt noch ein Absturz des Finanzsystems zu fürchen, und selbt optimistische Prognosen gehen von einem Zusammenbruch aus. Das ist auch der Grund warum vor allem die USA die Euro-Krise fürchten (und bei jeder Gelegenheit belehrend eingreifen wollen), da sie ein sehr fragieles Finanzsystem haben, das eigl. nur noch läuft, weil die EU eine noch ausreichende Menge an Waren importiert von dort (zusammen mit China). Der Zusammenbruch dieses fragilen Gleichgewichts hat zur Folge, dass wegen der sprunghaften Inflation des Dollars alle in Dollar gehandelten Waren sprunghaft im Preis steigen (z.B. Öl und Gas). Es ist unschwer zu erkennen, das dies eine Lavine los tritt, dessen Ausmaß man nur sehr schwer abschätzen kann.

Aller DM-Nostalgie zum Trotz, muss man einsehen, das es keine Rolle spielt wie eine Währung heißt, jede ist und bleibt in ein weltumspannendes Währungsystem verwoben, das nicht an den Landesgrenzen halt macht. Die große Rezession anfang des letzten Jahrhunderts war den Banken keine Lehre, dem gemeinen Volk offensichtlich auch nicht.
Zu guter letzt muss man, abgesehen von gefälschen Haushaltsbilanzen Griechenlands einmal abgesehen, die Finanzkriese die wir heute im Euro-Raum Thematisieren, ihren Ursprung in den USA trägt ("Bankenkriese"). Das sollte deutlich machen, welche Auswirkung andere Wirtschaftsräume auf unseren eigenen haben und wir uns - mit welche Währung auch immer - dem niemals entziehen könnten.
Heute mag man es vielleicht als Fehler ansehen, den Euro eingeführt zu haben, an unserer Schuldenlast hat er aber nur wenig Beitrag geleistet, genau so wie an dem Umstand das der Liter Bezin im Schnitt EUR 1,70 kostet - das sollte einem klar sein, wenn man in die Versuchung gerät die Währung zum Schuldigen zu erklären. Schuld tragen die Banken (mit ihrem Finanzsystem) in erster Linie, gefolgt von jenen die sich dieses System auf Kosten anderer zu Nutze machen.

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