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Energiegewinnung durch Carbazol - Testanlage bereits für 2013 geplant

Carbazol, der Stoff über den im Juni 2011 zum ersten Mal diskutiert worden ist, weil er große Mengen an Wasserstoff aufnehmen und speichern kann, könnte in Haushalten und in Elektroautos Anwendung finden. Erste Tests dahingehend sollen bereits im nächsten Jahr stattfinden.

Carbazol speichert Wasserstoff und kann ihn später wieder abgeben. Das in zum Beispiel Erdöl vorkommende N-Ethylcarbazol kann unter anderem thermisch durch Ringschluss aus Diphenylamin gewonnen werden.

Professor Wolfgang Arlt will 2013 gemeinsam mit seinem Team am Nürnberger Museum für Industriekultur eine Testanlage bauen. Carbazol-Anlagen können mit einer 110 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage die Stromversorgung für ein Einfamilienhaus übernehmen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Haushalt, Photovoltaik, Energiegewinnung
Quelle: www.cleanthinking.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2012 18:45 Uhr von Borgir
 
+18 | -3
 
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Meine Meinung: Die Konzerne werden das zu verhindern wissen. So lange man den Stromkunden melken kann, wird man dafür Sorge tragen, dass das auch weiter möglich ist. Diese Anlagen würden das verhindern, also: Die werden meiner Meinung nach nie raus kommen.
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27.08.2012 07:15 Uhr von Kaiseracker
 
+1 | -0
 
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Außerdem so lange der Stoff wieder nicht künztlich hergestellt werden kann, sondern im Erdöl vorkommt, ändert das nicht wirklich etwas unserem Problem. Weiter finde ich eine 110qm große Solaranlage + einer x m³ großen Anlage im Garten nicht gerade kleine.
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27.08.2012 12:34 Uhr von Shedao Shai
 
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@Kaiseracker: Was meinst du mit "so lange der Stoff wieder nicht künstlich hergestellt werden kann"? Mit entsprechendem Energieaufwand kann man es natürlich auch aus CO2, Wasser und Stickstoff herstellen, aber das Carbazol dient ja nur als Speichermedium und wird nicht verbraucht, weshalb es auch kein Problem wäre Erdöl als Quelle zu nutzen.

@Zeus35
Es gibt eine ganze Menge Methoden um Wasserstoff herzustellen und ineffizient würde ich die auch nicht gerade nennen. Die Effizienz des ganzen Prozesses leidet vielmehr darunter, dass die Kompression oder Verflüssigung des Wasserstoffs ebenfalls große Energiemengen benötigt und selbst in diesem Zustand die Dichte des Wasserstoffs noch sehr niedrig ist.
Das größte Problem Wasserstoff als Energieträger für Autos zu verwenden ist nicht dessen Herstellung, sondern dessen Speicherung.

Die Überschrift ist natürlich trotzdem irreführend^^
Wie wäre es stattdessen mit: Carbazol als neuer Wasserstoffspeicher - Testanlage für 2013 geplant

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