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Getöteter Tiger: Schwere Vorwürfe an den Kölner Zoo

Der Kölner Zoo sieht sich nach den tödlichen Schüssen auf Tiger "Altai" massiver Kritik ausgesetzt. Besonders auf dem Facebook-Portal des Tierparks hagelt es Kommentare und viele Fragen.

"Wieso wird ein Tiger erschossen, der nur seinem natürlichen Verhalten nachgegangen ist? Er wurde dafür bestraft, dass er gefangen gehalten und zur Schau gestellt wurde. Betäubung ging nicht? Wieso?", fragte ein User.

Viele sind der Auffassung dass eine Betäubung sinnvoller gewesen wäre. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg sieht in dem finalen Schuss allerdings die richtige Entscheidung nach der Tierattacke.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Kritik, Zoo, Tiger
Quelle: www.express.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2012 19:56 Uhr von Zachal
 
+15 | -16
 
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pfff Zoo-Vorstand Wenn ein Zoo-Vorstand sich so entscheidet muss man sich ernsthaft fragen ob er der richtige für soeine Position ist....
Es ist doch schon bekannt das ein Mitarbeiter das Tor nicht richtig abgeschlossen hat
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26.08.2012 20:27 Uhr von IceDevilHH81
 
+12 | -7
 
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Traurig! Traurig! Aber selbst wenn eine Betäubung gelungen wäre ist doch die Frage wie manmit dem Tier weiter verfahren hätte! Der Zoo hätte den Tiger nicht weiter seinen Gästen präsentieren wollen und ich weiß nicht ob du ein älteres tier so einfach auswildern kannst!

@ZRRK

Nen Scharfes Gewehr wird man denke ich mal in jedem Zoo finden… wenn was passiert und es sind z.B. Kinder in Gefahr wird man nicht das Risiko einer „langsam“ wirkenden Betäubung eingehen (5 – 10 sek. Können ja schon verherend sein!)...

[ nachträglich editiert von IceDevilHH81 ]
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26.08.2012 20:52 Uhr von Benno1976
 
+20 | -13
 
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Ihr: habt schon mitbekommen wie das ganze abgelaufen ist???
Der Mann hat verhindert das der Tiger ins Freie und somit auf die Besucherwege entkommen konnte...
Somit hat er wohl schlimmeres verhindert und mal ehrlich , wer von Euch Pappnasen würde einem ausgewachsenen, gereiztem Tiger überhaupt entgegentreten.
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26.08.2012 21:03 Uhr von teslaNova
 
+8 | -20
 
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26.08.2012 21:13 Uhr von sonikku
 
+7 | -8
 
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Das ganze Leben in Gefangenschaft, und sobald er aufmuckt und für die "Herrscher" gefährlich wird, wird er erschossen.
Menschen, ich hasse sie.
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26.08.2012 22:03 Uhr von JJJonas
 
+12 | -2
 
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@teslaNova: > Wie kann man so unachtsam sein in einem Tigergehege?

Weil auch die Pflegerin nur ein Mensch ist und Menschen eben Fehler machen.
In manchen Berufen wirkt sich das gar nicht aus in anderen Berufen sterben Menschen. So ist das im Leben.
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26.08.2012 22:06 Uhr von Seppus22
 
+11 | -4
 
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@ Sonikku, na dann tu dir doch selbst einen gefallen und... weisst schon ;)
" sobald er aufmuckt und für die "Herrscher" gefährlich wird, wird er erschossen. " Ist bei anderen Lebewesen nicht anders.. nur das Sie ihre natürlichen Waffen benutzen.

Was haben alle mit " Betäubungspfeile " ??? Ihr wisst schon wie schnell der kram wirkt? Und bei höherer Dosis... gleicher effekt wie ne Kugel in Kopf ;)
"Harry, einer der Tiger hat gerade ne Kollegin getötet und ist aus dem Gehege entwichen.. zwar noch in dem Gebäude aber nicht mehr lange. Zieh mal schnell ne Spritze mit Betäubungsmittel auf.... wieviel ? Gute Frage, unser Liebling ist gerade auf 180.. muss auf jedenfall mehr rein, nur nicht zuviel sonst stirbt er. Achja, mach besser nochmal 2 weitere klar, falls du verfehlst oder sich der Mist nicht entläd.
Ich warn schonmal die Gäste vor und mache ihnen klar, dass der Tiger nur seinem natürlichen Verhalten nachgeht und die Natur halt so ist, falls noch ein unglück passieren sollte. "

Wie schon in der anderen News, erwähne ich es nochmals: Die Zoodirektion wird nicht erst seit Gestern da sein und schon wissen was man in so einer Situation macht. Das sind die Experten und nicht ihr mit eurer " Natürlichen Friede-freude - Eierkuchen Tiere > Menschen " Einstellung. Jedes Tier würde euch für bekloppt erklären, wenn sie könnten... andere Art über die eigene ? die spinnen die Menschen !
Ich möchte euch mal in dieser Gefahrensituation sehen wenn ihr noch zusätzlich die Verantwortung für alles weitere tragen müsst.

[ nachträglich editiert von Seppus22 ]
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26.08.2012 22:28 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -11
 
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26.08.2012 22:40 Uhr von bootsmann67
 
+1 | -2
 
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wohl unvermeidbar :-(: so wie man mancherorts lesen konnte war der Tiger, nach der toedlichen Angriff, in den Wirtschaftsbereich gelangt.
AB DA war das Tier wohl nicht mehr so auf die Schnelle zu kontrollieren....
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26.08.2012 23:14 Uhr von Marple67
 
+4 | -4
 
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Stammtischstrategen at work: Der Tiger wurde erschossen um Erstens die Zoowärterin überhaupt retten zu können und Zweitens um ein Ausbruch des Tigers zu verhindern. Es ging hier nicht um Schuld oder Unschuld, sondern darum weiteren Schaden abzuwenden. Meiner Meinung nach hat der Zoodirektor richtig entschieden wenn man alle Fakten berücksichtigt.
Stell dir vor du stehst dort mit einem Gewehr wärend der Tiger auf deiner Mutter herumkaut und deine Kinder stehen vor der offenen Käfigtür.

Eine Betäubung war im dem Fall keine praktikable Alternative, der Schuß muß perfekt sitzen und die Betäubung braucht einige Minuten bis sie wirkt.
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26.08.2012 23:16 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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Da kommen die ganzen Zoo Experten zum Vorschein mit ihrem Diplom vom Zoo Tycoon Simulator.
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26.08.2012 23:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -3
 
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Meine Güte wie oft denn noch?

@teslaNova:
"Wie kam es denn überhaupt dazu - wenn es überhaupt so war -, dass der Tiger die Möglichkeit hatte zu entkommen?"

Die Pflegerin hatte die Sicherheitsschleuse wohl nicht richtig verschlossen. Der Tiger kam ins Gehege und hätte theoretisch über den Weg, den die Tierpflegerin genommen hatte, auch rauskommen können. Zumindest nach aktuellem Kenntnisstand.

"Und wieso hätten es Betäubungsschüsse da nicht auch getan?"

1. Weil eine Betäubungsspritze nicht einfach so parat liegt, sondern von einem Tierarzt passend für das Tier aufgezogen werden muss.
2. Weil dann der Schuss, meistens mit einem Blasrohr aus kurzer Entfernung, an der richtigen Stelle sitzen muss. Das klappt selbst bei eingeengten Raubtieren nur sehr schwer. Mit nem Luftgewehr auf einen freilaufenden Tiger im Gehege geht das nur im Film....
3. Weil es dann noch einige Zeit dauert, bis die Narkose wirkt.
Und das alles hätte man machen sollen, während die schwer verletzte Pflegerin im Gehege rumliegt???

@KarlLiebknecht:
"Wenn sie es erfolgreich weglocken konnten - mit Fleisch oder sonst-, bestand letztlich keine Notwendigkeit, da mit Betäubungspfeil und Kilo von Fleisch interessiert sich der Tiger sicherlich nicht für einen Menschen, der sowieso nicht zur Nahrungsbeute gehört. "

Du meinst also, nur weil man den Tiger in den hinteren Teil der Anlage locken konnte, würdest du dann so mutig (oder dumm) sein, ins Gehege zu klettern und die verletzte Pflegerin zu versorgen?

Ne is klar....

Echt, es ist mehr als schade um den Tiger, er konnte natürlich nichts dafür. Trotzdem finde ich es schon erstaunlich, wie jetzt alle den Mund aufmachen und Vorwürfe erheben, die offensichtlich nicht das geringste Maß an Fachwissen noch an gesunden Menschenverstand haben.

Genauso wie der Tiger evtl. seine Artgenossen beschützen wollte, wollte der Zoodirektor seine verletzte Artgenossin und alle anderen beschützen.
Seltsam, dass einige sich das beim Tiger vorstellen können, dann aber beim Menschen plötzlich aufhören....

Ich glaube kaum, dass der Direktor darauf aus war, eine seiner größten Attraktionen umzubringen, ohne dass die Notwendigkeit dazu bestand.
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27.08.2012 02:57 Uhr von Jolly.Roger
 
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KarlLiebknecht: LOL

Genial, echt...

Du meinst also, das was jemand tagtäglich mit seinen Tieren trainiert und ihnen "eingeimpft" hat, könnte jeder Tierpfleger mit einem beliebigen Tier ebenfalls einfach so?

Klar, wie auch jede Stewardess ein Flugzeug fliegen und jeder Autofahrer einen F1-Wagen fahren kann....


http://s11.postimage.org/...
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27.08.2012 03:04 Uhr von teslaNova
 
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@JJJonas: Darauf wollte ich garnicht hinaus. Das Tier ist wegen dem Menschen im Zoo; wenn der Mensch einen Fehler macht, dann muss das Tier nicht gleich dran glauben, oder hat jemand etwas anderes erwartet, als die natürliche Reaktion eines Tigers?
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27.08.2012 13:22 Uhr von Sonicspeed
 
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@Bibabuzzelmann: Ja genau. und wusstest du schon, dass Delphine schwule Haie sind?
:-D
Der Säbelzahntiger stammt dann wohl vom Walross ab - hat man das schon näher untersucht?
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27.08.2012 16:18 Uhr von Jolly.Roger
 
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Karl: "Er trainiert täglich, um ihnen Tricks beizubringen!"

Am Anfang steht immer noch das Zähmen der Tiere. Ohne das ist an eine weitere Arbeit nicht zu denken. Und genau das findet bei Zoo-Tieren nicht (oder nur sehr selten) statt.


"Und das sollen die zig Pfleger ZUSAMMEN nicht schaffen?!"

Nein.
Weil sie weder mit dem Tier täglich trainieren, noch es von Geburt an an den Menschen gewöhnen. Jeder halbwegs vernüftige Zoo wird die Tiere so weit eben nur möglich unbeeinflusst leben lassen. Ausnahmen sind Handaufzuchten, aber selbst die werden auch irgendwann entwöhnt.


Hast du tatsächlich die romatische Vorstellung ein Dompteur geht einfach so mit jedem wildfremden Tier in den Käfig und fängt an, im Tricks beizubringen? Tarzan lässt grüßen...


"Nur, dass es so ist, dass der Mensch dabei ist, den Tiger auszurotten, umgekehrt ist dies jedoch nicht der Fall ;)"

Na und? Was hat das damit zu tun, dass man seine Artgenossen beschützt?
Glaubst du, dass wußte der Tiger?
Glaubst du, dass wusste der Zoodirektor nicht?
Hier fand wohl durchaus eine Abwägung statt: gefährdete Tierart und Publikumsmagnet gegen das Leben eines bzw. mehrer Menschen.
Dumm gelaufen leider, dass am Ende beide nicht überlebt haben.

Hättest du tatsächlich in Seelenruhe darauf gewartet, dass der Tierarzt die Betäubung aufzieht, den richtigen Moment für den Schuss findet, hättest du dann die Zeit bis zum einsetzen der Betäubung gewartet, und dabei zugesehen, wie deine Mitarbeiterin verblutet?
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27.08.2012 17:53 Uhr von Lykantroph
 
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... einfangen, ausstellen zum Geld machen, sich selbst und anderen vorheucheln man würde ja das beste für das Tier tun (das Beste wäre die Freiheit) und wenn´s nicht spurt, abknallen. So ist er, der Mensch. Macht er ja mit seinesgleichen auch so.
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27.08.2012 18:27 Uhr von Jolly.Roger
 
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"das Beste wäre die Freiheit"

Und weil die Freiheit das Beste für diese Tiere ist, ist der Bestand auch stark gefährdet...
Wilderer sind sicher rücksichtsvoller als der Zoo-Direktor in diesem Fall....


"...einfangen..."

Sowohl Altai als auch seine drei Nachkommen wurden im Zoo geboren. Altai stammt aus dem Howletts Wild Animal Park in Südengland. Nur so am Rande...
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27.08.2012 18:29 Uhr von Lykantroph
 
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Der Bestand, mein lieber Jolly ist aber mit Sicherheit auch nicht gefährdet, weil sie in Freiheit leben. Das war auch vor dem Menschen so und da war der Bestand auch nicht gefährdet. Der Bestand ist durch den Menschen gefährdet und nicht durch die Freiheit.
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27.08.2012 18:50 Uhr von Jolly.Roger
 
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Tja: "Der Bestand ist durch den Menschen gefährdet"

Erstaunt mich aber, dass man nun ausgerechnet auf den Zoo-Direktor bzw. Zoos und Tierparks im allgemeinen schimpft, die genau dagegen etwas machen.

Der Kölner Zoo hat immerhin für dreimal Nachwuchs beim Amur-Tiger gesorgt.

Das scheint trotzdem schlimmer zu sein, als dass was Wilderer und Umweltzerstörung schaffen....
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27.08.2012 20:08 Uhr von Lykantroph
 
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So ein Humbug. Ich habe nirgends über irgend einen Zoo und/oder Tierpark geschimpft, sondern darüber das der Mensch Tiere abknallt.
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27.08.2012 20:33 Uhr von Jolly.Roger
 
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Mann "Ich habe nirgends über irgend einen Zoo und/oder Tierpark geschimpft"

Deine Wortwahl legte nahe, dass es dir weniger um die Wilderer geht....

Reg dich bitte über die auf, die die natürlichen Lebensräume der armen Tiere zerstören und damit massenweise bedrohte Tiere töten, aber nicht über den Zoo-Direktor, der EINEN Tiger erschießen MUSSTE, wegen der verletzten Pflegerin und der Gefährdung anderer Menschen.
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27.08.2012 23:00 Uhr von Lykantroph
 
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Anscheinend verstehst du mich falsch. Das meine ich doch die ganze Zeit. Nicht der Zoo, nicht der Direktor ist schuld. DER MENSCH!
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27.08.2012 23:31 Uhr von Jolly.Roger
 
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Lykantroph: Dann sorry, habe wohl das hier falsch verstanden:
"... einfangen, ausstellen zum Geld machen, sich selbst und anderen vorheucheln man würde ja das beste für das Tier tun..."

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