26.08.12 09:48 Uhr
 3.755
 

Vorbei mit der Einzigartigkeit: Forscher entdecken zwei weitere Milchstraßen

Zweiarmige Spiralgalaxien, die wie unsere Milchstraße auch 180 Milliarden Sonnenmassen besitzen, sind im Universum nichts ungewöhnliches. Unsere Milchstraße machen vor allem seine zwei Begleiter, die große und die kleine Magellansche Wolke, zu etwas besonderen.

Das es eine Galaxie mit solch einer Konstellation im Universum gibt, liegt immerhin nur bei 0,4 Prozent. Dadurch ist unsere Milchstraße doch etwas einzigartiges.

Doch damit ist es nun vorbei. Astronomen der University of St. Andrews haben jetzt gleich zwei weitere Galaxien entdeckt, die der Milchstraße sehr ähnlich sind. Auch sie bewegen sich mit zwei Begleitern durch das Universum.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entdeckung, Milchstraße
Quelle: science.orf.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Im Netz: Zwei Venezolaner verbrauchen zu viel Strom für Bitcoin-Mining
Kacke am Dampfen: Hält Vogel-Kot die Arktis kalt?
Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.08.2012 10:20 Uhr von kbot
 
+27 | -8
 
ANZEIGEN
"Das es eine Galaxie [...] gibt, liegt bei 0,4 Prozent"

0,4 Prozent von was? o,0

In diesem Satz wird das "Das" übrigens mit Doppel-S geschrieben, da es offensichtlich kein Artikel ist.

SN sollte endlich mal einen Einstellungstest einführen, bei dem "Reporter" auf Orthografie und Ausdruck geprüft werden.
Wie soll die Jugend richtiges Deutsch können, wenn es doch auf den "offiziellen" Seiten auch keines gibt?
Kommentar ansehen
26.08.2012 10:22 Uhr von TeKILLA100101
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
wie kommen die: auf die 0,4%?
Kommentar ansehen
26.08.2012 12:52 Uhr von Nebelfrost
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
das ist eine sehr sehr schwache news, die von mir ein minus bekommt.

0,4% bei schätzungsweise 100 milliarden galaxien im gesamten universum, entspräche einer menge von 400 millionen galaxien, die in ihrer konstellation der unsrigen ähneln. von "einzigartig" kann also überhaupt keine rede sein. auch vor der direkten entdeckung zwei weiterer solcher galaxien schon nicht.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
Kommentar ansehen
26.08.2012 13:03 Uhr von Neutrino
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Einzigartigkeit? Laut http://de.wikipedia.org/... keine super Quelle, aber für die folgende Berechnung soll es reichen, besteht das beobachtbare Universum aus ca. 100 Mrd Galaxien. Interessant dazu ist auch http://de.wikipedia.org/...

Wir gehen also von 100 Mrd Galaxien im beobachtbaren Universum aus. 0,4 Prozent von 100 Mrd sind 400 Millionen

0,4 Prozent mag wenig sein, auf die Gesamtmenge der im Universum beobachtbaren Galaxien gesehen, sind die 0,4 Prozent (400 Millionen) allerdings ganz und gar nicht einzigartig.
Kommentar ansehen
26.08.2012 13:08 Uhr von klartext4u
 
+2 | -9
 
ANZEIGEN
das Universum ist viel größer als 16 Milliarden Lichtjahre es ist wahrscheinlich das es soooo groß ist das sie sich sogar in einer anderen ecke wiederspiegelt, es könnte genau so gut sein das wir auf dem Bild die selbe Milchstraße sehen, weil es nun mal rein theoretisch möglich ist das es im Universum mehrmals gibt, unendliche Wahrscheinlichkeiten, Möglichkeiten Atome genau gleich anzuordnen.
Kommentar ansehen
26.08.2012 13:23 Uhr von rettich1212
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Nebelfrost: Deine 400 Millionen Galaxien hören sich zwar viel an für unser mathematisches Verständnis. Angesichts von ca 100 Milliarden Galaxien entsprechen diese jedoch der berühmten Nadel im Heuhaufen (0,4 Prozent von 100 ist wirklich verschwindend wenig). Deshalb kann man wohl von einzigartig ausgehen. Nicht immer so kleinkariert denken ;-)
Kommentar ansehen
26.08.2012 14:33 Uhr von Gimpor
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@klartext4u: Also deinem Namen wirst du nicht gerecht.
Kommentar ansehen
26.08.2012 16:31 Uhr von TeleMaster
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
---
Unsere Milchstraße machen vor allem seine zwei Begleiter, die große und die kleine Magellansche Wolke, zu etwas besonderen.
---

Lernt man bei Euch in Deutschland kein deutsch mehr? Der "Dass"-Fehler wurde ja auch schon angesprochen. Drei Sätze und schon zwei Fehler. Im Diktat wäre das schon eine "5+". Das ist kein Laien-Journalismus mehr, das ist Schülerzeitungsniveau.
Kommentar ansehen
26.08.2012 20:16 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Nebelfrost hat voll und ganz recht was seine Ausführung angeht!
Bei einer solchen Größe unseres Universums wird faktische alles erdenkliche möglich, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis bei 1:10^-15 [eins zu einer Billiarden] liegt, ist es bei den angesprochenen 100 Mrd. Galaxien mit jeweils im Schnitt zwischen 50 - 300 Milliarden Sonnen um die wiederum X Planeten kreisen vorhanden.

Die Wahrscheinlichkeit von 0,4% ist somit alles nur nicht selten.
Kommentar ansehen
26.08.2012 23:39 Uhr von Odysseus999
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ganz klar: enn einer unserer Forscher nahe genug hineinzoomen könnte, um einen erdähnlichen Planeten zu sehen, und wenn die technischen Möglichkeiten es zulassen würden, noch näher heranzuzoomen, würde z.Bsp. so ein Wissenschaftler, der durch sein Fernrohr schaut, direkt in das Fernrohr eines Wissenschaftlers schauen, der auch durch ein Fernrohr schaut
Kommentar ansehen
27.08.2012 13:42 Uhr von DJCray
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Jimbooooo ... wie Recht du hast: Denn wer die Bibel nicht vernünftig liest glaubt wirklich daran, dass es nur Adam und Eva gegeben hat.

Denn die Bibel zeigt gleich am Anfang zwei parallele Evolutionen.

Version 1:

Tag 1 bis 7.. Am Anfang Himmel und Erde, Licht... und am Ende der Mensch

Und Version 2:

Am Anfang der Mensch und danach der Rest (Bäume und Tiere).

Wieso zwei Versionen? Was denn nun?

Damit wollten die damaligen Autoren zeigen, dass dies der aktuelle (wenn auch zugegebenermaßen nicht wirklich wissenschaftliche) Stand des Wissens war. Aber beide Versionen existierten um zu zeigen, dass darüber keine eindeutige Klarheit herrscht. Und genauso sieht es heute aus. Wir haben ein Modell eine Theorie und solange es keinen Gegenbeweis gibt, gilt unser Modell. Wird ein Gegenbeweis erbracht wird das Modell geändert und eine neue Theorie aufgestellt.

So läuft Wissenschaft und es macht Spaß neue Erkenntnisse zu erhalten durch neue technische Möglichkeiten.

Zurück zum Thema. 0,4% ist zwar wenig (4 von Tausend) aber nicht wirklich selten.

Beispiel: Man nehme 1000 formgleicher Legosteine unterschiedlicher Farbe. Wenn 4 davon eine eigene Farbe haben, dann die selbe Aussage... Wenig aber nicht selten.

Man muss ein wenig suchen. Aber unmöglich ist es nicht.

Gruß
DJ

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Game of Thrones"-Star Peter Vaughan im Alter von 93 Jahren gestorben
Angela Merkel mit 89,5 Prozent wieder zu CDU-Vorsitzenden gewählt
Wien: Anklage gegen 9 Vergewaltiger einer Deutschen fertig


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?