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Austritt Griechenlands aus dem Euro hätte katastrophale Konsequenzen (Update)

Alexander Dobrindt, Generalsekretär der CSU, hat vor Kurzem in einem Interview erklärt, dass ein Austritt von Griechenland aus der EU unumgänglich sei (ShortNews berichtete).

Nun meldete sich Armin Laschet, der Vorsitzende der CDU in NRW, zu Wort und erklärte, dass ein Ausstieg Griechenlands aus der EU katastrophale Konsequenzen mit sich bringen würde. Demnach wäre es richtig, bezüglich Griechenland erst einmal abzuwarten.

"Ein Austritt Griechenlands würde massive Probleme für Europa bringen. Wir dürfen den Austritt Athens nicht herbeireden. Wir müssen den Bericht der Troika abwarten", erklärte er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, EU, Griechenland, Austritt, Alexander Dobrindt
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2012 19:31 Uhr von Golan
 
+30 | -2
 
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das ist doch fast wortwörtlich das was seine Mama letztens gesagt hat. Man muss die geballte Inkompetenz der CDU doch nicht jeden Tag wieder aufbrühen.

Obwohl ich den Laschet gerne mal fragen würde woher er das weiss.
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25.08.2012 19:38 Uhr von Katerle
 
+24 | -5
 
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wen interessiert denn noch das geschwätz dieses csu-heinis
ohne konkrete fakten ist das von vornherein unglaubwürdig
und unso mehr eine sache betont, umso unwahrer stellt sich diese heraus

leute wacht auf, da ist wieder jemand der bei euch gehirnwäsche versucht
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25.08.2012 19:51 Uhr von Katzee
 
+20 | -4
 
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Wenn Griechenland: aus der Eu austritt, erst zahlungsunfähig würde und anschließend bei Null neu anfinge, müßten wir die griechischen Schulden bei deutschen Banken und Unternehmen ausgleichen. Wenn es in der EU bleibt, müssen wir auf unbegrenzte Dauer die weltweiten griechischen Schulden mittragen. Was wäre für uns wohl schädlicher?
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25.08.2012 20:15 Uhr von Screamon
 
+19 | -3
 
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Leute Wir...Deutschland muss aus dem EU raus.
Seid Ihr echt so dumm?
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25.08.2012 20:17 Uhr von Decment
 
+3 | -4
 
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Es geht um den EURO!!!! Austritt und nicht um den EU Austritt. Zwei komplett (!!!) unterschiedliche Dinge. Bitte lieber Autor nur von Sachen schreiben von dene du auch Ahnung hast. Danke
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25.08.2012 20:20 Uhr von golf66
 
+3 | -1
 
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Teure Griechenland-Rettung: Josef Ackermann: "Wenn ein Haus einmal brennt, dann lohnt es sich nicht, eine lange Debatte über die Konstruktionsfehler des Hauses zu führen, sondern man muss das Haus löschen."

Gelöscht wird vorzugsweise mit Steuergeld. Das sind die Fakten: Banken und Versicherungen haben Griechenland gegen hohe Zinsen viel Geld geliehen, um die Staatsdefizite auszugleichen, rund 300 Milliarden. Die griechische Regierung garantierte für Rückzahlung und Zinsen. Seit Mai 2010 ist diese Garantie nichts mehr wert. Griechenland war zahlungsunfähig. Deshalb sprangen die europäischen Steuerzahler ein, schnürten ein Hilfspaket von 110 Milliarden. Damit die griechische Regierung wieder Jahr für Jahr die Zinsen und die Schulden den Banken und Versicherungen voll zurückzahlen kann. Das viele Geld reicht nicht, nun sollen noch einmal 100 Milliarden nachgeschossen werden. Bislang bloße Statisten in diesem Milliardenspiel - die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Noch mehr Steuergelder für Griechenland, viele Abgeordnete aus den Regierungsfraktionen drohen dem Finanzminister die Gefolgschaft zu verweigern, wie der CDU-Abgeordnete Willsch.
Weiter hier:
http://www.wdr.de/...

http://www.youtube.com/...
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25.08.2012 20:29 Uhr von TeleMaster
 
+8 | -1
 
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....vor etwas mehr als 30 Jahren war GR auch nicht in der EU(EG)... die Welt drehte sich trotzdem. Selbst wenn alle nacheinander austreten würden, käme es zu neuen Partnerschaften und Zollverträgen, nichts würde ernsthaft "zusammenbrechen"... Teuer wird es, ohne Zweifel, aber auch jetzt ist es teuer...

Die sollen es richtig machen (Vereinigte Staaten von Europa), oder bleiben lassen. Der einfache Mann auf der Straße weiß das, der Entscheider dummerweise nicht... oder... ne... der weiß es schon... macht nur die Augen zu... so von wegen Geschichtsbücher und so... da will ja jeder mal mit rein...
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25.08.2012 22:50 Uhr von Mass89
 
+2 | -1
 
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kritischer Kommentar: Der Mann hat nicht gänzlich Unrecht.
Ein paar nachprüfbare Fakten:
1. Sämtliche europäischen Banken haben einen Großteil griechischer Staatsanleihen gekauft
2. Die EZB wurde gezwungen griechische Staatsanleihen zu kaufen und Deutschland bürgt mit knapp 30% für die EZB (Schätzung, aber durchaus realistisch)
3. Deutschland ist eine der größten Exportnationen

Das einfache Szenario Austritt:
Die europäischen Banken müssen ihren Restbuchwert auf die Griechenlandanleihen vollständig abschreiben, daraus wird in vielen Ländern eine Bankenkrise entstehen, da viele Länder (besser:Banken) die Anleihen noch zu gut bewertet haben. Zudem gerät der Staat in die Bredouille weil er für die Aufgekauften Staatsanleihen der EZB und die bewilligten Kredite (EFSM) haftet. Und zu guter Letzt wird es einen unvorhersehbaren Wirtschaftseinbruch geben, da niemand absehen kann, wie sich die Exporte entwickeln, wenn kein europäisches Land mehr Geld hat um diese zu bezahlen.

Von daher, redet den Mann nicht schlecht, er hat genauso Recht und Unrecht wie ihr!
Was ich persönlich dem Mann entgegenhalte ist, dass die deutschen Banken die Staatsanleihen fast komplett abgeschrieben haben und ich Griechenland keinen Cent mehr bewilligen würde, weil man schlechtem Geld kein gutes nachwirft. Aber dem CSU-ler jegliche Kompetenz abzusprechen, halte ich für falsch, da auch ihr/ich nicht weiß, ob ein Austritt zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist.
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25.08.2012 23:39 Uhr von Katzee
 
+2 | -0
 
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@ Decment: Danke für Deine Korrektur. Ich habe den Fehler auch gemacht - EU und EURO vermischt.

Laut EU-Vertrag von Lissabon sollen ja die einzelnen Ländern nicht für die Schulden der anderen einstehen müssen. Wäre also der Schuldenübernahme für Griechenland gelöst, wenn Griechenland aus dem Euro austreten würde? Schön wäre es - wenn es da nicht die EU-Finanzhilfeanträge von Ungarn, Bulgarien und Rumänien gäbe. Alle drei sind EU-Staaten, jedoch nicht dem Euro beigetreten - und die EU zieht Finanzhilfen auch für diese Länder in Erwägung. Wenn also Griechenland aus dem EURO, jedoch nicht aus der EU austreten würde, stünden wir weiterhin genau da, wo wir jetzt stehen.

Es sieht tatsächlich so aus, dass nur ein Austritt Griechenlands aus dem EURO und der EU uns von endlosen Zahlungsverpflichtungen erlösen würde - wenn da nicht all die anderen EU- und EURO-Länder und die EZB wären, die in Griechenland investiert haben und deren Verluste wir auch wieder mit tragen dürfen.

Egal, wie wir es drehen und wenden - wir werden zahlen müssen für jeden korrupten Staat der EU (nicht nur der EURO-Währungsunion) und unsere Politiker werfen uns den gierigen Wölfen zum Fraß vor.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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26.08.2012 00:38 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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Irgendwie verstehe ich nicht, warum ihr alle den Griechen euer Geld schenken wollt. Denn nichts anderes macht ihr, wenn Griechenland aus dem Euro austritt und die Schulden dann mit wertlosen Drachmen zurückzahlt. Der scherz ist ja: Dann darf Deutschland erst richtig zahlen, nämlich um der Bündnispflicht nachzukommen, wenn in Griechenland die humanitäre Katastrophe ausbricht weil sie weder Öl noch Strom noch Medizin importieren können.

Auf der anderen Seite was kann man jetzt verlieren? maximal 42 Mrd € abschreiben für Deutschland? Auf die 2,1% mehr Schulden kommts jetzt auch nicht mehr an.

Griechenland ist nämlich garkein Problem. Problem ist Italien, Spanien und vor allem die USA. Wenn die demnächst zusammenklappen, DANN können wir über eine Schuldenkrise reden.
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26.08.2012 01:17 Uhr von Frostkrieg
 
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Ich würd´s mit nem Tumor vergleichen: Niemand fühlt sich schlechter, wenn ihm ein Krebsgeschwür entfernt wurde. Ein längeres Warten führt nur zu einer vermeidbaren Schwächung, die die Genesung unnötig verzögert.
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26.08.2012 07:29 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Ich hab ne Idee: Wie wäre es, wenn Griechenland einfach neue Schulden macht, und mit dem Geld alle Schulden der anderen Euroländer bezahlt?
Dann Austritt aus EU, Chrash, bzw Reset-Schalter gedrückt und wieder bei Null anfangen,
dann zurück in die EU und alles ist wieder gut :)
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26.08.2012 08:31 Uhr von werresal
 
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Alois Irlmayer, wir hoffen weiterhin dass Ihre Prophezeiung gänzlich wahr wird, der Russe durch Norddeutschland nach Brüssel geht und alles kurz und kleinkloppt. Russland4tw ! Putin wird Europa befreien !
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26.08.2012 09:42 Uhr von dieterzi
 
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ich: bin zunehmend überzeugt davon, das da weder der eine noch der andere eine Ahnung von dem hat worüber er da schwätzt. Wenn sie alle so ne Ahnung hätten, frage ich mich wo waren diese Affen vorher um evtl. was zu verhindern. Oder ist es etwa so, das wir alle höllisch verarscht werden!?
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26.08.2012 10:15 Uhr von TheRoadrunner
 
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Ein nicht zu vernachlässigendes Problem ist dass die EU offensichtlich alle Anstrengungen unternommen hat, um Griechenland im Euro zu halten. Wenn man jetzt aufgibt, ist klar, dass das Problem nicht war, dass man Griechenland nicht halten wollte, sondern es nicht halten *konnte*.
Wenn, dann hätte man Griechenland mit Verweis auf schwerwiegende Bilanzierungsverstöße von Anfang an sich selbst überlassen sollen. Nur ist es leider zu spät, diese Entscheidung umzukehren.

Es ist zu vermuten, dass bei einem Fallenlassen Griechenlands zunächst die Lage in Spanien, Portugal, Italien und evtl. auch Irland eskalieren würde.
Und irgendwann wird es auch dem letzten klar werden: auch Deutschland wird seine Schulden nie wirklich zurückzahlen können, sondern bedient die alten Kredite immer nur nahezu ausschließlich durch die Aufnahme neuer Kredite. Und dann kann es auch für Deutschland problematisch werden.

Aus meiner Sicht also das wichtigste: Spekulationen gegen Staaten den Riegel vorschieben! Keine Versicherungen gegen Kreditausfälle, wenn man kein Gläubiger ist!
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26.08.2012 14:15 Uhr von MC_Kay
 
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Öhm ... Sinn? Welchen Sinn hat es bitte die Griechen aus der EU (Europäischen Union) zu werfen?
Das Hauptproblem ist die Zugehörigkeit zur EWU (Europäischen Währungs Union).

Man muss nicht zwangsläufig Mitglied der EU sein, um in die EWU aufgenommen zu werden.

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