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München: Wir arbeiten am Gasnetz - Bautafeltext wurde ausgetauscht

Ein unsensibles Vorgehen wird den Verantwortlichen der Stadtwerke München vorgeworfen. Eine Bautafel am Platz der Opfer des Nationalsozialismus verwies in seinem Schriftzug auf Arbeiten am Gasnetz. Nun wurde das peinliche Pannenschild ausgetauscht.

Zusammen mit Künstlern und dem Baureferat der Stadt wurden Pläne für "einen würdigeren Rahmen" an dem historischen Areal geschaffen. Dieser sollte eine "angemessene Atmosphäre zum Verweilen und Besinnen" herstellen.

Dass das ursprünglich aufgestellte Schild jedoch mit dem Hinweis "wir arbeiten am Gasnetz" versehen wurde, hatte ein verstörende Brisanz ausgelöst. Bei Facebook waren zahlreiche Schmähaufrufe erfolgt. "Da hat jemand nicht mitgedacht", war noch die harmloseste Bemerkung.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: München, Schild, Baustelle
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2012 11:51 Uhr von magnificus
 
+13 | -0
 
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Ja, die Last: unserer Vorfahren manmanman Schlimm.



"hatte ein verstörende Brisanz ausgelöst." ?
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25.08.2012 12:03 Uhr von LuckyBull
 
+4 | -20
 
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25.08.2012 12:03 Uhr von Golan
 
+13 | -4
 
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Ich wollte gerade über diese Deppen lachen, da fiel mir ein wie unpassend das aufgrund meiner Erbschuld wäre. Sorry.
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25.08.2012 12:13 Uhr von architeutes
 
+5 | -1
 
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"von Bedeutung" ist das nur für Leute die das so sehen wollen, das gilt für jede Auslegung.
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25.08.2012 12:25 Uhr von sooma
 
+11 | -1
 
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Eher verstörend ist, wohin sich die "politische Korrektheit" hierzulande entwickelt.
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25.08.2012 12:26 Uhr von Golan
 
+7 | -1
 
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Geile Kommentare bei dem Artikel:
zitat:

Jetzt ist die Chance natürlich vertan. Man hätte da einen Automaten aufstellen können, wo man sich für 10 Cent hätte Betroffenheit ziehen können. Natürlich ökologisch korrekt mit Solarzellen betrieben.

Die spinnen, die Münchner!

________
Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!
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25.08.2012 12:51 Uhr von LuckyBull
 
+2 | -11
 
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Wieso hier die Mehrheit: die Reaktion von entsetzten Münchnern nicht verstehen:

Das ominöse Schild mit dem Schriftzug

+++++ "Wie arbeiten am Gasnetz" +++++

wurde ausgerechnet auf dem PLATZ DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS aufgestellt.

Anscheinend ist dies von den meisten hier übersehen worden.
Das hoffe ich zumindest!
Ansonsten finde ich die Kommentare hier als haarsträubend und menschenverachtend.
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25.08.2012 13:21 Uhr von Golan
 
+10 | -2
 
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trara123456789, der Hass ist bei mir schon längst da.
In meiner Jugend (in den 80ern) dachte ich immer: "Gottseidank hört dieses ewige DU BIST SCHULD Gelaber auf wenn die Alten vergreisen".

Pustekuchen. JEDEN VERDAMMTEN TAG labern heute noch irgendewlche Idioten was von Naziterror, Schuld, Verantwortung, Betroffenheit, bauen für Millionen von Steuergeldern sinnlose Denkmäler, während für anständige KiTa´s und Lehrer komischerweise kein Geld da ist, uswusf. Wenn man sich sein Leben lang so einen geistigen Dünnpfiff anhoren muss wird man irgendwann agressiv. Es werden sogar Menschen gekündigt weil sie einen Spruch benutzten der vor 70 Jahren von Verbrechern benutzt wurde, traurig. Da sieht man wieviel Macht die ewig gestrigen haben. Ich frage mich warum man noch keinen "Zentralrat der Schuldigen" gegründet hat. Der könnte dann empört von den Deutschen fordern dass sie sich jeden Tag dreimal auspeitschen um Buße zu tun.

Wenn diese Ideologie der ewig schuldigen nicht so viel Anhänger hätte könnte man ja noch drüber lachen, aber so?

@LuckyBull

"Ansonsten finde ich die Kommentare hier als haarsträubend und menschenverachtend."

Ich kann nicht für die anderen Kommentatoren sprechen, aber ich finde es eher menschenverachtend wenn man einem Menschen eine Schuld anhängt die 50 Jahre vor ihrer Geburt begangen wurde, und die sie nur aus Büchern kennen. Haarsträubend sind für mich nur die Begründungen warum für so einen Scheiss Millionen ausgegeben werden mit denen man Menschen helfen könnte die heute noch LEBEN.
Und regelrecht abartig finde ich es wenn man einer Firma unterstellt sich über die Vergasung von Juden lustig zu machen nur weil sie ihr Bauschild in der Nähe so eines Denkmals aufgestellt haben.
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25.08.2012 13:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -2
 
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Ja Luckybull: Was glaubst du, wie verstört ich bin, wenn ich die Autobahn benutze, oder wenn ich mit der Eisenbahn fahre, die ja auch an der Deportierung der Juden damals beteiligt war. Oder wenn ich einen Mercedes oder MAN sehe.
Aus diesem Grund bin ich auch nicht ans öffentliche Gasnetz angeschlossen, weil das ja das selbe Gas ist, dass....ach ne, doch nicht. Gas ist aber gleich Gas, warum sollte man ausgerechnet da differenzieren...?
Nein, ich habe Fernwärme, da werden Dinge verbrannt und dann mit der Wärme das Wasser....moment mal....jetzt bin ich doch verstört....ich kündige sofort meinen Vertrag...!

Nein, du hast recht, am Platz der Opfer des Nationalsozialismus sollte man Wörter wie Gas oder Dusche oder Ofen oder verbrennen verbieten. Politisch korrekt sollte man da schon sein.....sei es noch so dusselig....
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25.08.2012 14:17 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@Lucky Bull: Ich habs übersehen ,und gebe dir Recht ,blöder Zufall denke
ich trozdem.
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25.08.2012 14:18 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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Lucky; du alter Fuchs! Bist schon so lange dabei. Weisst, wie man eine News am laufen hält ;)
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25.08.2012 23:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ antipro: "Es hat sich 70 Jahre keiner daran gestört, ..."
Wie soll man sich denn im voraus an einem Schild stören, das an dieser Stelle aufgestellt werden wird?

Wieso beleidigst du Menschen, die eine andere Ansicht als du haben, als IQphob (was übrigens eine nahezu ausschließlich von dir verwendete Wortschöpfung zu sein scheint, da es bei Google ganze 278 Treffer gibt und du bzw. deine Kommentare großteils die erste Seite einnehmen) oder dumm?

Ist es wirklich soviel intelligenter, sich über Leute aufzuregen, die sich über sowas aufregen?

Woher willst du wissen, dass die Beleidigten keine Juden sind, die durch den Nationalsozialismus Angehörige verloren haben?
Die jüdische Gemeinde in München hat rund 10000 Angehörige, und ihr Sitz befindet sich in bequemer Gehweite vom Platz der Opfer des Nationalsozialismus (@ trara: übrigens z.B. auch in Google Maps unter diesem Namen eingetragen).

"Was soll denn ein Gasversorgungsunternehmen schreiben???"
z.B. Versorgungsleitung

"warst du im Auschwitz? bestimmt nicht, aber ich schon!"
Woher willst du wissen, wo luckybull war?

@ jollyroger / dungalop und andere:
Es geht um den speziellen Zusammenhang in diesem Fall.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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26.08.2012 12:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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trara: Ich wohne in einem Münchner Vorort, kenne München also auch ein wenig, und diesen Platz nur unter diesem Namen.

Nun habe ich mich mal über den Feilitzschplatz schlau gemacht. Den gibt es nach wie vor, auch in Google Maps. Nur ist er an der Münch(e)ner Freiheit, 2,6 km vom Platz der Opfer des Nationalsozialismus entfernt. Nach Google Maps scheinen diese beiden Plätze also nichts miteinander zu tun zu haben.

Entweder irrt sich also Google Maps (und auch WIkipedia), oder du.

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