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Interview: Jan Ullrichs möglicher Titelgewinn durch Armstrong-Sperre "Ironie" (Update)

Lance Armstrong war immer damit konfrontiert, unter dem Verdacht des Dopings zu stehen. ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt meinte in einem aktuellen Interview, dass ein Armstrong aberkannter Titel nun Jan Ullrich zu Teil werden könnte, sei "eine der größten Ironien der Geschichte".

Armstrong sprach von einer regelrechten Hexenjagd, der er ausgesetzt sei. Es gab keine einzige positive Doping-Probe von dem Rad-Profi, obwohl es zahlreiche Indizien dafür gegeben hat, dass er seinen Leistungen mit Mittelchen auf die Sprünge geholfen hat.

Seppelt meinte weiter, dass es Zeit gewesen sei, dass das Denkmal Armstrong eingestürzt ist. Armstrong habe nun die Notbremse gezogen. Ein öffentlicher Prozess würde seinem Ruf und seiner Krebsstiftung nur noch mehr Schaden zufügen. Armstrong habe einfach das kleinere Übel gewählt und klein beigegeben.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Sport / Radsport
Schlagworte: Titel, Doping, Meinung, Lance Armstrong, Jan Ullrich, Ironie
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2012 15:50 Uhr von ice-demon
 
+5 | -1
 
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Pure Ironie: Die titel gehen von einem doper zum anderen
echt ein witz vorallem nach so langer zeit
einfach alle doper lebenslang von allen
sportlichen veranstaltungen egal ob amateur und
profi veranstaöltungen auschlkiessen
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24.08.2012 16:08 Uhr von aberaber
 
+1 | -3
 
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jajaj der grosse kämpfer kämpft nicht mehr. weshalb wohl nicht? genau, weil es sich nicht lohnt zu kämpfen, wenn man weiss, dass man regulär verliert...
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24.08.2012 16:50 Uhr von Elementhees
 
+4 | -0
 
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Ich kaufe ein Verb und schenke es dem Titel.
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24.08.2012 18:30 Uhr von TeQuiLoRea
 
+2 | -1
 
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Simple Lösung: Machen wir das Spiel doch einfach, dopen wir einfach alle mit dem gleichen Zeug und schon ist es wieder fair ^^
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24.08.2012 19:44 Uhr von Budweiser
 
+3 | -1
 
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@tequilorea: genau.
ausserdem spart man sich so das betteln gehen bei sponsoren.
in zukunft heisst es dann "das Team T-Mobile wird präsentiert von BASF"....

und @news:
armstrong wollte mit seiner notbremse weder seinen ruf noch seine stiftung schützen.
hätte er nämlich in einem prozess weiterhin behauptet, NICHT gedopt zu haben, würde er bei einem schuldspruch einige monate bis jahre in den knast müssen.

[ nachträglich editiert von Budweiser ]
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24.08.2012 22:35 Uhr von Prrrrinz
 
+4 | -1
 
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endlich so ein dummer ******** das is längst überfällig. jeder weiß es keiner kann was machen. endlich ist es soweit.

er soll alle gelder zurückzahlen
alle prämien abgeben
alle sponsoren sollen ihre gelder zurückverlangen.

ein leben in saus und braus aufgebaut auf einem betrug. nur wegen seinem ****** hoden, und den "medikamenten" die er legal nahm.

ich hasse ihn !!!!
joup und jetzt überschüttet mich mit minussen, ich bleibe bei meiner meinung !!!!!!!!!!
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25.08.2012 11:47 Uhr von Neu555
 
+1 | -0
 
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Das wäre unlogisch: Alle Dopingproben bei Amstrong waren negativ.
Die Dopingproben des 2. Jan Ullrich waren ebenfalls negativ.

Mannschaftsmitglieder von Amstrong behaupten der hätte genauso gedopt wie sie selbst.
Bei Jan Ullrich ist nachgewiesen, dass er gedopt hat.

Daraus resultiert, dass negative Dopingproben kein Beweis dafür sind, dass jemand nicht gedopt hat.

Logische Schlussfolgerung ist dann eigentlich, dass Jan Ullrich auch gedopt war als er 2. wurde. Genügend aus der Szene gehen davon aus das die 10-20 Spitzenfahrer alle gedopt waren. Das passt zu den Aussagen die Amstrong belasten.
Und es kann mir keiner sagen, dass die Veranstalter der Tour das nicht schon immer gewusst haben.
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25.08.2012 11:52 Uhr von A1313
 
+0 | -0
 
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@Neu555: Deinen Kommentar unterschreibe Ich ohne Wenn und Aber, Danke !

100% agree
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25.08.2012 11:55 Uhr von Phillsen
 
+0 | -0
 
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Kanns irgendwer beweisen: Beweisen mit nem Geständnis, den benutzten Spritzen, den Rückständen in Blut/Haaren/Organen/Wasweissich?

Wenn nein, ist das ganze eine Farce.
Wenn man es nicht beweisen kann, aber aufgrund von verdacht urteilt, kann man den Wettkampf in Zukunft auch bleiben lassen.

Oder wird das dann irgendwann so gehandhabt:
Schritt 1:
Der Zweite sagt der erste hätte gedopt.
Schritt 2:
Der Erste fliegt raus, der zweite wird erster.
Schritt 3:
Sprung zu Schritt 1...

Zum Schluss bleibt einer übrig und den haben wir dann alle lieb.

Vermutlich wird dann einfach jeder versuchen der langsamste zu sein. Dann hätte die Tour de France auch endlich mal was französisches, wenn die Jungs zwischendurch einfach mal ein Päuschen machen und sich ein gutes glas Wein gönnen und die Landschaft genießen...

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