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Streit um Parkplatz endet in teuerster Beleidigung Hamburgs

Ein 68-Jähriger hat am 23. Dezember 2011 mit seinem Luxuswagen einen Parkplatz einem minutenlang wartenden anderen Autofahrer vor der Nase weggeschnappt. Darauf angesprochen beleidigte der Angeklagte den Kläger. Dafür wurde er nun zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 2.000 Euro verurteilt - insgesamt 60.000 Euro.

"Das ist wohl die teuerste Beleidigung Hamburgs. Auch für Millionäre und ehemalige Millionäre gilt das Strafgesetzbuch.", so der Amtsrichter. "Mein Einkommen ist auskömmlich.", hatte der 68-Jährige im Prozess lediglich erklärt.

Acht Verhandlungstage benötigte man, um zu einem Urteil zu kommen. Gegen das Urteil will die Verteidigerin des Angeklagten Rechtsmittel einlegen.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Streit, Geldstrafe, Beleidigung, Parkplatz
Quelle: www.haz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2012 15:05 Uhr von AmadoFuentes
 
+1 | -5
 
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Ich würd lieber: 30 Tage in den Knast gehen
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24.08.2012 15:16 Uhr von IM45iHew
 
+10 | -0
 
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30 Tagessätze ist ein gewöhnliches Urteil! Wenn er sagt sein Einkommen ist "auskömmlich" dann kann er die 60000 € wohl aus der Portokasse zahlen... Gerecht!
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24.08.2012 15:51 Uhr von Lucianus
 
+3 | -1
 
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sagen wir es mal so ich finde es gut, das er zahlen muss.
Allerdings will ich hoffen das er das für einen guten Zweck oder sowas spenden muss und es nicht der "betroffene" Autofahrer bekommt. (Vielleicht kann mir einer erklären wie sowas läuft)

Meine Reaktion darauf das er mir den Parkplatz wegschnappt und mich auch noch beleidigt, wäre aber vermutlich eine andere gewesen als ihn anzuklagen ... Gerade wenn der mit nem Luxusauto parkt ...
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24.08.2012 17:17 Uhr von Lucianus
 
+1 | -2
 
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erst mal soll es nicht der Geschädigte spenden/der Stadt zahlen etc., sondern der Schädigende. Lesen und so ...

Ich sage das der Geschädigte das Geld nicht bekommen soll.
Denn das führt schlicht und ergreifend zu noch mehr völlig bescheuerten, 8(!!!) Tage dauernden Klagen vor Gericht, weil sich damit ja super Geld machen lässt.
60000 Euro bekommen, weil einem einer nen Parkplatz weggeschnappt hat, und dieser anschliessend beleidigend wurde steht einfach in keiner relation.
Die Tagessätze werden am Einkommen bemessen soweit ich weiss, das ist ja auch ok, denn es soll demjenigen Weh tun und 500 Euro hätten dem Schädiger nicht weh getan.
Aber (Wenn das so ist, und das weiss ich wie oben gefragt nicht), wenn der Geschädigte das Geld bekommt, so ist es einfach eine Frechheit, denn dann ist es ja viel Lukrativer für jedermann Reichen aufzulauern.
Arme Leute dürfen dann alles, weil verklagen lohnt sich nicht, verdien ich ja nichts dran, aber sobad sich ein Reicher was zu schulden kommen lässt hagelt es klagen.

Kurzum: Ja ich komme Klar. Du auch?
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24.08.2012 17:29 Uhr von Lucianus
 
+2 | -0
 
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@3Pac: Das hoffe ich. Meine auch sowas mal gelesen zu haben aber ich bin mir nicht sicher.
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24.08.2012 17:50 Uhr von Lucianus
 
+1 | -1
 
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@minipet: Ich glaube du vergleichst gerade Birnen mit Äpfeln.
Ich versuche meine Aussage für dich mal so leicht wie möglich zu halten:

Strafe = Gut (so lernt der Schädiger)
Geld dafür bekommen = nicht gut (Falsche Intention)

Aber ich seh schon du bist dafür das jemand dem ein Parkplatz weggeschnappt wurde und als A****loch bezeichnet wurde 60000 Euro zustehen, immerhin ist es ein tiefer Einschnitt in sein Leben. Das ist deine Meinung und die ist OK. Ich bin anderer.

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