24.08.12 10:34 Uhr
 300
 

Kurzarbeit bei Opel - Nur sechs Prozent weniger Netto für die Mitarbeiter

Aufgrund der anhaltenden Absatzkrise beim Autobauer Opel werden die Mitarbeiter in diesem Jahr für 20 Tage in Kurzarbeit geschickt. Betroffen sind fast 10.000 Mitarbeiter in den Werken in Rüsselsheim und Kaiserslautern.

Das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim ist aber nicht davon betroffen. Die Lohneinbußen für die Mitarbeiter halten sich aber in Grenzen, da Opel zusätzlich zum Kurzarbeitergeld eine Aufstockung zahlt. Somit betragen die Lohneinbußen monatlich maximal sechs Prozent.

"Durch die Unterstützung des Kurzarbeitergeldes und die vereinbarte betriebliche Zuschussregelung halten sich die finanziellen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen in Grenzen", freut sich daher der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Mitarbeiter, Opel, Kurzarbeit, Netto
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!
Marktforschung: Menschen in Deutschland geben mehr Geld für Schokonikoläuse aus
Apple unterstützt den Kampf gegen AIDS

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.08.2012 10:34 Uhr von Kamimaze
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Gestern einen Bericht im Radio gehört, O-Ton eines Mitarbeiters: "Wegen hunnerdachsch Euro reg ich müsch doch ned aäuf..." [wegen einhundertachzig Euro rege ich mich nicht auf].

Mit anderen Worten: ein einfacher Fließbandarbeiter verdient bei Opel rund 3000 Euro netto !) - kein Wunder, dass die bald Pleite sind!
O-Ton: http://www.mdr.de/...
Kommentar ansehen
24.08.2012 11:39 Uhr von Slingshot
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ Autor: > "Mit anderen Worten: ein einfacher Fließbandarbeiter verdient bei Opel rund 3000 Euro netto !) - kein Wunder, dass die bald Pleite sind!"

Das ist bei Mercedes, BMW und Audi mit Sicherheit nicht anders.
Kommentar ansehen
24.08.2012 11:56 Uhr von lopad
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Kamimaze: "Gestern einen Bericht im Radio gehört, O-Ton eines Mitarbeiters: "Wegen hunnerdachsch Euro reg ich müsch doch ned aäuf..." [wegen einhundertachzig Euro rege ich mich nicht auf]."

Völlig normal, steh du mal 8 Stunden in der Fabrik am Fließband im 3-4 Schicht Modell, das ist kein Zuckerschlecken. Die Bezahlung ist da absolut gerechtfertig und in der Industrie Standart.
Kommentar ansehen
24.08.2012 11:57 Uhr von Pilot_Pirx
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Standard
Kommentar ansehen
24.08.2012 14:29 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@lopad: > "Völlig normal, steh du mal 8 Stunden in der Fabrik am Fließband im 3-4 Schicht Modell, das ist kein Zuckerschlecken. Die Bezahlung ist da absolut gerechtfertig und in der Industrie Standart. "


Ach, tatsächlich? Na, dann sag das mal den vielen Leiharbeitern im Osten, die haben nicht mal das ansatzweise brutto, was die Opelaner netto haben!
Ich kenn sogar viele Ingenieure, die keine 3000 Euro netto haben!
Kommentar ansehen
24.08.2012 15:26 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@BastB: Ich weiß jetzt nicht, in welchem Paralleluniversum du lebst, aber 3.000 Euro netto sind im Osten selbst für Festangestellte extrem viel, für einfache Facharbeiter fast unerreichbar.

Die gehen in "guten" Firmen mit 1.500 bis 1.800 Euro netto nach Hause, aber das sind nur 12% der tariflich gebundenen Firmen, der Rest liegt deutlich darunter! Ein normaler Handwerkergeselle hat vielleicht 1.200 bis 1.300 netto, das ist weniger als die Hälfte, was ein Opelaner verdient!

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Mumie 2017: Erster Trailer zum Reboot
Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident
Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?