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Wegen offenem Bericht: Tibetischer Mönch wird inhaftiert und gefoltert

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" berichtet aktuell vom Leid eines tibetischen Mönches, der es gewagt hat, in einem Bericht offen über die Kritik, die an Peking geübt wird, zu sprechen. Nach Publikation desselben wurde der Mönch in Gewahrsam genommen und allem Anschein nach gefoltert.

Zusätzlich soll Yonten Gyatso, so der Name des Mannes, die kommenden sieben Jahre im Gefängnis verbringen. Sein soziales Umfeld, so wie sein Arbeitgeber, wurden davon erst mehrere Wochen nach dem Urteil in Kenntnis gesetzt.

Insgesamt nimmt der Protest aus Tibet gegen die Regierung in Peking immer mehr zu. In den vergangenen Monaten setzten sich allein im Südwesten Sichuans mehr als 50 Tibeter selbst in Brand. Seit mehreren Jahrzehnten werden sie vom chinesischen Regime, das die Region besetzt hält, stark unterdrückt.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bericht, Folter, Mönch, Inhaftierung
Quelle: www.dradio.de

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