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Österreich: Vergewaltiger darf mit Fußfessel zu Hause leben

Jener Fall eines verurteilten Vergewaltigers aus Salzburg, der anstelle von Haft seine Strafe mit einer Fußfessel zu Hause abbüßt, lässt seit Tagen die Wogen hochgehen.

Sein Opfer kritisierte die Entscheidung heftig, SPÖ, BZÖ und FPÖ riefen nach einer Reform des entsprechenden Gesetzes. Nun schaltete sich auch Justizministerin Karl (ÖVP) in die emotional geführte Debatte ein.

Im Interview in einer Nachrichtensendung sagte sie, dass sie den Fall vom Verwaltungsgerichtshof prüfen lassen werde. Außerdem werde die Fußfesselregelung evaluiert - einen generellen Ausschluss von Sexualstraftätern sieht sie jedoch skeptisch.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Österreich, Kritik, Strafe, Vergewaltiger, Fußfessel
Quelle: orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2012 09:23 Uhr von psycoman
 
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Kein Problem: Solange die Fußfessel aus Stahl und in der Wand verankert ist. :-)

Nun, bei minderschweren Verbrechen mag so eine Fußfelssel ja eine Alternative sein, aber Gewaltverbrecher sollten grundsätzlich ins Gefängnis. Ich möchte vor sollchen Leuten geschützt werden und nicht hinterher rmich darüber freuen können, dass man wusste wo der Täter war.
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24.08.2012 22:53 Uhr von Joeiiii
 
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Was das betrifft ist Österreich ähnlich wie Deutschland: Täterschutz geht vor Opferschutz. Zuerst lächerlich niedrige "Haftstrafen" und dann muß er die Strafe nicht mal im Gefängnis absitzen.

Das Opfer wird so zum zweiten Mal zum Opfer. Erst Opfer des Mannes, dann "Opfer" der Justiz. Wenn man sich keine Gerechtigkeit mehr erwarten darf, braucht man keine Demokratie.

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