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Studie beweist: Rot-Grüne Reformen halfen vor allem den "Superreichen"

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der FU Berlin haben untersucht, wie sich die tatsächliche Steuerbelastung von Arm und Reich in den letzten Jahren entwickelt hat. Das Ergebnis ist, dass das reichste Prozent massiv von den Reformen profitiert hat.

Noch bis 1998 stieg der Anteil der zu zahlenden Steuern mit wachsendem Einkommen relativ gleichmäßig an. Erst durch die rot-grünen Reformen unter Bundeskanzler Gerhard Schröder gingen nicht nur die Einkommensteuersätze zurück, es kam auch zu einem Knick in der Progression.

So zahlen die "Superreichen" seit den Reformen statt 48 Prozent nur noch 29 Prozent Steuern auf ihr Einkommen. Möglich machen das die seit 1998 geltenden zahlreichen legalen Steuertricks, da die Reichen ihr Einkommen meist über das Unternehmen und nicht über den Lohn generieren.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Reform, Reiche, Rot-Grün, Profiteur
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2012 12:32 Uhr von magnificus
 
+13 | -1
 
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Und: keine Besserung in Sicht :(
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23.08.2012 12:37 Uhr von magnificus
 
+10 | -1
 
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Nein bertl: eher
"Alleparteiengehörenuns" e.V.

:)

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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23.08.2012 12:51 Uhr von RTL-Zuschauer1921680
 
+15 | -0
 
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lang her mein opa sagte dass die spd damals für die bürger politik gemacht hat. vor 30 jahren oder so, er kann sich nicht mehr genau erinnern.
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23.08.2012 13:03 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+14 | -1
 
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Naja: Man sieht ja wohin sich Schröder abgesetzt hat und was er jetzt so treibt...aber trotzdem schimpfen alle über Lafontaine, der wegen ihm und seinen Ansichten die Partei verliess ^^
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23.08.2012 13:03 Uhr von neminem
 
+7 | -1
 
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Ja und wegen Pöbel wie euch: das immer die falschen Parteien wählt, darf ich verdienter Bürger leiden. Das ist so bitter. Ich habe ja begonnen mich von dieser Welt zu verabschieden und lass meinen Geist vom Fernsehen ausbleichen, damit ichs besser ertragen kann. Primitiv aber glücklich, hoff ich.
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23.08.2012 13:11 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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überraschung :D
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23.08.2012 14:07 Uhr von HetzersindKetzer
 
+12 | -1
 
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Tja: Die Reichen versuchen es immer wieder.
Wieso können die nicht einfach aufhören sich in die Politik einzumischen (siehe Milliardärsfamilie Mohn und ihre Bertelsmann Stiftung) ? Denn die sind maßgeblich für die Agenda2010 verantwortlich.

Die kriegen einfach nie genug. Ständig am meckern wegen zu hohen Steuern und trotzdem in der Politik mitmischen, um was Positives für sie durchzubekommen.

Enteignen sollte man diese Schmarotzer. Das sind richtige Schmarotzer und nicht Arbeitslose.

Hat jemand letztens Menschen bei Maischberger gesehen ? Da war der Rossmann und noch so ne Neureiche Tante. Die Tante meinte es gibt keine Arbeitslose, sondern nur Arbeitsscheue. Und der Rossmann war fest davon überzeugt, dass die SPD-Grünen alles richtig gemacht haben und die Sozialleistungen immer noch zu viel sind.

Da kriege ich echt Hass auf die Reichen. Nicht weil ich neidisch bin. Ich gönne denen das Geld. Aber, dass die nicht sehen (absichtlich oder aus Realitätsverlust), dass der Mittelstand schrumpft und es hier immer mehr arme Menschen gibt. Deswegen sollte man die enteignen. Damit die endlich wieder in der Realität ankommen.
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23.08.2012 14:33 Uhr von dieterzi
 
+7 | -0
 
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Schröder: war (ist) die Glocke, welche die systematische verarmung der Bürger (die keinen Reichtum besitzen) eingeläutet hat. Und nebenbei haben er und seine Politkastenmitglieder gut für sich selbst gesorgt.Seither gibt es sowas wie eine echte SPD nicht mehr. Und in wirklichkeit will vom Politpack keiner/keine etwas daran ändern zumindest nicht zugunsten der normalen Bürger. Zum Glück sind sie alle nicht alternativlos...
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23.08.2012 15:10 Uhr von sicness66
 
+5 | -0
 
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HetzersindKetzer: Du meinst die Obert ? Widerlich die Alte. Ab von jeglicher Realität. „In Deutschland gibt es keine Arbeitslosen, sondern nur Arbeitsscheue.“ sag ich nur...
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23.08.2012 16:12 Uhr von hujiko-san
 
+2 | -2
 
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@Hetzersind...
Realitätsverlust? Ach, ich bitte dich: Die durchdringen das Ganze wahrscheinlich besser als unsereins. Denen ist der Mittelstand schlichtweg egal, zumal man auch mit der Unterschicht ähnlich profitable Geschäfte machen kann.

@dieterzi
Alternativen? Und die wären bitte? Die Rechten mit ihren realitätsfernen Vorstellungen und Parolen? Die Linke, deren Parteiprogramm sich in weiten Zügen schon in anderen Ländern als dysfunktional erwiesen hat? (Siehe GB vor Thatcherismus, mehr sage ich mal nicht) Oder die Piraten, die zu den wesentlichsten Punkten immer noch nur antworten können: "Ja, das müssen wir noch erarbeiten."???

Wo siehst du denn die Alternativen, wenn ich fragen darf? Ich für meinen Teil sehe eigentlich keine ernstzunehmenden Alternativen.
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23.08.2012 17:10 Uhr von mayan999
 
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warren buffett zitate: „In Amerika wird ein Klassenkrieg geführt, und meine Klasse gewinnt eindeutig" - zitiert in Manager-Magazin 7. März 2004
„Wenn in Amerika ein Klassenkampf tobt, ist meine Klasse dabei, ihn zu gewinnen.“ - Zitiert bei Mika Hoffmann, Ferdinand Bertram und Oliver Janich. Warren Buffett - Milliarden- Macher. Focus 25.03.2004

(Original engl.: "If class warfare is being waged in America, my class is clearly winning." - Jahresbrief an die Investoren seines Fonds "Berkshire Hathaway", 2003, S. 7 berkshirehathaway.com)

„Es herrscht Klassenkampf, meine Klasse gewinnt, aber das sollte sie nicht“ - Zitiert bei Rosemarie Schwaiger. Warren Buffett: Das nette Gesicht des Kapitalismus. Die Presse 28. 08.2010

(Original engl.: „It´s class warfare, my class is winning, but they shouldn´t be." - Interview mit Lou Dobbs, CNN, 19. Juni 2005, cnn.com)

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen" - zitiert bei Jutta Ditfurth. Zeit des Zorns. nrhz.de/flyer 29. Juli 2011

(Original engl.: "There´s class warfare, all right, but it´s my class, the rich class, that´s making war, and we´re winning." - im Interview mit Ben Stein, New York Times, November 26, 2006)

„Meine Freunde und ich sind lange genug von einem Milliardär-freundlichen Kongress verhätschelt worden" - zitiert bei Frankfurter Allgemeine faz.net 15. August 2011

("My friends and I have been coddled long enough by a billionaire-friendly Congress. It’s time for our government to get serious about shared sacrifice." - Stop Coddling the Super-Rich, by Warren E. Buffett, New York Times 14. August 2011


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Sozialforscher warnt vor "Klassenkampf von oben"
http://www.zeit.de/...


----------


Prof. Albrecht - Das Ende des Rechtsstaats (3:40 min)
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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24.08.2012 03:58 Uhr von meisterthomas
 
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Der Bürger - Ein Rationalitätsbündel? Nein, an diesem allzu menschlichen Irrtum krankt unsere Volkswirtschaftsleere, unsere Politikwissenschaft und unsere Gesellschaft schlechthin.
Wo lassen wir denken? Noch immer wird unsere Sozialisation von "Rang und Haben" bestimmt, genauer gesagt ist unsere Sozialisation sadomasochistischer Natur.

Was in der Kleinstaaterei der Welt nicht so schlimm war, weil sie immer noch genug Nischen bot. Aber damit ist nun dank der Globalisierung vorbei und die Welt polarisiert sich über alle Nationalstaaten hinweg in arm und reich.
Demokratie, offensichtlich eine Gegenkraft im Laufe unserer Epoche, allein die Gleichheit und Solidarität der Brüderlichkeit fehlt ihr.

Ökonomen vertsehen nichts von Wirtschaft und Politiker nicht von Demokratie:
http://www.wiwo.de/...
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25.08.2012 09:44 Uhr von Kingbee
 
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In jedem ordentlichen: land wären Schröder und seine Mittäter vor einen Gerichtshof gekommen und zumindest lange weggesperrt worden, wenn nicht mehr....

Aber wer weiß, sein Spießgeselle Putin hätte ein ordentlcihes Land wahrscheinlich dann überfallen, er droht ja gern und lässt die Säbel rasseln.... bis es dem Ami eines Tages zu bunt wird ;o)
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25.08.2012 11:40 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ neminem / dieterzi: Und was wären eurer Meinung nach die wählbaren Alternativen?

Wahlen sind für mich immer die Frage nach dem kleinsten Übel, und ich habe Schwierigkeiten, es zu finden.

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