22.08.12 23:18 Uhr
 729
 

Vorratsdatenspeicherung: Speicherchaos bei den Netzbetreibern

Zu den größten Aufregern in Sachen Datenschutz gehört seit jeher die Vorratsdatenspeicherung. Nun kam ans Tageslicht, dass die umstrittene rechtliche Vorschrift gar nicht zur Anwendung kommen braucht: Die Netzbetreiber speichern in vorauseilendem Gehorsam freiwillig Verbindungsdaten bis zu sieben Monate lang.

Wie jetzt die Bundesnetzagentur veröffentlichte, würden Netzbetreiber wie O2, Telekom oder Vodafone willkürlich Daten löschen. Manche werden dabei nach sieben Tagen entfernt, andere erst nach 210 Tagen. Das entspricht exakt sieben Monaten.

Der absolute Spitzenreiter ist dabei Vodafone. Während eingehende Anrufe nur sieben Tage gespeichert würden, würden ausgehende Daten sieben Monate lang gespeichert werden. Das ist verwunderlich, da diese Speicherzeit noch über die von der abgeschafften Vorratsdatenspeicherung geforderten sechs Monate hinausgeht.


WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Vodafone, Vorratsdatenspeicherung, Bundesnetzagentur, Speicherung, Netzbetreiber
Quelle: www.chip.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Wonder Woman"-Star Gal Gadot per Software zur Porno-Darstellerin gemacht
USA: Behörde weicht Netzneutralität auf - Zweiklassen-Internet droht
Es könnte eine Mini-Version von dem Nintendo 64 auf den Markt kommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.08.2012 02:45 Uhr von Shoiin
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
1 Woche: Müssten die Daten nicht bundesweit nach einer Woche gelöscht werden?
Kommentar ansehen
23.08.2012 02:58 Uhr von Justus5
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Neee nach einer Woche muss nicht gelöscht werden.
Typisch ist eigentlich das interne Speichern von 6-8 Wochen.

Denn wenn Du z.B. Anfang/Mitte August die Rechnung für Juli kriegst, und rund 2 Wochen Einspruchsfrist für Fehler hast, dann musst auch einen Fehler Anfang Juli mokieren können. Und der Provider muss Dir nachweisen können, dass diese oder jene Verbindung tatsächlich zustande kam.

Wenn die Einspruchsfrist für eine Rechnung abgelaufen ist, wird meist gelöscht.

Wobei, wie in der SN oben angesprochen, eingehende Verbindungsdaten schneller gelöscht werden können, weil da ja niemand Einspruch erhebt. Ausgehende Verbindungsdaten, wofür Du ja bezahlst, werden länger gespeichert - weil mögliche Einsprüche kommen können.

Tja, die Vorratsdatenspeicherung ist ist schon ein Komplex für sich. Und die EUdSSR will da jetzt auch noch mitmischen....
http://www.speicherguide.de/...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: "Ich möchte einfach leben", erzählt ein Obdachloser
Nordkorea Konflikt: Trump setzt auf Putins Hilfe
Studie: WLAN soll Schuld sein an immer mehr Fehlgeburten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?