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Fukushima: Rekord-Strahlenwert in Fischen

Vor kurzem erklärte Japan die Lage in der Atomruine von Fukushima für stabil, doch die Umwelt um Fukushima zeigt ein anderes Bild: Gerade die Fische zeugen von dem entstandenen Schaden, der damals durch das verstrahlte Cäsium entstand.

Für die Fischwirtschaft hatte der Tsunami 2011 durch die Zerstörung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi für schwere Folgen gesorgt. So weisen die Fische im Meer Rekordwerte des radioaktiven Cäsiums auf. Bei zwei Grünlingen wurden 25.800 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen.

Im Vergleich dazu wurden 25 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl in Bayern bei einem Wildschwein immerhin ein Spitzenwert von 4.900 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen und damit über dem deutschen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm. Nun steht die Reisernte in Japan an.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fukushima, Rekordwert, Fischen
Quelle: www.welt.de

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