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Michael Moore: Barack Obama ist wie George W. Bush

Exakt vor vier Jahren unterstützte der US-Regisseur Michael Moore Barack Obama. Auch der US-Regisseur Oliver Stone stand voll hinter dem US-Präsidenten. Doch nachdem der Fall um Wikileaks-Gründer Julian Assange immer lauter in den Medien wurde, wenden sich beide zunehmend von Obama ab.

In einem offenen Brief haben die beiden US-Regisseure ihre tiefe Dankbarkeit für die Errungenschaften von Wiki-Leaks bekundet. Aber sogleich auch Ecuador für die Gewährung von Asyl für Julian Assange in ihrer Londoner Botschaft gerühmt. Man ist sich sicher, dass die Angst Assanges nicht unbegründet sei.

Obama selbst, der über Jahre von den US-Regisseuren in hohen Tönen gelobt wurde, kommt nun nicht besser weg als damals Georg W. Bush. Hintergrund der Kritik sind die Wiki-Lecks aus dem vergangenen Irak-Krieg und der Dronen-Einsatz in Afghanistan und dem Yemen.


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WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Barack Obama, George W. Bush, WikiLeaks, Julian Assange, Michael Moore
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2012 23:07 Uhr von Trikoflex
 
+10 | -7
 
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Ja, die Amerikaner können sich natürlich über alles hinwegsetzen und jeder andere Staat zu Spuren. Gerade Schweden ist dafür bekannt, dass sie sich von der USA schnell erpressen lassen. So oder so, die USA gibt solange nicht nach, bis sie den Tod von Assange endlich hinter sich gebracht haben.
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21.08.2012 23:15 Uhr von magnificus
 
+10 | -1
 
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Sehr ominöser: Kommentar. Oder etwa dein Ernst?

Moore hätte wissen sollen, dass selbst ein US Präsident nicht allein das Land regiert. Früher oder später muss auch ein Obama dem System Rechnung tragen. Oder dachte irgendwer, das BO daran etwas ändern hätte können?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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21.08.2012 23:51 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+4 | -1
 
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dreht der vielleicht einen neuen film und fängt jetzt an, die werbetrommel zu rühren (rein zufällig mitten im wahlkampf) ?


p.s.: magnificus hat vollkommen recht


p.p.s.: ich wiederhole:
ZUFÄLLIG MITTEN IM WAHLKAMPF???

[ nachträglich editiert von H.O.L.Z.I. ]
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22.08.2012 01:18 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Holzi: es gibt ja nun keinen besseren Zeitpunkt, oder?
Zuerstmal hat Moore keinen neuen Film, und ein weiterer Anlaß für den offenen Brief ist ja auch, daß die Ereignisse rund um WikiLeaks sich sowieso gerade zuspitzen.
Und daß gerade Wahlkampf ist, kann man ruhig ausnutzen.
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22.08.2012 08:16 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -1
 
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Naja: Ich würde sagen, es liegt nicht "direkt" an Obama, sondern an dem überaus patriotischen Volk, nach dem er sich doch irgendwie richten muss ^^

Dass er kein braver Kumpel von nebenan ist, das war mir auch schon vorher klar....er kann es zwar sicher sein, aber in der Form des Präsidenten muss er eben eine andere Rolle spielen und die hat er auch drauf.

Ich find ihn trotzdem noch symphatischer als Bush oder Romny, muss ich zugeben, auch wenn er manchmal etwas "radikal" vorgeht, wenn auch im Hintergrund.
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22.08.2012 08:57 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -1
 
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Und so nebenbei Die Amis haben doch schon Manning, was wollen die noch mit Assange ? ^^
Nagut, er hat alles an die große Glocke gehangen....was auch richtig war, als Aussenstehender, würde ich sagen....

Und Manning, der hat es meiner Meinung nach auch richtig gemacht, der wollte seinem Land ja nicht schaden, sondern auf Menschenverachtende Dinge hinweisen, was einem Land, das für Menschenrechte steht, eigentlich helfen sollte....so wie sie aber im Moment handeln, richtet sich das eher alles gegen die USA. Hier gehts ja nicht darum in Zukunft solche Fehler zu vermeiden, sondern eher darum solche Menschen "mundtot" zu machen, die offen darüber sprechen. Das kann nicht Sinn der Sache sein...darüber sollte Obama und diese "Patrioten" mal nachdenken, wenn sie nicht in der falschen Ecke landen wollen. Nach Guatanamo hätte man "öffentlich" eine andere Richtung vorgeben müssen, nicht nur wegen der Bevölkerung im eigenen Land, sondern weltweit.
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22.08.2012 09:15 Uhr von DieHunns
 
+1 | -0
 
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Nun ja, ein Moore selber ist einer der letzten Menschen, die über Moral Ihren Senf dazu geben sollten. Wer selber in seinen Filmen, so viel Faked um der Welt was Dramatischen wiederzugeben, sollte erst gar nicht dran denken mit dem Finger zu zeigen. Auch wenn er hier vollkommen recht hat.

Oder ist es nicht Moore, der gerne mal einen Schnellimbiss schließen lässt, wenn er rein spaziert, damit seine Sicherheitsmänner, mal eben alle rauswerfen und schmiere stehen, bis er fertig gegessen hat? Beschissene Doppelmoral.

[ nachträglich editiert von DieHunns ]

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