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Westerland/Sylt: Asklepios Nordseeklinik sperrt Mitarbeiter aus

Der Tarifkonflikt zwischen der Asklepios Nordseeklinik und der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat eine neue Stufe erreicht. Asklepios hat am gestrigen Montag verkündet, dass das Gehalt des Stammpersonals am 20. und 21. August einbehalten und dieses an jenen Tagen nicht beschäftigt wird, weil am 17. August gestreikt worden ist.

Man müsse mit weiteren Arbeitsniederlegungen rechnen und habe Ersatzkräfte beschafft. Ver.di bezeichnete das Vorgehen als rechtswidrig, weil eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen worden war, welche eine Maßregelungsklausel enthält, die Mitarbeiter vor Streik-Folgen schützen soll.

"Die Klinik weist ausdrücklich darauf hin, dass sie weder Mitarbeiter ’aussperrt’, noch rechtswidrig handelt. In dieser Ausnahmesituation handelt das Haus nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts", so Asklepios.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Streik, Sylt, Westerland, Ver.di, Asklepios
Quelle: www.shz.de

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21.08.2012 07:36 Uhr von Borgir
 
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Damit hat Asklepios meiner Meinung nach den Pfad der Legalität im Tarifstreit verlassen. Die Maßregelungsklausel sieht klar vor: Keine negativen Folgen für Mitarbeiter die streiken. Sich in dem Schreiben darauf zu beziehen, dass man aussperrt weil gestreikt wurde, ist doch dreist und ... na ja....nicht unbedingt schlau.

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