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Jeder fünfte Preis falsch: Einzelhandel betrügt bei Lebensmittelpreisen

Bei Stichproben in Geschäften und Supermärkten in Nordrhein-Westfalen wurde festgestellt, dass viele Läden mit den Preisen tricksen. Jeder fünfte Preis ist demnach falsch.

Insgesamt wurden 108.000 Preise geprüft und dabei 19.000 Verstöße festgestellt. Vor allem die Lesbarkeit der Preisauszeichnungen wurde kritisiert, aber auch die falsche Berechnung des Grundpreises und sogar das Fehlen der Grundpreisangabe wurde festgestellt.

Nun wird gefordert, dass die Bundesregierung über eine Verschärfung der Preisangaben-Verordnung nachdenkt.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Supermarkt, Einzelhandel, Verbraucherschutz, falsch
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2012 08:01 Uhr von sicheristsicher
 
+28 | -4
 
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Ein Widerspruch in sich Bundesregierung und nachdenken !

Das Raffen und Betrügen scheint um sich zu greifen. Bei einer Regierung die uns auspresst wie eine Zitrone ist es kein Wunder, das andere auch versuchen,uns noch mehr auszubluten. Es wird Zeit das wir uns empören und den Langfingern ordentlich auf die Finger hauen. Egal ob in Berlin oder im Supermarkt um die Ecke.
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21.08.2012 09:28 Uhr von Maedy
 
+5 | -0
 
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Am besten ist noch: wenn man diese Lockangebote sieht,man den Normalpreis sucht und dann das eigentliche Produkt gar nicht mehr im Normalsortiment findet...oder man bekommt das Gefühl,dass das Normalprodukt teurer gemacht wurde,damit man das *Angebot* kauft.
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21.08.2012 09:44 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -4
 
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Grundpreis Beispiel a)

Fleischsalat von Hersteller A wird in Euro/100g angegeben.
Fleischsalat von Hersteller B wird in Euro/1000g angegeben.

Beispiel b)

Waschmittel von Hersteller A wird in Euro/Waschladung angegeben.
Waschmittel von Hersteller B wird in Euro/Liter angegebe.

Was soll der Scheiß? An wen kann ich mich offiziell wenden, wenn ich sowas seh? Weist man das Personal im Geschäft drauf hin gibts immer die Standard-Ausrede, das käme ´von oben´ und man ´könne das nicht beeinflussen´.

Der Grundpreis sollte doch über alle gleichartigen Produkte auf der selben Basis sein.
Eine Gruppe gleichartiger Produkte wäre demnach Brotaufstriche wo _ich_ z.B. auch die Feinkostsalate dazu zähle. Ich will auch vergleichen können, was mich 100g von der Mettwurst im Vergleich zu 100g vom Streichkäs kosten.
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21.08.2012 09:46 Uhr von RainerKoeln
 
+10 | -0
 
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kenn ich: ich hatte mal einen broccoli, einzeln verpackt, 500g stand drauf. der kam mir aber sehr klein und leicht vor. zack - 450 gramm. habe ihn dennoch mitgenommen und an der kasse gefragt, ob ich die fehlenden 10% als rabatt bekomme (eigentlich wäre es noch mehr, wegen der verpackung und dem aufkleber...)
die dame an der kasse konnte jedoch nichts machen...
betrug am kunden nenne ich das
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21.08.2012 09:50 Uhr von TeleMaster
 
+0 | -6
 
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Es kommen osteuropäische Verhältnisse auf die Bundesbürger zu; in Russland wird das Volk auch ausgepresst, verarscht und betrogen. Auf der Straße, im Laden, beim Autokauf, von der Politik. Diese Mentalität geht in Mitteleuropa nun auch langsam um. Und alle lästern über den Kapitalismus in den USA, dabei ist es in Deutschland schon viel schlimmer geworden (weil die Deutschen damit noch nicht umgehen können).
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21.08.2012 10:27 Uhr von Bloedi
 
+5 | -6
 
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Ich würde in entsprechender Position Folgedes anordnen..

Es sollte generell zur Pflicht gemacht werden, daß die Hersteller zu ihren Produkten den Produktionsaufwand aufschlüsseln und ihre Margen begründen müssen, so daß man beispielsweise bei einer Dosen-Suppe für 2,50 € nachvollziehen kann, warum die soviel kostet?

Ich denke, das würde einige Hersteller in arge Erklärungsnot bringen, wenn jeder Posten eines Produkts aufgeführt und mit dem realen Kostenaufwand aufgeschlüsselt wäre.
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21.08.2012 11:47 Uhr von deslokin
 
+1 | -0
 
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wenn: aber 5gr zu wenig in der Packung ist oder der Angestellte die Waage falsch einstellt gibts eine Abmahnung.So ist es halt wenn mann sich das Gefallen läst.
:-===
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21.08.2012 12:14 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -0
 
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@deslokin: und genau da ist doch der Pudels Kern. Auch hier liest man es andauernd - wehren. Aber keiner tut es.

Wer unbedingt eine Krabben-Suppe will der zahlt auch - egal ob 2,50 oder 5,00 EUR - selbst wennn das stehen würde 50% gehört dem hersteller - es würde gekauft werden.

Weil maulen können sie alle - aber verzichten?
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21.08.2012 12:54 Uhr von RoyBatty
 
+3 | -3
 
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´Betrug´: Mit solchen Begriffen sollte man vorsichtig sein.
Die Preise sind auch nicht ´falsch´ -es gibt keine falschen Preise - sondern die Auspreisung entsprach lediglich den pingeligen Auspreisungsvorschriften nicht.
Allein dieser Grundpreisunsinn. Ein halbwegs begabter Mensch kann ja wohl eine einfache Division mit dem Taschenrechner ausführen. Dann hat er seinen Grundpreis.
Manche schaffen es sogar im Kopf. Nach 10 Jahren staatlicher Bildung mit den Steuergeldern auch aus dem Einzelhandel finanziert muss das doch wohl drin sein. Oder auch nicht.
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21.08.2012 13:52 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -1
 
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Ich reklamier auch andauernd: Vor allem bei LIDL passiert das haufenweise.
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21.08.2012 13:56 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -2
 
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@RoyBatty: Iss klar - ich lauf mitm Taschenrechner durchn Supermarkt und dividiere dann durch divers verschiedene Inhaltsmengen, die - oh graus - nochnichtmal unbedingt der selben Grundeinheit angehören.
So gibts Produkte mal in Gramm und vom anderen Hersteller in ml. Wie willst das jetzt mim Taschenrechner vergleichen? Weißt du denn das spezifische Gewicht von allen Produkten auswendig im Kopf?

Die Grundpreisangabe ist klar gewollt, daß alles, was sich vergleichen läßt auch über die selbe Basis dargestellt werden soll. Von mir aus können die als Basis von Feinkostsalaten auch ´Satt´ benutzen. Hauptsache die ist konsistent überall gleich. Besser wären natürlich Gramm/100 Gramm/1kg als Basis. Aber dann bitte gleich lassen. Wenn man mit 100 Gramm anfängt, dann bleibt das so - auch bis zur 5kg Großpackung. Kein Mischmasch. Auch wenns hier nur um eine Komma-Stelle geht ist das einfach nicht ok.
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21.08.2012 14:50 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -6
 
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@rubberduck09: "Ich will auch vergleichen können, was mich 100g von der Mettwurst im Vergleich zu 100g vom Streichkäs kosten."

Oh nein ich kann sowas? Mathematik!

Soll ich dich aufklären oder kriegst du es jetzt selber hin?

Abgesehen davon 100g=100ml als Richtwert. Kommt natürlich auf die Dichte an, aber die hat man nicht gegeben.

Diese Preisangaben gibt es nur weil Leute zu faul sind zu rechnen und einfach blöd zugreifen. Die haben es dann aber auch nicht anders verdient.
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21.08.2012 15:30 Uhr von EraZor2k4
 
+0 | -2
 
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Kann mich hier vielen anschließen. Die meisten, die sich beschweren, sind einfach echt zu blöd zum rechnen! Arbeite selbst bei einem großen Discounter und kann das Geheule der Leute nicht mehr hören. Beispiel: auf dem Preisschild für Erdbeeren steht ganz fett: 1,98€ / 500g - also wieviel machts pro kg? Na? So schwer? Was glaubt ihr wieviele Leute täglich maulen, weil sie nicht lesen können und behaupten da stünde 1,98 € /kg? Es sind ettliche!
Und die Preise werden nun mal nicht von den Filialen kalkuliert, sondern wirklich von "oben". Die Filiale hat kein Einfluss drauf. Wenn die Verwaltung z.B. den Preis für Bockwürstchen über Nacht von 1,49€ auf 1,59€ ins System spielt - wieso auch immer-, die Preisschilder aber erst Mittags mitgeliefert werden, dann brauch man nicht sofort von "Beschiss" reden oder Anfangen rumzumaulen. Da könnt ich einfach nur Kotzen!

Und zu den g/ml/kg oder sonstigen Angaben. Also wie schon einige hier schreiben, sollte man es eigentlich schaffen die Angaben umzurechnen. Wer dann am Ende Mist kauft, ist selbst Schuld!

[ nachträglich editiert von EraZor2k4 ]
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21.08.2012 15:34 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes: Daß es neben Legasthenie auch das selbe für Mathe gibt, da kommt dir nicht in Sinn?

http://de.wikipedia.org/...

Außerdem unterstellst du, daß die Grundpreisangabe total fürn Arsch wäre. Ja warum wurde die dann überhaupt eingeführt? Richtig: Weils eben schwer zu vergleichen ist, wenn die eine Packung 900ml und die andere 300ml hat. (ja - iss durch 3 - aber siehe oben)
Das wurde nötig, da eine Verpackungsvorschrift weggefallen ist, die z.B. gesagt hat: 1 Tafel Schokolade hat 100g, eine Packung Milch hat 1 Liter usw. Die Hersteller füllen seitdem krumste Mengen ab, die man wirklich nicht mehr im Kopf vergleichen kann.
Kannst du im Vorbeigehen einen Preis für 250 Gramm Wurst mit dem Preis für 300 Gramm Wurst vergleichen? Super, du Mathe-Genie. Selbst für normal-zahlenbegabte Menschen ist das durchaus schwer. Und mitm Taschenrechner rumlaufen: Du mußt ja viel Zeit haben beim Einkaufen.
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21.08.2012 15:39 Uhr von Schwertträger
 
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Wieso eigentlich die Vergleicherei? Ich habe ein Produkt in der Hand und sehe den Preis.
Nun muss ich nur noch entscheiden, ob mir diese spezielle Ware den Preis, der dran steht, wert ist.
Ob sie irgendwo anders billiger ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Ob sie teuer ist oder nicht, oder wie teuer sie relativ überhaupt ist, spielt ebenfalls keine Rolle. Einzig, ob ich sie in dem Moment zu dem angegebenen Preis kaufen möchte, ist die Frage.
Dazu muss ich wissen, wieviel drin ist und was genau drin ist, in welchen Mengenanteilen.


@rubberduck09:
Wo liegt der Sinn eines Vergleichs von Mettwurst mit Streichkäse? Was hast Du davon, wenn Du weisst, dass der Streichkäse teurer ist? Ernährst Du Dich dann zukünftig lieber vermehrt von der Wurst?
Man kauft doch das, was man gern essen möchte und sich leisten kann. Da ist es eigentlich völlig egal, wie teuer es relativ ist.
Man kann sich eine Nahrungsmenge X leisten, die die Geldmenge Y kosten darf.
Über die Zusammensetzung dieser Nahrungsmenge X entscheidet man selber je nach geschmacklicher und/oder für einen persönlich bedeutender Ernährungsphilosophie. Die Gesamtkosten dieser Zusammensetzung darf die zur Verfügung stehende Geldmenge nicht überschreiten. Also ein Schiebepuzzle. Nach ein wenig Probiererei hat man´s raus.

Und wenn nun plätzlich weniger im Salatpott ist, weil das Ganze teurer geworden ist? Tja, wenn ich´s überhaupt bemerke, dann ist mir eben irgendwann dieser Fertigsalat den Preis nicht mehr wert und ich kaufe ihn nicht mehr. Auch ohne Grundpreisangabe. Nur auf Grund der Erfahrung.
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26.08.2012 10:41 Uhr von BoltThrower321
 
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Kenne ich auch zu genüge....besonders Edeka und Rew...JEDER Einkauf war bei mir anders berechnet worden als der tatsächliche Preis es ausgeschildert hat...

Doch ich hab kein Problem bei einer langen schlange lauthals die Kassiererin laufen zu lassen, sei es auch nur für 10 Cent....

Mittlerweile meide ich obige Ketten massiv und gehe nur noch zum Discounter...seltsamerweise habe ich dort keinerlei Schwierigkeiten.

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