20.08.12 18:21 Uhr
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BND/Syrien: Beobachten erlaubt - Aber wer soll das Beobachtete übermittelt bekommen?

Im Bundestag ist man sich einig, dass es keineswegs verwerflich sei, die Aufständischen in Syrien zu unterstützen. Nun ist aber eine aufgeregte Diskussion begonnen worden, wer denn wie helfen soll. Geheimdienstfachmann Hans-Christian Ströbele meinte, dass es normal sei, dass der BND den Konflikt beobachtet.

Allerdings würde es schwierig, wenn der BND Erkenntnisse einer der Konfliktparteien zukommen ließe. Der BND sammelt derzeit von einem Marineschiff aus Informationen den Syrien-Konflikt betreffend. "Aufklärung ist die Aufgabe", so Ströbele.

Allerdings darf der BND nicht eingreifend tätig werden. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann sieht dies ähnlich wie sein Kollege Ströbele von den Grünen. Man habe allerdings noch nicht darüber gesprochen, wie die Erkenntnisse des BND behandelt und verwertet werden können und sollen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Geheimdienst, BND, Erkenntnis
Quelle: www.tagesschau.de

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