20.08.12 14:13 Uhr
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US-Armee: Nasenspray gegen Selbstmord

Um die Selbstmordrate in der US-Armee zu senken, wurde der University of Indiana ein Forschungsauftrag in Höhe von drei Millionen Dollar zugesprochen.

Der Wirkstoff Thyreoliberin soll bei Depressionen und Selbstmordgedanken äußerst wirksam sein. Noch hat man Probleme, den Wirkstoff gezielt ins Gehirn zu befördern, derzeit wird das Medikament durch eine Lumbalpunktion verabreicht.

Dank neuer Forschungserkenntnisse im Bereich der Nanopartikel zieht man nun die Nase als Eingangspunkt in Betracht. Sollte man das Medikament als Nasenspray verabreichen können, wäre das der schnellste und einfachste Weg Patienten zu behandeln.


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WebReporter: Aggronaut
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Selbstmord, Armee, US-Armee, Nasenspray
Quelle: www.thedaily.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2012 14:18 Uhr von ZzaiH
 
+10 | -2
 
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die quelle spricht von 3mio...

kurzum die army braucht nen aufputschmittel...
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20.08.2012 14:19 Uhr von Perisecor
 
+11 | -1
 
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2,5 Dollar? "Um die Selbstmordrate in der US-Armee zu senken, wurde der University of Indiana ein Forschungsauftrag in Höhe von 2,5 Dollar zugesprochen. "

Das ist aber günstig!


Achja, macht euch nicht die Mühe und sucht in der Quelle nach der korrekten Einheit - dort findet sich nämlich überhaupt nichts, was mit 2,5 zu tun hat.
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20.08.2012 15:45 Uhr von stoske
 
+1 | -0
 
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Drei Millionen Dollar sind 2.438 Millionen Euro, also knapp 2.5 Mio. Euro.
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20.08.2012 16:11 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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Es heisst Lum"b"alpunktion, nicht Lum"p"alpunktion
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20.08.2012 16:18 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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Liebe Newschecker: Die News ist euch schon als falsch wiedergegeben angezeigt worden, doch ihr findet den Fehler nicht?!
Lasst die Drogen aus dem Balg, dann klappt das schon noch.
Die News spricht von 2,5 Dollar - in der Quelle sind es 3 Millionen Dollar. Das mag für euch honorigen Überflieger ja ein und dasselbe sein, für den Rest der Welt ist es das nicht. Vielleicht könntet ihr mir die nach eurem Verständnis 2,5 Dollar auf mein Konto überweisen?? Wäre doch nett von euch und erklärt mal der EZB euer Zahlenverständnis, dann löst sich die Eurokrise ganz leicht in Wohlgefallen auf. Vorausgesetzt natürlich, alle Welt schafft es, eurem Denken zu folgen.

Ferner, eine Lumpalpunktion gibt es nicht. Die Behandlung heißt Lumbalpunktion, hergeleitet vom lat. Lumbus - der Lende. Aber ihr schafft es wahrscheinlich auch, eine tote Sprache nach eurem Sinn wiederzubeleben.
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20.08.2012 17:26 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@ouster: "Wie lange muss man verhandeln, um einen Forschungsetat
von 2,5 Dollar zu bekommen? "

Kommt darauf an, wenn die Sekretärin gerade ein paar Briefmarken auf dem Tisch liegen und man das passende Wechselgeld in der Tasche hat geht es wohl recht schnell. Naja, zumindest schneller als die Newschecker hier gravierende Fehler finden - nachdem man sie mit der Nase draufstößt.
Warum handelt die News auch nicht von der Oberweite irgendeines Promiluders, da kennen die sich wohl besser mit aus.
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20.08.2012 18:07 Uhr von John-Coffey
 
+1 | -0
 
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und: wenn man vor einer brücke steht und springen will, hat er/sie dann immer ein nasenspray parat :)
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20.08.2012 18:31 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Korrektur: Jetzt haben sie es korrigiert - aber wie:-)

Aus 3 Millionen Dollar wurden in der News nun 2,5 Millionen, haben sich diese Lumpazis doch tatsächlich 0,5 Millionen in die Tasche gesteckt. Das nennt sich dann wohl Big Business.

Liebe Checker, macht aus den 2,5 Millionen Dollar 2,5 Millionen Euro und es passt - endlich.

Bekommt man als Checker eigentlich eine Entlohnung?? Vielleicht sogar Geld??? Verdient hätte der Checker, speziell in diesem Fall, eher ein zartes Streicheln der Wangenpartie - womit auch immer. :)
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20.08.2012 18:48 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
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Was ich nicht verstehe...das Zeug ist ein Hormon und wird vom menschlichen Gehirn bereits gebildet...warum es dann noch ins Gehirn überführen???
Sollte man nicht lieber forschen, wie man die Aussschüttung triggern kann?
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20.08.2012 18:58 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@ ZiemlichBelanglos: "Sollte man nicht lieber forschen, wie man die Aussschüttung triggern kann? "

Es gar nicht so unüblich, diverse Krankheiten via extern zugefügten Hormonen zu behandeln. Ich denke hier aber geht es um eine akute Notfallbehandlung und nicht um eine chronische Langzeittherapie. Vielleicht könnte man es auch mit Tabletten versuchen, die haben aber den Nachteil, erst Teil der Verdauung werden zu müssen. Die spontane Aufnahme durch Schleimhäute ist hier nicht nur schneller, sie ist wahrscheinlich für den Körper auch weniger belastend, da sich die Verdauungsorgane erst gar nicht um die Sache kümmern müssen.
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20.08.2012 19:19 Uhr von zycxz
 
+1 | -0
 
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Stellt Soldaten unter Drogen, dann fällt ihnen das töten leichter.
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20.08.2012 19:20 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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@ rolf.w

Ja, klar. Aber ich meinte jetzt auch keine Langzeittherapie. Aber soweit ist die allgemeine Forschung wohl auch noch nicht, dass man den Befehl geben kann: "Gehirn! Schütte sofort mehr Thyreoliberin aus! Wirds bald?!"

Oder generell daran forschen, wie oder ob bestimmte Nahrungsmittel eine ähnliche Wirkung erzielen oder eine bestimmte Art das Leben zu betrachten, um den Selbstmordgedanken erst gar nicht entstehen zu lassen.
Aber klar, wenn man den ganzen Tag mit moralisch-zweifelhaften Ereignissen zu kämpfen hat, wer kanns einem verübeln.
Warum nicht gleich das Gehirn des Soldaten ausschalten und ihn zu einer willenlosen Kampfmaschine updaten?
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20.08.2012 20:09 Uhr von rolf.w
 
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@ZiemlichBelanglos: "Aber soweit ist die allgemeine Forschung wohl auch noch nicht, dass man den Befehl geben kann: "Gehirn! Schütte sofort mehr Thyreoliberin aus! Wirds bald?!""

Eben, derwegen ja auch die rasche Aufnahme des Hormons im akuten Notfall über die Schleimhäute. Es geht wohl nicht darum, hiermit eine Behandlung durchzuführen. Im Hospital/Lazaret wird man sicherlich andere Möglichkeiten haben aber an der Front, im Kampfeinsatz? Und darum wird es wohl eher gehen. Man könnte den Soldaten auch ein Betäubungsmittel mitgeben. Dann bringt der sich auch selbst nicht mehr um, jedoch müsste man ihn ja auch irgendwie wieder zu seiner Basis befördern. Man will, so vermute ich zumindest, auch nichts langfristiges aus diesem Nasenspray machen, nur der eine Moment, der den Suizidwunsch auslöst, muss überwunden werden.

"Warum nicht gleich das Gehirn des Soldaten ausschalten und ihn zu einer willenlosen Kampfmaschine updaten? "

Daran arbeitet man schon, seit es Soldaten gibt. Nur will man diese Wirkung nicht auf Dauer. Wenn der Soldat wieder aus dem Kampf zurückkehrt, braucht man keine Kampfmaschine mehr, das wäre viel zu gefährlich. Auch würde es wenig nutzen, sämtliche Instinkte und Ängste komplett abzuschalten. Denn wenn sich einer für völlig unverwundbar hält und einfach auf den Feind losstürmt ist er willkommenes Kanonenfutter. (Wobei dies in der Vergangenheit wohl auch schon vorgekommen und in Kauf genommen wurde, sogar ohne Drogen)

"...eine bestimmte Art das Leben zu betrachten, um den Selbstmordgedanken erst gar nicht entstehen zu lassen."

Dazu müsste man aber Hellseher sein, da man nie genau vorhersagen kann, bei wem welcher Eindruck zu solchen Gedanken führt. Ich vermute(tue ich öfter), Soldaten die während ihres Dienstes zum Selbstmord greifen haben so viel Scheiße gesehen, dass sogar Dinge, die wir als Lappalie betrachten, Auslöser dafür sein können.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass solch ein Auslöser nicht mal direkt etwas mit dem Dienst zu tun hat. Was ich meine ist, da sieht einer jeden Tag Leichen und Verstümmelte und macht seinen Dienst, bekommt dann aber per Feldpost einen Brief seiner Freundin, die er zuletzt vor 6 Monaten gesehen hat, die ihm schreibt, dass sie einen Anderen hat - geht vors Zelt und peng.

[ nachträglich editiert von rolf.w ]
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20.08.2012 23:58 Uhr von sicness66
 
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Man entwickelt: lieber ein Nasenspray für mehrere Millionen Dollar um weiter Krieg zu führen, anstatt die Jungs nach Hause zu ihren Müttern, Frauen und Kindern zu schicken. Widerlich.
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21.08.2012 08:59 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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@rolf.w
"Nur will man diese Wirkung nicht auf Dauer. Wenn der Soldat wieder aus dem Kampf zurückkehrt, braucht man keine Kampfmaschine mehr, das wäre viel zu gefährlich."

Ja. Man bräuchte eine Art Halluzination, die man präzise steuern kann. Der Soldat sieht dann keine Frauen und Kinder die er abballert, sondern Sonder- und Sparangebote in einem Supermarkt, die er in seinen Wagen legen muss/will.
Dann könnte man sich auch gleich einiges an Forschung sparen ;)

"Dazu müsste man aber Hellseher sein, da man nie genau vorhersagen kann, bei wem welcher Eindruck zu solchen Gedanken führt. Ich vermute(tue ich öfter), Soldaten die während ihres Dienstes zum Selbstmord greifen haben so viel Scheiße gesehen, dass sogar Dinge, die wir als Lappalie betrachten, Auslöser dafür sein können."

Ich stimme dir zu, dass ein Suizid durch "banale" Ereignisse getriggert werden kann. Aber wird der Soldat dann auch zum Nasenspray greifen? Oder ist das dann schon in der Nase implantiert?
Ich glaube kaum, dass wenn ein Mensch einen "Kurzschluss" hat, dann auch daran denkt sich etwas in die Nase zu pfeffern.
mMn kann man schon viel durch bestimmte Meditationstechniken erreichen. Auch wenn es dann einen Missbrauch ehrwürdiger Traditionen bedeuten würde.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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21.08.2012 13:50 Uhr von rolf.w
 
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@ZiemlichBelanglos: "Aber wird der Soldat dann auch zum Nasenspray greifen? "

Das mit dem Nasenspray würde ich nicht zu sehr auf die Goldwaage legen und auch ist fraglich, ob wirklich eine Selbstmedikation gewollt ist.

Aber nehmen wir mal an, statt Nasenspray ist es ein Aerosol, vielleicht so verpackt wie Pfefferspray. Merkt der Kamerad, dass sein Kumpel anfängt durchzudrehen, ist es doch viel einfacher das Zeug in seine Richtung zu sprühen, denn atmen wird er wohl müssen, als zu versuchen, langwierig auf ihn einzureden oder ihn gar festzusetzen um ihm etwas zu spritzen/oral zu verabreichen.

"...viel durch bestimmte Meditationstechniken erreichen."

Sicher, wenn man im Krisengebiet Zeit und Möglichkeit dazu hat.
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21.08.2012 14:45 Uhr von Loxy
 
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Stanislaw Lem lesen im "Futurologischen Kongress" ist von solchen Drogen die Rede.

Benignatoren aka "Gutmacher" für gute Gefühle: Benefakturin, Edelpassionat, Eupherosol, Hedominol, Felixol, Schmusium

Daraus können dann Derivate gebildet werden um Gewalt und Agression hervorzurufen (Barbarium-Gruppe): Amokgeist, Agressium, Brutalol, Frustrandol, Furiasol, Sadistin

Ein absolut dystopischer Blick in eine mögliche Zukunft, die Lem da mit einem guten Schuss des ihm eigenen Humors inszeniert.

Eine Erkenntnis bleibt: "...wer das Schwert nimmt wird durch das Schwert umkommen."

[ nachträglich editiert von Loxy ]

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