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Eklat um Limburger Bischof: Erste-Klasse-Flug in die indischen Slums

Es mutet ziemlich seltsam an, wenn ein Bischof auf dem Weg in die indischen Slums einen Erste-Klasse-Flug benutzt. Genau dies tat der Limburger Bischof Tebartz-van Elst, was ihm nun reichlich Empörung einbringt.

Zusammen mit seinem Generalvikar Franz Kaspar saß der Geistliche auf Premium-Sitzen, die 7.000 Euro kosteten.

Die Geistlichen wollten in Indien Kindern helfen, "die in Steinbrüchen tätig sind". Das Bistum nahm bereits zu den Verschwendungs-Vorwürfen Stellung und sagte: "Das privat bezahlte Upgrade auf die höchste Beförderungsklasse diente demnach ausschließlich dem Erhalt der Leistungsfähigkeit beider Reisender."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Indien, Flug, Klasse, Eklat, Bischof, Slum, First Class
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2012 12:09 Uhr von architeutes
 
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Die Hauptsache ist, sie wollen helfen ,wenn die Inder selbst nichts tun, sollten sie
froh sein über den Einsatz.
Ob nun erste oder zweite Klasse interessiert mich nicht im
geringsten.
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31.01.2014 08:56 Uhr von Brem
 
+1 | -0
 
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Auch wenn Privat aufgezahlt wurde hinterlässt es doch einen sehr bitteren Beigeschmack.

Menschen sparen sich irgendwo Geld ab um für die hungernden Kinder zu spenden und diejenigen die solche Spenden verteilen hauen mal eben einige 1000,00 EUR raus um einen etwas breiteren Sitz zu haben.

Dafür hätte man vermutliche ein Leben retten können...

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