20.08.12 11:02 Uhr
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Software entwickelt, die Filme in 3D zeigen kann - auch ohne Brille

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, dem Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Berlin, sind nun einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem brillenlosen 3D-Vergnügen gegangen. Sie entwickelten eine Software, die gewöhnliche Filme an Displays anpasst, die Dreidimensionalität bieten.

Die Software ergänzt die Filme dabei um einige Perspektiven, die nötig sind, damit der 3D-Effekt durch die autostereoskopischen Displays erzeugt werden kann. Diese sind notwendig, damit das Fernsehbild aus mehreren Winkeln betrachtet werden kann.

Um diese Perspektiven zu erstellen, wird zunächst der Abstand der jeweiligen Objekte zur Kamera angepasst. Die Zwischenansichten werden dann einfach berechnet und simuliert. Dieses Verfahren wurde inzwischen sogar automatisiert. In einem Jahr kann wohl bereits mit der Markteinführung der neuen Technik gerechnet werden.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Film, Fernsehen, Software, 3D, Brille
Quelle: www.scinexx.de

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20.08.2012 11:41 Uhr von jjbgood
 
+7 | -7
 
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verstehe ich nicht so ganz: 3D fernseher heutzutage können doch acuh das normale fernsehprogramm oder filme von 2D auf 3D konvertieren.
das sieht natürlich nicht unbedingt gut aus, aber die technik gibt es doch schon. also wird höchstens an einer neuen, besseren methode gearbeitet, dementsprechend ist die news aber falsch geschrieben, da sie suggeriert das es bisher nicht möglich ist 2D inhalte in 3D abspielen zu lassen. daher minus.
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20.08.2012 11:48 Uhr von TQ.
 
+12 | -3
 
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nix kapiert? der author scheint die quelle nicht verstanden zu haben.
"Software entwickelt, die jeden Film in 3D zeigt"
"Sie entwickelten eine Software, die gewöhnliche Filme an Displays anpasst, die Dreidimensionalität bieten."

die software berechnet aus 3D filmen ein pseudo 3D modell und kann dadurch zusätzliche perspektiven berechnen.
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20.08.2012 12:08 Uhr von qwertzi
 
+12 | -0
 
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Falscher Titel: Die Software kann die heutigen 3D-Filme an autostereoskopischen Displays anpassen. Also aus zwei Perspektiven (eine fürs linke und eine fürs rechte Auge) fünf Perspektiven erzeugen...

[ nachträglich editiert von qwertzi ]
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20.08.2012 12:41 Uhr von Frekos
 
+3 | -7
 
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Du hast es anscheinend selber nicht verstanden

Anhand des Filmaterials mit der Tiefeninformation wird durch diese Perspektive auch aus dem 2D Material heraus berechnet - Und nicht als 3D Film selber -

Edit zur besseren Erklärung:

Ein Film bietet idR 2-3 Perspektiven - Vorne , seitlich und von hinten - Das hängt jedoch von Szene und machart des Filmes zusammen

Was jedoch als zusätzlich Perspektive betrachtet,Hardwaretechnisch .- fehlt ist die Tiefe - Daher heisst es ja auch 3 Dimensionen - Höhe,Breite & Tiefe

Zusätzlich wären noch Diagonale,die aber kaum verwendung finden in einer 2D Aufnahme aber selbst DANN gibt es noch die Tiefeninformation - Schlussendlich lässt sich so sagen das es an und für sich kein "echtes" 3D gibt,weil unsere Augen nichts weiter machen als die Bildinformationen (Kamera / Linse) im Hirn (CPU) weiterverarbeitet zu einem für uns als allgemein benannte "Umwelt" bzw. die Wahrnehmung als solches

Würde diese Tiefeinformation fehlen,würden wir alles 2D wahrnehmen - So simpel es klingt, so rechenintensiv (CPU/Hirn) ist es aber.

Daher Hut Ab
Das Fraunhofer Institut haben immer gute Innovationen mit Codec und ganze Softwares hervorgebracht.

Die Bildtiefe Information berechnet sich nicht anhand der Aufnahmemethode,sondern die Aufnahme selbst.

Die Softwareberechnung bei 2D-3D Converter in einem TV sind schlichtweg zu schwach von der Leistung
(Noch besitzen die TV´s Einzelkerne zur Berechnung der Bildinformationen), aber auch die Kalibrierung der Software bzw. die Methode - Und da hat jjbgood Recht - ist anderst.

[ nachträglich editiert von Frekos ]
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20.08.2012 13:47 Uhr von TQ.
 
+5 | -1
 
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wer lesen kann ist klar im vorteil! "Forscher haben daher jetzt eine Software entwickelt, die die herkömmlichen 3D-Filme in Echtzeit an die neuen, autostereoskopischen Displays anpassen kann."
"Forscher am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, dem Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Berlin haben eine Technologie entwickelt, die vorhandene 3D-Blu-ray Inhalte so umrechnet, dass auch autostereoskopischen Displays sie darstellen können."
" Der Zuschauer legt eine 3D-Blu-ray Disc ein, macht es sich vor dem Display bequem und genießt den Film – ohne Brille."

der text beschreibt es sehr klar, es geht nicht um 2D - 3D konvertierung.

ist wohl zu hoch für dich freskos, sorry!


[ nachträglich editiert von TQ. ]
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20.08.2012 15:49 Uhr von Frekos
 
+1 | -6
 
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Ehm: Und jetzt? Hast du jetzt mehr Früchte im Yoghurt?

Ich habe ledeglich darauf hingewiesen WIE die Konvertierung von 2D-zu 3D funktioniert!
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20.08.2012 17:10 Uhr von TQ.
 
+2 | -0
 
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jaja: ja nee is klar, du hast es von anfang an gecheckt...
hahaha
qwertzi hats gecheckt, du hast nix verstanden, deine erklärung ist nämlich komplett falsch!
...aber vielleicht hilft dir ja diese pressemeldung vom frauenhofer insitut:
"Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut hat eine Software entwickelt, die stereoskopische Inhalte, beispielsweise von bestehenden 3D Blu-rays, in autostereoskopische Inhalte konvertiert. Die Software erzeugt dazu Tiefenkarten aus den beiden Ansichten des stereoskopischen 3D. Aus diesen Tiefenkarten wird dann die benötigte Anzahl von Zwischenbildern für brillenlose Displays erzeugt – automatisch und in Echtzeit."
Quelle:http://www.hhi.fraunhofer.de/...
übrigens... qwertzi und ich haben definitv mehr früchte im joghurt!
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20.08.2012 23:30 Uhr von Frekos
 
+0 | -2
 
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Immer noch total falsch,aber solche " Fachmänner "arbeiten schliesslich gern als Pseudo IT´ler gellen ;)
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21.08.2012 08:32 Uhr von TQ.
 
+0 | -0
 
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geh doch an die ifa und lass es dir erklären.
...andererseits, ich bezweifle dass du es verstehen würdest, selbst wenn der entwickler es dir persönlich erklären würde.

"Ein Film bietet idR 2-3 Perspektiven - Vorne , seitlich und von hinten - Das hängt jedoch von Szene und machart des Filmes zusammen"

bullshit!!!

ein 3D film hat genau 2 (perspektivische) ansichten (2x2D bild). beide sind aus der sicht des betrachters, allerdings um einige grad verschoben aufgenommen, deshalb kann unser gehirn daraus ein drei dimensionales bild zusammensetzen.
dies beinhaltet aber nur informationen die wir auch sehen, also nix mit "von hinten"
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22.08.2012 13:34 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
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TQ hat da in ter Tat Recht ich habe diese "news" schon vor etwa 1 1/2 Monaten gelesen. Da ging es um die Vorstellung und das Prinzip eines vom Fraunhofer Institut vorgestellten neuen 3D-Display Verfahrens, das mit 3 übereinander gelegten Displays arbeitet. Da man dort normal stereoskopisch gefilmte Scenen für Umrechnen muss, um sie auf diesen Dispplays darzustellen, wurde beschriebene Software entwickelt.
Diese hat nichts mit 2D->3D umrechnung zu tun... Sie rechnet lediglich Stereoscopische Bilder in 3 2D-Bilder um, die dann den 3 Display-Layern zugeführt werden... das technische roblem dahinter war und ist, das dies sehr schnell erfolgen muss, da die Bildwiederholrate der einzelnen Bilder nicht 130Hz (wenn ich mich korrekt erinnere) unterschreiten darf... man muss also 3 mal Bilder im 130Hz Takt berechnen und anzeigen.

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