20.08.12 09:30 Uhr
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Mordfall Lena: 18-Jähriger mit Chancen auf Verurteilung nach Jugendstrafrecht

Am heutigen Montag beginnt vor der 1. großen Jugendkammer am Landgericht Aurich der Prozess gegen den 18-jährigen Auszubildenden David H.. Ihm wird vorgeworfen, im März dieses Jahres ein elfjähriges Mädchen in einem Parkhaus in Emden zuerst missbraucht und danach ermordet zu haben.

Nach dem Mord gab es zahlreiche Polizeipannen. So wurde zunächst ein 17-jähriger Schüler verhaftet. Als seine Identität in die Öffentlichkeit gelangte, gab es über Facebook aufrufe zur Lynchjustiz (ShortNews berichtete mehrfach). Der 17-Jährige stellte sich aber später als unschuldig heraus.

Der jetzt Beschuldigte fiel bereits vorher auf, da er offenbar zur Kinderpornografie neigte. Da David H. nur über einen Hauptschulabschluss verfügt, hat er gute Chancen, dass ihm ein Gutachter eine Reifeverzögerung attestiert. Eine mögliche Verurteilung erfolgt dann nach Jugendstrafrecht.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Mordfall, Azubi, Jugendstrafrecht
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2012 09:56 Uhr von Wompatz
 
+5 | -0
 
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Eigentlich wollte ich einen parteiischen Kommentar abgeben, aber egal was man hier schreiben würde, man könnte es nicht allen Recht machen...
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20.08.2012 09:58 Uhr von Faceried
 
+1 | -10
 
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Bonuspunkt: "Eine mögliche Verurteilung erfolgt dann nach Jugendstrafrecht."

Täter: David H.
Ganz klar ein Bonuspunkt, weil er ein Deutscher ist.
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20.08.2012 10:07 Uhr von hanton
 
+1 | -2
 
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News ist mehr als schlech geschrieben: im letzten Absatz wird so getan als wäre der Haupschulabschluss dafür verantwortlich das der Täter eventuell nach Jugenstrafrecht verurteilt wird, das ist blödsin.

Mfg

hanton
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20.08.2012 10:23 Uhr von Kamimaze
 
+4 | -1
 
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@honko55 / @hanton: > "Jugendrecht geht bis 21 jahre da braucht man nix Reifeprüfung.Automatisch nach Jugendrecht verhandelt"

Falsch! Lies die Quelle und das JGG § 105!!

Zitat Quelle: "Das Jugendstrafrecht wird stets bei 14- bis 17-Jährigen angewandt und zudem bei 18- bis 20-Jährigen, falls sie zur Tatzeit in ihrer "sittlichen und geistigen Entwicklung einem Jugendlichen gleichstehen"."

Das JGG § 105 drückt es gleichlautend aus:

"(1) Begeht ein Heranwachsender eine Verfehlung, die nach den allgemeinen Vorschriften mit Strafe bedroht ist, so wendet der Richter die für einen Jugendlichen geltenden Vorschriften der §§ 4 bis 8, 9 Nr. 1, §§ 10, 11 und 13 bis 32 entsprechend an, wenn

1.
die Gesamtwürdigung der Persönlichkeit des Täters bei Berücksichtigung auch der Umweltbedingungen ergibt, daß er zur Zeit der Tat nach seiner sittlichen und geistigen Entwicklung noch einem Jugendlichen gleichstand, oder
2.
es sich nach der Art, den Umständen oder den Beweggründen der Tat um eine Jugendverfehlung handelt.

(2) § 31 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 ist auch dann anzuwenden, wenn der Heranwachsende wegen eines Teils der Straftaten bereits rechtskräftig nach allgemeinem Strafrecht verurteilt worden ist.
(3) Das Höchstmaß der Jugendstrafe für Heranwachsende beträgt zehn Jahre."

--> http://www.gesetze-im-internet.de/...

> "Bescheuerte News "

Danke!!


****

@hanton

> "im letzten Absatz wird so getan als wäre der Haupschulabschluss dafür verantwortlich das der Täter eventuell nach Jugenstrafrecht verurteilt wird, das ist blödsin. "

Auch hier Zitat Quelle: "Auf H. könnte diese Beschreibung zutreffen, hatte er nach seinem Hauptschulabschluss doch gerade erst eine Ausbildung zum Gerüstbauer begonnen. Es ist damit alles andere als unwahrscheinlich, dass die Gutachter einen Entwicklungsrückstand feststellen werden – und H. nicht zu lebenslanger Haft verurteilt wird."

Leider habe ich nur sehr wenig Platz, um das so genau wiedergeben zu können, aber der Tenor stimmt schon.

[ nachträglich editiert von Kamimaze ]
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20.08.2012 10:30 Uhr von Golan
 
+1 | -2
 
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@hanfton, Eigendlich ist das schon richtig so. Jugendstrafrecht wird sonst nur bis 17 Jahre verhängt, es sei denn dem Täter wird eine "Reifeverzögerung" attestiert, dann geht es bis 21.
Das heisst wenn er sich dumm genug aufführt bekommt er nur ein bubu, wie das hier in D bei Gewaltverbrechen so üblich ist.

Ich wette der ist mit spätestens 26 Jahren wieder frei, wegen guter Führung. Man kann ja einem so jungen pädophilen Kindermörder nicht die Zukunft verbauen, er kann doch noch so viel erreichen in seinem Leben!<----

edit: Da war Kamikaze wieder schneller, ich werde alt...

[ nachträglich editiert von Golan ]
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20.08.2012 14:17 Uhr von ladyinpink
 
+2 | -1
 
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Typisch deutsches Strafrecht.

Ein Tat begehen, für die man kaltblütig, pervers und eklig sein muss, aber dann wie ein "Kind" bezüglich der Strafe behandelt werden..

Was mich immer wundert ist, wie solche Verbrecher auch noch das Recht haben, im Fernsehen etc ihr Gesicht zu bedecken..

Mir geht die Hutschnur hoch.

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