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London: WikiLeaks-Gründer Julian Assange meldet sich auf Balkon zu Wort

Julian Assange, Gründer von WikiLeaks, hat sich aus der ecuadorianischen Botschaft in London zu Wort gemeldet. Er gab sich unbeugsam und dankte der diplomatischen Vertretung Ecuadors für ihre Unterstützung. Assange forderte die USA dazu auf, die "Hexenjagd" auf WikiLeaks zu unterlassen.

Unterdessen beriet sich der 41-jährige WikiLeaks-Gründer mit seinem Anwaltsteam und forderte dieses auf, juristische Schritte in Angriff zu nehmen. Schweden wartet derzeit auf die Auslieferung Assanges, der zwei Frauen sexuell belästigt und vergewaltigt haben soll.

Assange hat Angst, dass er nach einer Auslieferung nach Schweden weiter in die USA überstellt wird. Allerdings haben die USA wohl noch keine Schritte unternommen, Assange überstellt zu bekommen. Dies geht aus Angaben aus Großbritannien, Schweden und den USA hervor.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: London, WikiLeaks, Julian Assange, Ecuador
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2012 16:39 Uhr von Borgir
 
+11 | -3
 
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Keine Schritte unternommen, um Assange ausgeliefert zu bekommen. Das glaubt doch nicht wirklich jemand, oder?
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19.08.2012 19:21 Uhr von sooma
 
+5 | -3
 
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Einen Tag, nachdem die schwedische Piratenpartei Wikileaks ihre Server in Solna angeboten hatte (s.u.), wurde am 20. August 2010 ein Haftbefehl gegen Assange wegen Vergewaltigung erlassen, am Tag darauf aber wieder aufgehoben, da die Ermittlungsbehörde den Vorwurf der Vergewaltigung als unbegründet ansah. Nachdem bekannt geworden war, dass Assange bei der schwedischen Zuwanderungsbehörde eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beantragt hatte, nahm die schwedische Ermittlungsbehörde – unter der neuen Anklägerin Marianne Ny – am 1. September 2010 ihre Ermittlungen gegen Assange wieder auf, nun wegen „sexueller Nötigung und sexueller Belästigung“. --> http://de.wikipedia.org/...

Hier nochmal zur Erinnerung, wie das mit dem Sex und den Kondomen war: http://www.lokalkompass.de/...

Und auch hier: http://inge09.blog.de/...

"Auch in Schweden ist der Gesetzesparagraf der Vergewaltigung weltfremd und widerspricht jedem normalen Verständnis. Dort ist einvernehmlicher Sex auch dann eine Vergewaltigung scheinbar, wenn kein Kondom benutzt wird, eine strafbare Handlung des Mannes, die mit einem Minimum von zwei Jahren bestraft wird. Klingt völlig lächerlich, aber diesem Vorwurf ist Julian Assange ausgesetzt und er wird deshalb weltweit mit Haftbefehl gesucht.

In Schweden ist die Rechtslage so absurd, eine Frau kann nicht wirklich sagen ob sie vergewaltigt wurde, sondern das bestimmt der Staatsanwalt. Man muss nämlich Jura studiert haben um zu wissen ob man das „Opfer“ einer Vergewaltigung ist. Das ist jetzt kein Scherz."

Inszeniert, um Unliebsames loszuwerden - hat nicht so unspektakulär geklappt, wie man sich das erhofft hatte...

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