18.08.12 18:25 Uhr
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Umsatzschwund in der Games-Branche

Auf der Spielemesse Gamescom, die diese Woche in Köln stattfindet, gibt es mehr Aussteller und womöglich auch mehr Besucher als 2011, die Stimmung in der Branche ist dennoch gemischt - und das nicht nur wegen der jüngsten Zahlen.

Die Umsätze mit Konsolen und Konsolenspielen gehen laufend zurück, mit ihren niedrigen Preisen setzen Spiele für Smartphones und kostenlose Browserspiele den Markt zusätzlich unter Druck.

Ob die nächste Konsolengeneration den Trend umkehren kann, ist fraglich.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Game, Messe, Gamescom, Spielebranche
Quelle: orf.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2012 18:37 Uhr von Strassenmeister
 
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Tja greift mal einem nackten Mann in die Tasche,ohne Moos nichts los.Wo soll das Geld herkommen.Bei dem heutigen Lohn/Gehalt-Gefüge .Da muss das Spiel eben 2 oder 3 mal mehr durchgespielt werden bevor man wieder etwas Geld zur Verfügung hat.
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18.08.2012 19:30 Uhr von don_vito_corleone
 
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Naja: Ich weiss ja nicht, ich hab einfach ein Problem damit für ein Singleplayer Spiel 40-70€ auszugeben was ich dann in 12 Stunden durch hab.

Hingegen ein Ordentliches Multiplayer Coop Spiel, dafür Zahl ich gerne.

Es geht da auch nicht um die Konsolen sondern einfach um die Spiele. Soviele Spiele die das Potenzial für einen Ordentlichen Coop haben und man einfach nur den Langweiligen Singleplayer hat.

Gamer sind heute eben keine Fetten Freundelosen Kellerkinder mehr. Ich denke wenn da ein Umschwung kommt wird auch mehr Verkauft.
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18.08.2012 20:04 Uhr von Shedao Shai
 
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Probleme vermeidbar: Meiner Meinung nach ist diese ganze Verlagerung auf free2play bzw. pay2win eine Folge der Unsicherheit die der Konsument gegenüber richtigen Videospielen hat.
Wenn wichtige Spielelemente mit kostenpflichtigen DLCs nachgeliefert werden und sogar Konsolenspiele unter heftigen Bugs leiden, dann wartet man halt eine Weile bis das Spiel einerseits schon mit den DLCs ausgeliefert wird und andererseits billiger geworden ist.
Dazu kommt die sträfliche Behandlung derer, die die Branche groß gemacht haben. Die PC-Spieler. Hier muss man Angst haben, dass man das Spiel nach 5 Jahren nicht mehr ohne Crack spielen kann, da Onlinezwang herrscht, der Hersteller aber inzwischen pleite gegangen ist... Früher konnte man sich auch viele Spiele kaufen, ohne erst Testberichte abzuwarten. Final Fantasy als gutes Beispiel. Dass der Markt hier nicht ausgestorben ist sieht man gut an den vielen Indigames.
Ich bin absolut kein Feind von Fortschritt und der letzte der "früher war es besser" schreit, aber im Bereich der Videospiele ist es nunmal so.

[ nachträglich editiert von Shedao Shai ]
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18.08.2012 20:35 Uhr von Kati_Lysator
 
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man sollte halt mal auf seine kunden hören und nicht nur sich neue geschäftsmodelle ausdenken, die der kunde nicht will.
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18.08.2012 21:01 Uhr von Phillsen
 
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gewohnheitstier: Ich denke auch, dass der Konsolen aber auch Markt spätestens nach der nächsten Generation endgültig erledigt ist. Die kids von heute sind von klein auf an die smartphones gewohnt.
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18.08.2012 21:20 Uhr von erw
 
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Alle reden von Potenzial im mobilen Bereich: Gamesloft als wirklich zu nennende Größe produziert immer seltener Spiele und es geht mehr um Grafik, viele Schwierigkeiten im Bereich der Handhabung (Egoshooter schwer spielbar wegen Touchscreen) werden in diesen halb nach Werbung klingenden Texten immer ausgeblendet. Der Rest der Landschaft ist eher mau. Potenzial kann ich verstehen, aber es wird wohl noch lange nicht richtig ausgeschöpft werden. Vorzeigespiele wie Infinity Blade sind jedenfalls nicth das Gelbe vom Ei, man macht immer nur simple Bewegungen. Ist das also die nächste Generation Spiele?
Kein Wunder, dass die Zahlen einbrechen... das liegt nicht nur am mobilen Bereich.
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19.08.2012 04:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja klar: 60 euro für ne verbuggte software, ohhhhhh da kommt der umsatzrückgang echt überraschend :D

ich verkaufe meinen bierschiss in zukunft auch für 15 euro und wundere mich warums keiner haben will

also bitte, alle aufs maul he :D

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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19.08.2012 09:12 Uhr von Jonny0r
 
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uhm also ich Spiele schon seit der C64 zeiten und hab auch wirklich jede Konsole mit gemacht..

Aber vllt liegt es auch daran das es keine ordentlichen Spiele mehr gibt? sicher ich seh das ein das die spiele heutzutage eine menge geld und aufwand darstellen, was früher einfach nicht so war. Damals war die Auswahl aber auch viel grösser, heute gibt es keine neue ideen mehr bzw es gibt kein geld mehr für neue ideen, sondern dann wird wenn jemand was raus bringt gleich kopiert rauf und runter.. (siehe Wii - Kinect - Move) .. und ja ich finde diese bewegungs steuerung kacke, weil sie nur halbherzig funktionieren!

Aber ich schweife ab, meiner meinung nach ist das problem die einfach schlechten spiele. Ich habe keine lust auf 22 Teile Call of Duty und Battlefield. Die modelle wie es EA betreibt -> ich habe eine marke die hat mal funktioniert -> die quetsche ich jetzt aus bis nix mehr kommt..

Das klappt einfach nicht!!
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19.08.2012 10:19 Uhr von aquilax
 
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erwachsen werden: na ja, die kinder werden langsam erwachsen und haben wichtigeres zu tun, als vor dem bildschirm zu "spielen".

da die geburtenrate der autochthonen bevölkerung ( und somit der finanzstarken anteile) in ganz europa und vor allem in deutschland vernichtend kleiner wird, rücken keine starken konsumenten nach.
das sieht man schon anhand der fehlenden azubis.

auch ist ein konsument nur ein konsument (und kein schnorrer), wenn er vor dem konsumieren dafür bezahlt.

durch die gratiskultur werden die menschen völlig falsch erzogen und haben auf dauer keine adäquate existenzgrundlage, wenn z.b. hartz4 gestrichen wird.

aber das kann mir im prinzip egal sein.

..........ist es aber nicht.

[ nachträglich editiert von aquilax ]

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