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Neuer "Pussy Riot"-Song gegen Wladimir Putin

Nur kurze Zeit nach der Verurteilung dreier Mitglieder der russischen Protest-Punk-Band "Pussy Riot" hat diese erneut einen Song gegen Wladimir Putin gerichtet.

So heißt es in dem Song: "Das Land geht auf die Straße mit Mut, das Land sagt dem Regime ´Auf Wiedersehen´"

Die Punk-Band will weiter kämpfen und veröffentlichte deshalb den Song im Internet.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Protest, Song, Wladimir Putin, Pussy Riot
Quelle: www.news.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2012 17:21 Uhr von Jalex28
 
+2 | -7
 
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nana: und dann wundern warum sie eingeknastet werden.
Ich würde lieber den Ball flachhalten und die bereits vorhandene Strafe ertrage. Dann ausreisen und dann vllt vom Ausland aus gegen Putin wettern......
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18.08.2012 18:22 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -3
 
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was die westlichen medien in dem ganzen spektakel natürlich wieder mal NICHT berichten, ist die tatsache, dass putin bereit wäre, diese frauen zu begnadigen. eine begnadigung kann auf ein gnadengesuch von seiten der verurteilten erfolgen. pussy riot lehnen jedoch ein gnadengesuch an putin ab. dies lässt offenbar ihr stolz nicht zu. reue haben sie während des gesamten prozesses keine gezeigt. wie die drei frauen selbst aussagten, fühlen sie sich sogar glücklich, das epizentrum eines solchen weitreichenden ereignisses zu sein.

DAS wird nicht berichtet in unseren verlogenen propagandamedien, oder maximal nur nebensächlich erwähnt und unter den teppich gekehrt. genauso wie zur zeit wieder darüber berichtet wird, wieviele verhaftungen es bei pro-pussy-riot-demos in russland gegeben hat (u.a. garri kasparow). dabei wird jedoch nicht oder nur untergründig erwähnt, dass es genauso auch verhaftungen auf seiten der pussy-riot-gegner gegeben hat. die stattgefundenen festnahmen waren völlig neutraler natur, da es bei den obendrein nicht genehmigten demos zu ausschreitungen zwischen beiden seiten kam. zudem sind viele der verhafteten, u.a. kasparow, mittlerweile schon wieder unter auflagen auf freiem fuß.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.08.2012 18:37 Uhr von architeutes
 
+5 | -4
 
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@Nebelfrost: "was die westlichen Medien in dem ganzen spektakel wieder
mal NICHT berichten,ist die tatsache dass putin bereit wäre
diese frauen zu begnadigen"
Zu welchen Bedingungen ?? Sie sollen Reue zeigen ,ihren
Irrtum einsehen ??
Im Mittelalter gab es vor der Inqusition ,das "Wiederrufen"
gibt es das nun auch wieder ??
Die Frauen stehen für etwas ein von dem sie Überzeugt sind,
das gab es doch immer schon .Auch das solche Proteste
im Keim erstickt wurden.
Vermutlich sind sie jetzt in dem Arbeitslager angekommen,
der Kleider entledigt ,mit klaten Wasser abgespritzt worden,
den Kopf kahlrasiert und in Lagerkleidung gesteckt worden.
Nach zwei Jahren werden sie gebrochen sein ,wenn sie dann
raus kommen keine Arbeitserlaubniss haben.
Für Kritik am System.
Klatscht ruhig weiter Beifall .
Solche Gesetzte brauchen wir hier wohl auch ???
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18.08.2012 18:57 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -3
 
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@architeutes: zitat: "Solche Gesetzte brauchen wir hier wohl auch"

stimmt, solche gesetze brauchen wir hier nicht. warum nicht? weil es sie schon gibt! glaubst du nicht? dann lies dir mal bitte § 130 StGB absatz (1) durch.

danach kannst du dir auch noch gerne analoge gesetzestexte weiterer westlicher länder heraussuchen.

deine beschreibung wie dieses lager aussieht und wie es dort abläuft, entstammt typisch klischeehaften vorstellungen. ob dies wirklich so abläuft, kannst du nicht wissen. es sind deine eigenen, subjektiven mutmaßungen. zudem hat die russische orthodoxie nach dem urteil angeordnet, dass darauf zu achten ist, dass die drei verurteilten frauen milde zu behandeln sind.

versteh mich nicht falsch, aber hier ist eindeutig falscher stolz im spiel. putin hat persönlich eine begnadigung angekündigt, sollten sie ein gnadengesuch an ihn richten. auf dieses gnadengesuch verzichten sie jedoch. stattdessen will die verteidigung in revision gehen. pussy riot legen es darauf an, das mitleid der welt zu erhaschen, im rampenlicht eines politisch-motivierten erdrutsches zu stehen und die russische regierung in ein schlechtes licht zu rücken, wie bockige kinder, die heulen weil ihnen irgendwas nicht passt oder weil jemand zu ihnen "du, du, du!" gesagt hat.

auch ich heiße es nicht gut wenn jemand wegen blasphemie in moderner zeit verurteilt wird, da ich ein gegner jeglicher religion bin. aber hier in diesem rahmen geht es nicht nur um bloße blasphemie, sondern um volksverhetzung, denn die motive der punkerinnen sind auch in erster linie politische. zudem muss immer wieder betont werden, dass die frauen bereits vor ihrem berühmten 30-sekündigen auftritt in der kathedrale kein unbeschriebenes blatt papier waren. sie hatten sich bereits im vorfeld bei anderen aktionen des hausfriedensbruchs, der unruhestiftung und der sachbeschädigung schuldig gemacht.

dass in so einem fall jeder einmal mit einer anklage rechnen musst, dürfte auch dir einleuchten. wenn man obendrein im gerichtssaal keinerlei reue zeigt, ist das urteil letztlich völlig nachvollziehbar.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.08.2012 19:03 Uhr von architeutes
 
+1 | -3
 
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@benjaminix: Du mich auch.
edit. wenn dir so wie in diesen Fall keine echten
Argumente einfallen ,bleibt eben nur dein zweifelhafter
Humor ,Flucht nach Vorne nennt man das.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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18.08.2012 19:18 Uhr von architeutes
 
+1 | -3
 
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@Nebelfrost: Für die Kritik am Staat oder der Kirche wandert hier aber
keiner ins Arbeitslager.
Und wie es im so einen Arbeitslager aussieht ,sehen wir ja
vieleicht über das russische Staatsfernsehen ,als Beweis
das es ihnen gut geht.Zumindest hoffe ich darauf.
Aber wo stände die Welt wenn es nicht immer wieder Leute
gibt die die Gesellschaft aufrütteln,auch mit drastischen
Metoden .
Das es den Herschenden nicht gefällt ,liegt in der Natur der
Sache .
Und je heftiger gegen solche "Aufrührler"vorgegangen wird
um so eher haben sie Recht.
Nichts anderes als das sollte die Action bewirken.
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19.08.2012 09:49 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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@architeutes: zitat: "Für die Kritik am Staat oder der Kirche wandert hier aber
keiner ins Arbeitslager."

das stimmt, ins arbeitslager nicht. aber ins gefängnis! außerdem habe ich bereits oben ausführlich genug geschrieben, dass sie auch noch andere dinge auf dem kerbholz hatten. dies hat sicherlich ebenfalls dazu beigetragen, dass hier ein urteil auf 2 jahre fiel.

und dass das urteil z.b. nicht allein nur auf blasphemie begründet liegen kann, merkt man auch daran, dass man in russland genauso sagen kann "scheiß kirche" oder "heil satan", ohne dass irgendwas passiert. es gibt und gab z.b. in russland auch genügend black metal bands, die satanische symbole bei ihren live-auftritten verwendeten, sowie lieder mit texten darboten, die ebenfalls blasphemische inhalte haben. weder ist jemals ein solches konzert in russland aufgelöst worden, noch sind deren alben dort verboten. wenn blasphemie in russland also derart mehr strafbar wäre, als in deutschland, dann wäre dies nicht der fall. also rede hier nicht so einen unsinn!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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19.08.2012 20:33 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"das stimmt, ins arbeitslager nicht. aber ins gefängnis!"

So ein Quatsch. 3 Jahre wären hier die Höchstrafe für "Störung der Religionsausübung" - hier wäre das niemals so hochgekocht und sicher mit einer Geldstrafe erledigt gewesen. http://dejure.org/...

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