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Urteil: Ehemalige Angestellte dürfen Arbeitgeber via Facebook beleidigen

Auf Facebook sorgten in der Vergangenheit immer wieder vermeintlich beleidigende Einträge über andere Nutzer oder den Arbeitgeber für Aufregung. Ein Arbeitsgericht in Bochum hat nun entschieden, dass es erlaubt ist, seinen ehemaligen Arbeitgeber mit Ausdrücken wie "Drecksladen" zu betiteln.

Das gilt zumindest dann, wenn diese Aussagen nicht der kompletten Facebook-Gemeinde zugänglich sind. Anlass zu diesem Urteil war die Begebenheit zweier Probearbeiter, die nicht weiter beschäftigt wurden. Auf Facebook war im Anschluss daran unter anderem von einem "armseligen Saftladen" die Rede.

Der Arbeitgeber, der hier als "Pfanne" und "Pfeife" bezeichnet wurde, klagte erfolglos auf Unterlassung - seine Klage wurde abgewiesen. Die freie Meinungsäußerung trug in diesem Fall den Sieg davon, da die Botschaft nur einem begrenzten Teil der Facebook-Gemeinde zugänglich war.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Facebook, Urteil, Beleidigung, Arbeitgeber, Angestellter
Quelle: www.teltarif.de

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18.08.2012 12:59 Uhr von sicness66
 
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Ich schätze mal: Hier geht es wie in einer privaten Plauderrunde um einen abgetrennten Personenkreis. Aber wie hat der Arbeitgeber denn dann davon Wind bekommen ? Dann muss ja jemand getratscht haben oder "begrenzten Teil der Facebook-Gemeinde" war dann wohl nicht wirklich begrenzt...

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