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Piraten: Projekt Flughafen gescheitert?

Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses will der Pirat Martin Delius den Berliner Flughafen-Flop durchleuchten. Gegenüber dem "Spiegel" verspricht der 28-Jährige alle Akten für die Öffentlichkeit zu öffnen. Dabei kritisierte er vor allem das Krisenmanagement von Bürgermeister Wowereit.

Gefüllt mit einer Misere von Pannen wird der Start des Eröffnungstermin des einstigen Prestigeprojekts Flughafen immer mehr verzögert. Der Pirat Delius befindet die Situation als äußerst peinlich, wobei die Empörung langsam einer allgemeinen Resignation weiche.

Seiner Meinung nach erwarte man jetzt nichts mehr von der Politik. Wowereit hätte es schlichtweg einfach verschlafen, sich der Sache anzunehmen. Auch habe der regierende Bürgermeister längst die Interesse verloren, die Sache zum Guten zu wenden. Damit ist das Projekt gescheitert.


WebReporter: Trikoflex
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Flughafen, Projekt, Piraten, Martin Delius
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2012 17:28 Uhr von no_trespassing
 
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Achtung liebe Piraten: An der Sache mit dem Untersuchungsausschuss wird eure Arbeit gemessen. Das ist euer erster vielbeachteter Job, bei dem ihr was bewirken könnt.

Geht so aggressiv vor, wie es nur geht, veröffentlicht Unterlagen, und fordert immer wieder die Amtsaufgabe von Wowereit. Wenn ihr den weggeräumt habt, dank eures Untersuchungsausschusses, dann habt ihr politisch richtig was bewegt. Das bleibt in den Berliner Geschichtsbüchern stehen.
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17.08.2012 17:59 Uhr von ArrowTiger
 
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Könnte schwierig werden: Das könnte schwierig werden. Bei Frontal21 wurde dies auch kürzlich thematisiert, und dort hatte man einfach alle zur Einsicht verlangten Unterlagen als Geschäftsgeheimnis deklariert. Inwieweit dies bei einem öffentlichen Projekt jedoch überhaupt zulässig ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ist eben mal wieder ein typisches öffentliches Großbauprojekt. Es muss ausgeschrieben werden, aber die eigentlichen Firmen stehen schon vorher fest, unterbieten dank interner Infos den Preis der Konkurrenz (die sich allerdings gerne auch mal gegenseitig den Vortritt lässt - es wollen ja alle leben können, solange es nur die "Richtigen" sind), und schlagen danach das Doppelte wieder drauf. Angeblich wegen unvorhergesehender Schwierigkeiten, oder ähnlichem.

Dabei hatte ein beauftragter Gutachter schon lange vor den Planungsfehlern und Kostenvoranschlägen gewarnt!

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