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Berlin debattiert - Straße soll nach Maueropfer Peter Fechter benannt werden

Vor genau fünfzig Jahren wurde an der Berliner Mauer der erste Republikflüchtling erschossen. Auf die beiden Flüchtlinge Peter Fechter und seinen Kollegen Helmut K. wurden 35 Schüsse abgefeuert. Helmut K. gelang die Flucht, Fechter gab auf, wurde aber von Schüssen getroffen.

Nun streitet man sich in Berlin darum, ob und welche Straße nach dem ersten Maueropfer benannt werden soll. Nach der Meinung vieler Befürworter sollte die Zimmerstraße, an deren Ecke Peter Fechter von den Schüssen getroffen wurde, teilweise in Peter-Fechter- Straße umbenannt werden.

Vera Morgenstern von der FDP weigert sich, "überstürzt" zu handeln. In Berlin sei es derzeit üblich, bei neuen Straßen Namen oder Änderungen Frauen zu bevorzugen. Andrea Fischer von den Grünen hält eine Umbenennung für unnötig, da zu Fechters Gedenken eine Stele am Ort des Unglückes stehe.


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WebReporter: Timo85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Straße, Berliner Mauer, Fechter
Quelle: www.berliner-zeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2012 18:15 Uhr von quade34
 
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wenn ich die Gegner: einer Straßenbenennung nach Peter Fechter höre, geht mir das Messer in der Tasche auf. Was sind das für fadenscheinige Argumente? Wollen die sich für eine eventuelle Linkenrepublik erste Plätze sichern? Dieses Lumpenpack gehört an den Pranger der deutschen Geschichte. Für die Freiheit zu sterben ist das größte Opfer, welches ein Mensch erbringen kann. Die Mörder haben noch immer das große Maul in Deutschland und wollen eine neue bolschewistische Gesellschaftsordnung herbeiführen. Wehret den Anfängen und klärt die Dummköpfe auf, dass sie sich nicht vor diesen Karren spannen lassen. Die Demokratie muß für immer in Deutschland wirken und alle extremistischen Bestrebungen sind entschieden zu bekämpfen. Auch die Sozialdemokraten sollten sich den Anbiederungsversuchen der Neobolschewiken mit allen Mitteln widersetzen, sonst gehen sie unter wie 1949 in der Ostzone.
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20.08.2012 11:04 Uhr von HateDept
 
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nun soll´n ´se die doch so benennen dann ist wieder gut.

Viel interessanter fände ich allerdings, wenn mal medienwirksam darüber aufgeklärt würde, wer die Teilung Deutschlands hauptsächlich herbeiführte und warum diese Mauer überhaupt grundsätzlich gebaut wurde. Die meissten Leute glauben immer noch, dies geschah, um die DDR-Bürger einzusperren - aber eben das ist nur ein Aspekt dieser Geschichte.

Ich bedauere die Todesopfer an der dt. Mauer - ebenso wie alle anderen Todesopfer an geschützten Grenzen auf dieser Welt. An der Grenze USA-Mexiko sterben noch heute täglich mehr als 100 Menschen beim Versuch illegal in die USA einzureisen.
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20.08.2012 11:31 Uhr von quade34
 
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hatedept: nicht zu vergessen die armen Plästinenser, die nach Israel mit ihrem Hausrat ( Waffen ) einreisen wollen. Die Freiheit suchen die jedenfalls nicht.

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