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Studie: Viele Deutsch-Türken sehen hier nicht ihre Heimat

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts Info GmbH fühlen sich viele Deutsch-Türken, die nun bereits in der dritten Gastarbeitergeneration in Deutschland leben, hier nicht zu Hause.

Die Studie ergab, dass diese sich innerlich zerrissen fühlten und planten wieder in die Türkei zu ziehen. Beunruhigendes Ergebnis der Umfrage war, dass viele sich sehr intolerant gegenüber anderen Religionen zeigten und viele angaben, wegen ihres Glaubens körperlich angegriffen worden zu sein.

Das Positive war, dass andererseits die Zahl derjenigen Deutsch-Türken stieg, die sich absolut integriert haben und die große Mehrheit es hundertprozentig nötig findet, dass ihre Kinder perfektes Deutsch sprechen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Studie, Heimat, Türken
Quelle: www.spiegel.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2012 11:48 Uhr von Smashpottklaus
 
+53 | -1
 
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Die wirklich relevante Statistik: ist, dass jeder zweite türkische Migrant eine muslimische Mehrheit in Deutschland haben möchte.

[ nachträglich editiert von Smashpottklaus ]
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17.08.2012 11:49 Uhr von Bizarr411
 
+55 | -4
 
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Och eine Kollegin in meiner Ausbildungszeit meinte:
"Sie zockt hier nur den Staat ab und wenn Sie die Ausbildung beendet hat und 2-3 Jahre gearbeitet hat geht sie in die Türkei."
Und seltsamerweise als ich was gesagt habe wurde ich als Ausländerfeindlich abgestempelt, nur weil ich ihre Einstellung nicht gutheisen konnte.

Sie und viele andere sehen sich sowieso nicht als deutscher Staatsbürger und viele (nicht alle) nutzen wirklich nur den Staat aus.

Also mit dieser News wird eigtl. nichts neues erwähnt, was nicht sowieso schon jeder weiß.
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17.08.2012 11:57 Uhr von Bizarr411
 
+26 | -2
 
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lol. @ highnrich1337 Bist du "Ausländer"? Das würde erklären wieso du gleich jemanden als Nazi bezeichnest, der was negatives über Ausländer sagt.. :/

Vielleicht solltest du den Unterschied zwischen Nazi und konstruktiver Kritik lernen.

[ nachträglich editiert von Bizarr411 ]
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17.08.2012 12:01 Uhr von antiSith
 
+19 | -1
 
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lol @ highnrich1337: also ist für dich gleich jeder nen nazi der nicht damit zufrieden ist, wie sich hier ein großteil der "nicht deutschen" verhällt?

dann bist du genau so ignorant wie mancher hater und nazi
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17.08.2012 12:02 Uhr von Beng.
 
+21 | -2
 
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Fühlen sich hier nicht wohl?
warum gehen sie dann nicht zurück?
ah.....
....
....


bin net rassistisch aber ...naja
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17.08.2012 12:02 Uhr von Bizarr411
 
+12 | -2
 
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@ trara123456789: richtig tolle einstellung, so seh ich das auch ^^
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17.08.2012 12:18 Uhr von sicness66
 
+3 | -12
 
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Ist halt die Frage: ob ich mich in einem Land beheimatet fühle, bei dem ich weiss, dass die Leute mich zwar akzeptieren und auch die Gesetzeslage mir viele Vorteile bringt, aber innerlich mich keiner hier haben will, weil ich anders bin. Wenn das dann schon in früher Kindheit geschieht, sind Abspaltungsprozesse wohl kaum verwunderlich.
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17.08.2012 12:20 Uhr von don_vito_corleone
 
+19 | -1
 
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Dann sollen sie halt gehen: nein das ist nicht ausländerfeindlich, aber wenn ich mich einem Land in dem Geboren bin, in dem ich Lebe und Aufgewachsen bin nicht wohl fühle dann verlasse ich das Land eben.

Den Staat auszunutzen ist einfach nur ein total Asoziales Verhalten das von Ausländern und auch genug Deutschen Praktiziert wird.
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17.08.2012 12:24 Uhr von DerTuerke81
 
+10 | -4
 
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News: ich wurde nicht angerufen, ich bleibe :--)
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17.08.2012 12:28 Uhr von ollolo
 
+9 | -3
 
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@ highinrich1337 lern erst einmal deutsch zu schreiben, du Kaspar.....Dein Kauderwelsch aus aneinandergereihten Buchstaben, ohne Punkt und Komma (....na, wenigstens hast Du ein paar Worte am Anfang "Groß" geschrieben) sind ein Greuel für jeden, der mindestens über die vierte Klasse hinaus zur Schule gegangen ist......
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17.08.2012 12:31 Uhr von r3c3r
 
+9 | -2
 
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ja mein gott sollrn se halt gehen. dann aber schnell! damit wenigstens andere , welche wirklich hiet leben wollen ne chance bekommen.
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17.08.2012 12:39 Uhr von Golan
 
+16 | -3
 
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@sicness66: "Ist halt die Frage ob ich mich in einem Land beheimatet fühle, bei dem ich weiss, dass die Leute mich zwar akzeptieren und auch die Gesetzeslage mir viele Vorteile bringt, aber innerlich mich keiner hier haben will, weil ich anders bin."

Meiner Meinung nach liegt die ablehnende Haltung der Deutschen zu 99% am Verhalten der "Idioten" in dieser Bevölkerungsgruppe. Täglich liest man wie "Südländer" in Gruppen Leute jagen, abstechen, totschlagen, vergewaltigen, rassistisch beleidigen, Frauen als Schlampen bezeichnen usw.
Da ist es eine völlig verständliche Reaktion wenn man die Strassenseite wechselt sobald einem so ein Pulk Südländer entgegen kommt. Das ist keine Reaktion auf das was sie SIND, sondern auf das was was man über diese Volksgruppe weiss. Und dafür können sich die "netten" Südländer bei ihren asozialen Landsleuten bedanken.
Wenn einem auf der Strasse eine Bande Schweden entgegenkommt reagiert niemand abweisend, eben weil sich hier keine Schweden wie die Axt im Walde aufführen.
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17.08.2012 12:56 Uhr von sicness66
 
+2 | -10
 
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Golan: "Bande Schweden" - Hauptsache ein absurdes Gegenbeispiel bringen. Hier geht es aber um Deutsche mit Migrationshintergrund und um keine Ausländer.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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17.08.2012 12:56 Uhr von Prinz_taly
 
+1 | -13
 
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17.08.2012 13:04 Uhr von sooma
 
+6 | -2
 
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"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." (Erdowahn)


@ollolo: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Rechtschreibkritik um sich werfen ("Kaspar", "Greuel")!

[ nachträglich editiert von sooma ]
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17.08.2012 13:11 Uhr von Prinz_taly
 
+0 | -12
 
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17.08.2012 13:14 Uhr von rubberduck09
 
+11 | -1
 
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Ich bin für eine Planungshilfe: Jeder, der plant, in die Türkei zu ziehen, soll unterstützt werden in seinem Vorhaben.
Deutschland kann auf Leute verzichten, die eh nicht hier sein wollen. Machen halt ein paar Dönerbuden zu. Auch egal. Kriegt halt der Italiener oder Chinese mehr Umsatz.
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17.08.2012 13:14 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+13 | -1
 
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Der Kurzartikel gibt auch mehrere aufschlussreiche Passagen die man als Grund heranziehen könnte:
Gastarbeitergeneration --> Ja sie sind Gäste, also kann dies nicht ihre Heimat sein, auch wenn sie hier geboren wurden. intolerant gegenüber anderen Religionen --> Wir leben hier in einem christlich geprägten Land, wenn sie sich deswegen hier nicht bestätigt sehen, dürfen sie jederzeit in ein Land ihrer Wahl mit der passenden Religion gehen.
absolut integriert/ ihre Kinder perfektes Deutsch spreche --> Ganz ehrlich, die Sprache zu sprechen, das ist ja mal das Mindestmaß an Höflichkeit was man einem Gastgeber entgegen bringen

Nur falls so ein Troll auf die Idee kommen sollte, das oben erwähnte hat nichts damit zu tun, ob man Ausländer mag oder nicht. Es soll nur den Hinweis darauf geben, das wir Menschen, die sich hier nicht wohl fühlen nicht zwingen hier zu bleiben. Sie können jederzeit gehen und ihnen wird sicher keiner böse sein. Die Türkei bietet denjenigen auch Jobs. Das Land mag sich etwas unterscheiden, aber wenn sie hier nicht bleiben wollen, werden sie dort besser aufgehoben.
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17.08.2012 13:22 Uhr von Golan
 
+12 | -2
 
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@sicness66: Was ist an dem Beispiel absurd? Wenn einem 5 Schweden entgegenkommen reagieren die Leute anders als wenn ihnen 5 Türken entgegen kommen. Das ist Fakt.

Und "Deutsche mit Migrationshintergrund" die Deutschland nicht als ihre Heimat ansehen bezeichnest Du als Deutsche?
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17.08.2012 13:33 Uhr von mastrodon
 
+9 | -1
 
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Ich fürchte: Ich fürchte ,wenn jemand geht ,dann sind es die ,die gut intergriert waren und durchaus gebraucht werden.Ich habe beide
Seiten kennengelernt ,und deshalb kann man nicht so ohne weiteres von "den Türken"sprechen.Wie gesagt ich fürchte die netten gehen irgendwann ,und die nicht so netten will in der Türkei auch keiner.

[ nachträglich editiert von mastrodon ]
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17.08.2012 14:08 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm Naja, ich weiß nicht. Die Deutschen machen es ihnen aber auch nicht gerade leicht, sich hier heimisch zu fühlen. Irgendwie melden sich oft nur die Extreme zu Wort: Einerseits die Intoleranten, die alle Andersaussehenden gern besser gestern als morgen im Zug gen Pampa wüssten, und auf der anderen Seite die Übertoleranten, die kein Problem damit haben, wenn Muslime unbedingt eine unsinnig riesige Moschee, wie Somuncu sagt, den Anti-Dom, in Köln errichten müssen.

Ich glaube, als "Deutsch-Türke" (in Ermangelung eines mir genehmeren Ausdrucks) hätte ich auch so meine Heidenprobleme, mich hier wirklich heimisch zu fühlen.

Obendrein besteht natürlich das Problem, dass das Weggehen für diese Gruppe auch nicht wirklich eine Option darstellt. Viele fühlen sich, einmal für längere Zeit vor Ort, auch in der Türkei nicht sonderlich heimisch, und werden von den Türken genau so wenig als Landsleute angenommen. Mit ähnlichen Problemen hatten seinerzeit die Wolgadeutschen zu kämpfen: hier waren sie Russen, in Russland die Deutschen. Ich kann mir vorstellen, dass so etwas eine wahnsinnig frustrierende Lebenssituation ist.

Ich persönlich muss sagen, dass ich draußen tatsächlich bisher noch nie Probleme mit "Migranten" (ersinne sich doch endlich mal jemand ein passables Wort) hatte. Als weitaus aggressiver und bedrohlicher nehme ich die deutschstämmigen Prügelprolls wahr, die hier zuhauf am Abend durch die Straßen marodieren.
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17.08.2012 14:21 Uhr von tipico
 
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Deutschland schafft sich ab! Deutsch-Türken, die nur mit der türksichen Flagge herumlaufen bitte alle mal abschieben.
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17.08.2012 14:46 Uhr von Odysseus999
 
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Ich habe auch Null: Probleme mit Migranten,
egal welcher Herkunft,
ich kenne Italiener, Polen, Russen, Chinesen, Spanier, Griechen, Türken, Juden, Kurden, Perser, Algerier, Ghanesen,
Deutsche, Schweizer, Marokkaner, und vielleicht noch viele andere mehr,

wahrscheinlich liegt es aber auch nur daran,
dass ich primär nur Menschen sehe,
und alles andere wie zbsp Nationalitäten oder Milieus als Nebensache und Politikum,
eure Probleme stecken ganz einfach in euren Vorurteilen,
in euch selbst, in euren Köpfen,

ihr strahlt aus, was ihr denkt, und die anderen spüren es,
entsprechend sind die Reaktionen, so einfach ist die chose

und glaubt mir ruhig, ihr seid definitiv NICHT die Krone der Schöpfung, sondern allen anderen in ihren Berechtigungen gleichgestellt

Im Übrigen:
Als Heimat wird der Ort wahrgenommen und bezeichnet,
in dem man willkommen ist und Freunde und Familie hat,
ein Ort, an dem man vermisst wird, wenn man nicht anwesend ist,
Heimat ist der Ort, an dem man nichts erst jemanden darstellen muss, der man nicht ist, um mit offenen Armen empfangen zu werden

aber was erzähle ich hier im Land der grundsätzlich verschränkten Arme^^
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17.08.2012 15:06 Uhr von DawidR
 
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Dazu braucht man keine Studie IHR SEID HIER NICHT WILLKOMMEN!
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17.08.2012 15:33 Uhr von Floppy77
 
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Nehmen ja...geben nein! "Beunruhigendes Ergebnis der Umfrage war, dass viele sich sehr intolerant gegenüber anderen Religionen zeigten und viele angaben, wegen ihres Glaubens körperlich angegriffen worden zu sein."

Man kann von anderen nur erwarten, was man selber bereit ist zu geben. Moslems sind auch nicht gerade tolerant was andere Religionen oder Homosexuelle angeht. Wer im Glashaus sitzt...

Man kann selbst mit staatlicher Gewalt keine Leute integrieren die nur unter ihresgleichen sein wollen.

Es gibt genug Kurse an Volkshochschulen, man muss da dann halt auch hin gehen und mit machen, aber wenn die dazu gezwungen werden, dann stören die noch diejenigen die da wirklich noch etwas lernen wollen.

Wer schon Jahrzehnte in Deutschland lebt und beim Antrag auf H4 noch die Hilfe von Dolmetschern braucht, der will garantiert nicht hier bleiben.

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