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Sterbehilfe: Panne bei Dignitas - Frau starb nicht und wurde in Klinik gebracht

Die Züricher Behörden schalteten sich bei einem geplanten Selbstmord durch die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas ein. Demnach starb eine 67-jährige Frau nach dem Trank des tödlichen Narkosemittels nicht, sondern lebte auch zwei Stunden danach noch.

Die Behörden wiesen die Frau umgehend in ein Krankenhaus ein, wo sie dann später starb. Der Chef der umstrittenen Organisation Dignitas protestierte heftig gegen diese Anordnung und prangerte die Unwürdigkeit an, eine sterbende, bewusstlose Patientin in ein Krankenhaus zu verlegen.

Für ihn war das Beschlagnahmung. Nun reichte er eine Beschwerde wegen "rechtswidriger Einmischung in eine Freitodbegleitung" ein. In der Schweiz ist aktive Sterbehilfe erlaubt. Dennoch steht Dignitas in der Kritik "Sterbetourismus" zu fördern und Menschen sogar im Auto in den Suizid zu begleiten.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Panne, Klinik, Sterbehilfe
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2012 19:24 Uhr von Susi222
 
+3 | -0
 
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Also ich möchte da nicht in die Lage versetzt werden darüber zu entscheiden. Stelle mir das ganz ganz schwierig vor. Mal sehen, ob man in Deutschland mehr über den Verlauf des Prozesses erfährt.
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16.08.2012 19:40 Uhr von Bokaj
 
+7 | -0
 
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Wie schnell muss man den sterben, damit die Polizei nicht eingreift?

Wer hat denn die Polizei geholt?
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16.08.2012 21:18 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+4 | -2
 
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Die Sterbehilfeorganisation Dignitas hat es nicht geschafft, die Frau ins Jenseits zu befördern. Aber für die Ärzte im Krankenhaus scheint das kein Problem gewesen zu sein. Die haben ihr wohl den Rest gegeben.
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17.08.2012 08:04 Uhr von Undecan0l
 
+2 | -0
 
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Skandal: Der richtige Skandal war folgendes, nicht dass die Frau nicht starb...

Zitat 20min.ch :
"Die Behörden hätten zudem jedes Feingefühl vermissen lassen und sogar von einer «Beschlagnahmung des Objekts» gesprochen – mit «Objekt» war die sterbende Frau gemeint. "

Quelle: http://www.20min.ch/...

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