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Milliarden in den Sand gesetzt: Die spektakulärsten Pleiteprojekte in Brandenburg

Die peinliche und vor allem teure Posse um den neuen Zielflughafen in Schönefeld ist nur eine von vielen teuren Pannen, die sich das Land Brandenburg in den letzten Jahren geleistet hat. Eine Webseite hat jetzt eine Reihe spektakulärer Großprojekte in Brandenburg aufgelistet, die Pleite gingen.

Darin findet sich zum Beispiel der Lausitzring. Von den Gesamtbaukosten von 150 Millionen Euro waren 123 Millionen Fördermittel. Doch schon 2002, nur zwei Jahre nach der Eröffnung, musste die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden.

Ein Schlag ins Wasser war auch das Cargolifter-Projekt. Für 78 Millionen Euro wurde hier die größte freitragende Halle der Welt errichtet. Große Luftschiffe waren geplant. Das Land schoss 40 Millionen Euro zu, doch nicht ein Luftschiff verließ je die Halle.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pleite, Brandenburg, Projekt, Milliarden, Sand
Quelle: regionales.t-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2012 17:59 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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die Lobbyisten sind: die eigentlichen Verantwortlichen für derartige Desaster. Wer das größte Maul hat und die Entscheidungsträger besoffen quatschen kann, ist nun mal in unserem Lande der Geldvernichter 1.Grades. Jeder Kritiker in einem solchen Entscheidungsprozess ist nur Querulant, Pessimist und Dummkopf. Sämtliche Subventionen und sogenannte Fördermittel gehören auf den Müll. Wer ein Geschäft machen will, soll es auf eigenes Risiko tun. Der Bäcker an der Ecke, der seine Brötchen schlecht bäckt, geht Pleite. Der Gute setzt sich durch und macht Gewinn. Staatliche Eingriffe jeglicher Art geben nur Alibis für Nichtkönner. Sogar Konzerne wie Holzmann konnten selbst durch Kanzler Schröder nicht gerettet werden.
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16.08.2012 18:31 Uhr von phal0r
 
+1 | -2
 
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Warum lässt die News die positiven Seiten: aus der Quelle aus?

Die CargoLifter-Halle ist heute Tropical Island, was seit langer Zeit schwarze Zahlen schreibt und laut Quelle hat der Lausitzring auch seit 3 Jahren einen neuen Betreiber.
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16.08.2012 21:45 Uhr von Erdnuss
 
+1 | -0
 
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@Terrorstorm: So ungünstig liegt das gar nicht. Nur 60 km von Berlin entfernt, Autobahn und Bahnlinie direkt nebenan. Da gibt es bestimmt genug Potential. Außerdem ist der Spreewald direkt nebenan, wo sich in der Regel ziemlich viele Touris finden, die bestimmt auch nen Abstecher in die Bude machen. Ich war nie dort, denke aber, dass der Ort keine so schlechte Wahl ist.

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