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Mann von Bienen gestochen - Dieser will jetzt Schmerzensgeld

In Oberösterreich ist ein Jogger von Bienen gestochen worden. Dieser will nun Schmerzensgeld von dem Landwirt, auf dessen Grundstück die Bienenstöcke standen.

Am 19. Juli 2012 war der Mann auf dem Grundstück eines Landwirts in Aschbach an der Steyr unterwegs, als er plötzlich von Bienen gestochen wurde. Der Jogger musste sich anschließend von einem Arzt behandeln lassen.

Nun verlangt der "Gestochene" 700 Euro Schmerzensgeld. Der Landwirt weist natürlich jede Schuld von sich. Die Gemeinde hatte bereits im Vorfeld Warnschilder aufgestellt.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Österreich, Schmerzensgeld, Biene, Stich, Jogger
Quelle: ooe.orf.at

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2012 11:16 Uhr von deereper
 
+52 | -2
 
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Da haben wir wieder einen Fall von Amerikanischen einfluss. Wohl ein bissl zu viel Tv geschaut der liebe Herr
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16.08.2012 11:22 Uhr von blade31
 
+13 | -5
 
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bitte: dieser klagt jetzt AUF Schmerzensgeld
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16.08.2012 11:38 Uhr von phiLue
 
+8 | -32
 
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16.08.2012 11:59 Uhr von Lucianus
 
+38 | -2
 
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also erst mal Wie in der News richtig widergegeben ... war es :
1. Nicht EINE Biene sondern mehrere!
Der Jogger muss diese also irgendwie bedroht haben.

2. Es war AUF dem Gründstück des Bauern UND es war deutlich gekennzeichnet das dort viele Bienen unterwegs sind.

Auf was will er sich berufen? Gemeingefährlicher, heimtückischer Hinterhalt?

Ich hoffe sehr das, dass Östereichische Gericht die Klage deutlich, ohne wenn und aber, abschmettert!
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16.08.2012 12:05 Uhr von Suffkopp
 
+15 | -2
 
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@phiLue: ist Dir entfallen das in Oberösterreich das deutsche BGB nicht gilt? Oder ist Dir nicht bekannt das Oberösterreich NICHT zu Deutschland gehört?
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16.08.2012 12:07 Uhr von firebowl
 
+8 | -0
 
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@phiLue: Ich glaube ja nicht das sich ein Österreichischer Landwirt / Imker an das Deutsche Bienenrecht halten muss. Genauso wenig an das deutsche BGB.
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16.08.2012 12:13 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -0
 
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wobei die Ösies: etliche Gesetze von Deutschland übernommen haben...

ich hatte erst gelesen "diese klagt jetzt Schmerzensgeld"*lol*
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16.08.2012 12:17 Uhr von Nebelfrost
 
+17 | -0
 
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er wurde von einer biene gestochen und verklagt jetzt den imker auf schmerzensgeld? der typ hat doch den schuss nicht gehört. zudem befand sich der kerl auf dem privatgrundstück des landwirtes, auf welchem zudem dutzende hinweisschilder aufgestellt sind. es war also noch nicht einmal öffentliches gelände, auf dem der stich sich zutrug. der mann gehört in die klappermühle, aber ganz fix.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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16.08.2012 12:18 Uhr von Adrian79
 
+7 | -0
 
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hier wird aber was übersehen...
in der quelle steht was entscheidendes zum jogger:
"Seine Route führte ihn über das Grundstück eines Landwirts."

sprich....der jogger läuft also über das grundstück des bienenzüchters.
1 frage, darf er das überhaupt.
2 wenn ja, dann auf eigene verantwortung.
warnschilder gab es ja genug.

wenn ich in an meinem gartentor ein schild habe "vorsicht, bissiger hund" und ein depperter jogger rennt nun durch meinen garten, wird gebissen...werd ich sicher nicht haftbar sein.

des weiteren....hat besagter jogger schon für die warnschilder gesorgt.
es gibt zwei ausweich wege zum joggen, die er aber nicht benutzen will.
ich denke eher der hat sich absichtlich stechen lassen.
man sollte dazu auf alle fälle die quelle lesen:

Der nun entstandene Rechtsstreit hat eine Vorgeschichte. Bereits davor hatte der Aschacher beim Gemeindeamt Beschwerde eingebracht. In der Folge wurden Schilder aufgestellt, die vor den Bienen warnen. Zudem soll es zwei Ausweichrouten von der Joggingroute des Aschachers geben, die er aber offenbar nicht benutzen will.

[ nachträglich editiert von Adrian79 ]
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16.08.2012 12:19 Uhr von sooma
 
+4 | -0
 
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@phiLue: Dann bitte auch mal den Paragraphen zitieren, der eine Ausnahme beinhaltet: § 833 Haftung des Tierhalters enthält eine Ausnahmeregelung (Satz 2).

Hier für das "Bienenprivatrecht" für Österreich: http://de.wikipedia.org/...

Ausserdem müssten es wohl ganz nachweislich die Bienen des Imkers gewesen sein und nicht etwa Wildbienen, die da auch rumflogen. Ähnliche Klagen wurden mit dieser Argumentation abgewiesen - schlaue Imker schliessen sich einem Imkerverein an.

Ausserdem geht es dem Kläger aber doch augenscheinlich um etwas ganz anderes:

"Der nun entstandene Rechtsstreit hat eine Vorgeschichte. Bereits davor hatte der Aschacher beim Gemeindeamt Beschwerde eingebracht. In der Folge wurden Schilder aufgestellt, die vor den Bienen warnen. Zudem soll es zwei Ausweichrouten von der Joggingroute des Aschachers geben, die er aber offenbar nicht benutzen will." (Quelle)

[ nachträglich editiert von sooma ]
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16.08.2012 12:41 Uhr von meisterallerklassen
 
+5 | -2
 
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Was wichtiges fehlt: Zitat: "Der nun entstandene Rechtsstreit hat eine Vorgeschichte. Bereits davor hatte der Aschacher beim Gemeindeamt Beschwerde eingebracht. In der Folge wurden Schilder aufgestellt, die vor den Bienen warnen. Zudem soll es zwei Ausweichrouten von der Joggingroute des Aschachers geben, die er aber offenbar nicht benutzen will."

--> der will nur jemanden ankreiden......mehr nicht

@phiLue
aber schon klar, dass es in Österreich und nicht Deutschland passiert ist?

[ nachträglich editiert von meisterallerklassen ]
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16.08.2012 12:59 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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das ist nicht dessen ernst oder?
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16.08.2012 13:04 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -0
 
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Kann denn der Jogger beweisen, daß es eine Biene des Bauern war? Vielleicht war es eine andere Biene. Der Bauer kann ja nicht für jede Biene, die irgendwo herumfliegt, haftbar bemacht werden.
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16.08.2012 13:58 Uhr von Andy81DD
 
+2 | -1
 
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komisch: das erüberhaupt gestochen worden ist? Also ich kenne Bienen und Wespenstiche nur dann wenn man nach ihnen schlägt, auf sie rauftritt oder gerade mit dem kuchen oder Getränk ißt oder wenn man sich direkt neben den Bienenstock begibt.

Aber keine Biene oder Wespe sticht einfach nur mal so zu. Wie bereists gesagt, die Tiere handeln immer aus einer Notwehr situationen heraus. Denn würden alle Bienen einfach nur so Menschen stechen, würden wir keinen Bienen mahr haben, da ja keine Arbeiterbienen mehr übrig wären neben den ganzen Suizidbienen....

Und wen hätte er auf Schmerzensgeld verklagt hätte ihn eine odere mehrere Wespen gestochen?

Manchmal hilft Gehirn einschalten "Vorsicht Bienen" ---> Gefahr gestochen zu werden ist erhöht
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16.08.2012 15:14 Uhr von KlausM81
 
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Kann die Bienen ja auf Honigabgabe verklagen. So ein Schwachsinn...und das nennt sich News. Einige haben echt den Schuß nicht gehört.
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16.08.2012 15:37 Uhr von KlausM81
 
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lol: 2.14%
Ja, ich finde die Klage absolut gerechtfertigt.
97.86%
Nein, ich habe überhaupt kein Verständnis für die Klage.
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16.08.2012 15:38 Uhr von schlafmohn
 
+2 | -0
 
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in der Quelle ganz unten das letzte Video...das ist der Jogger!
Der weisshaarige mit der Brille

die Umfrage aktuell bei 97,86 gegen eine Klage zu 2,14 für eine Klage :D
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16.08.2012 18:14 Uhr von Odysseus999
 
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Bienen: sind eben die bessere Gedankenpolizei
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16.08.2012 19:39 Uhr von Yoshi_87
 
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Bin ich der Einzige? Bin ich der Einzige der sich wundert das er nur 700€ haben will...?

Sonst liest man doch bei sowas immer von mehrere Hunderttausend bis hin zu Millionen Euro bzw. Dollar..
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16.08.2012 20:25 Uhr von Odysseus999
 
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700? sucker