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Chef von DAX-Konzern will Zerschlagung: "Banken dürfen nicht zu groß werden"

Der Chef von Heidelberg-Cement, einem Baustoffkonzern, der an der Frankfurter Börse dem DAX angehört, will eine Zerschlagung der Banken in Deutschland. "Banken dürfen nicht zu groß werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele der "Süddeutschen Zeitung".

"Wir brauchen ein Trennbankensystem, wie es früher in den USA existierte. Das normale Bankgeschäft und das Investmentbanking sollten nicht gemeinsam betrieben werden", sagte Scheifele. Er meint damit konkret eine Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken. In Deutschland beträfe das vor allem die Deutsche Bank.

"Der Staat muss gewährleisten, dass die Spareinlagen der Bürger sicher sind und die Unternehmen mit ausreichend Kredit versorgt werden. Nicht mehr", findet Scheifele. Auch Sigmar Gabriel von der SPD und der Chef des Rückversicherers Munich Re Nikolaus von Bomhard haben eine Zerschlagung gefordert.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Bank, DAX, Konzern, Zerschlagung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2012 08:48 Uhr von IM45iHew
 
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Wer sich ein bisschen informiert hat, der weis, das die Deutsche Bank nur bei uns den Saubermann spielt. Im Rest der Welt treiben sie ein böses Spiel und haben z.B. die Imobilienblase in den USA mit enstehen lassen. Von dem her ist der Vorschlag gar nicht schlecht. Ich würde sogar noch weitergehen und hinterfragen ob es überhaupt legal ist das man z.B. auf Firmen- oder Landespleiten und ähnlichem wetten kann. Denn dadurch wird der Markt stark beeindruckt und eine Pleite vielleicht sogar provoziert.
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16.08.2012 11:14 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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DAX-Unternehmen bitte auch! DAX-Unternehmen dann aber bitte auch zerschlagen! Dann gäbe es auch dort kein "too-big-to-fail" mehr...

Mit seiner Begründung und der Trennbankforderung hat er aber m.E. definitiv Recht. ;-)

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