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Nach Fukushima-Katastrophe: Forscher entdecken Schmetterlinge mit Missbildung

Wissenschaftler der Universität von Ryukus in Okinawa sammelten vergangenes Jahr nach der atomaren Katastrophe in Fukushima 144 erwachsene Schmetterlinge ein. Die zur Familie der Bläulinge gehörenden Schmetterlinge wurden in 1.750 Kilometern Entfernung weitergezüchtet.

In dieser Entfernung wurde keine erhöhte Strahlung mehr gemessen. An den nachfolgenden Generationen stellten die Forscher Missbildungen fest wie etwa kleinere Flügel, fehlentwickelte Augen, deformierte Beine und Fühler.

Sechs Monate nach der Katastrophe sammelten sie in der Region erneut Schmetterlinge ein. Diese wiesen doppelt so häufig Mutationen auf als die eingesammelten. Schäden im Erbgut der Eltern sollen für diese Mutationen verantwortlich sein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Katastrophe, Fukushima, Mutation, Schmetterling
Quelle: www.blick.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2012 13:29 Uhr von Skizzler
 
+28 | -3
 
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hmm es war zu erwarten, dass früher oder später sowas auftaucht - aber da sieht man mal wieder, was passiert wenn der mensch mist baut und in die natur pfuscht.
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14.08.2012 13:33 Uhr von freshmanwb
 
+21 | -8
 
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und wann: kommt godzilla ?
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14.08.2012 13:42 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+4 | -10
 
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@freshmanwb: das hab ich auch erst gedacht. ^^

Mal sehen wann DonkeyKong und Co. aus ihren Höhlen raus kommen. ;)

Aber man sieht wie schlimm es wirklich um Japan steht. Genauer an der Entfernung wo die Tier untersucht wurden. Erst bei über 1700km konnten sie ungestört forschen. Betrachtet man nun die Landmassen von Japan ist dort ein richtig großer Teil an Land nicht mehr bewohnbar und es wird noch mehr werden, denn die Strahlung breitet sich ja noch immer weiter aus. Ein hoch auf Atomkraft.
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14.08.2012 14:15 Uhr von matoro
 
+3 | -3
 
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das passiert leider: es gibt auch eine hai-art, die eine flosse weniger hat wegen atommüll
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14.08.2012 15:13 Uhr von McClear
 
+3 | -0
 
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Mothra: Passten auf Mothra nicht 2 (singende) Japanerinnen ? Das könnte ein Transportmittel der Zukunft sein.
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14.08.2012 16:06 Uhr von mardnx
 
+4 | -1
 
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oberlehrer: im großen und ganzen hast du recht aber die mutationen durch strahlunggeschädigtes erbgut sind zufällig und die wahrscheinlichkeit einer besseren anpassung dann doch eher gering.
die mutation der vogelarten die sich mit angepassten schnabel neue futterquellen erschlossen hat unterlag ja weniger den zufall als bei den schmetterlingen hier
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14.08.2012 17:26 Uhr von maexx
 
+2 | -8
 
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@mardnx: da muss ich dir widersprechen
wie die Mutationen zustande kommen ist sekundär und wenn sie künstlich herbeigeführt sind.(z.B. Usain Bolt)
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14.08.2012 17:54 Uhr von mardnx
 
+2 | -0
 
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maexx: ich meinte auch was anderes.
die mutationen die durch strahlung enstehen sind sporadische veränderungen der erbinformationen durch das beschädigen der dns durch neutronenbeschuß, die daraus enstehende mutation ist mit sicherheit in den seltensten fällen hilfreich.
das beispiel mit den finken zeigt dass diese mutationen der schnäbel eine eher gezielte veränderung ist.
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14.08.2012 18:03 Uhr von Drumming
 
+2 | -3
 
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Super: hat der Mensch ja wieder mal klasse hingekriegt.
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14.08.2012 20:44 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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mardnx: "das beispiel mit den finken zeigt dass diese mutationen der schnäbel eine eher gezielte veränderung ist. "
Nein, da hast du vielleicht was falsch verstanden: Auch die Mutationen der Darwinfinken sind zufällig. Aber wenn sich eine Mutation davon als nützlich erweist, kann sich das Individuum besser fortpflanzen und due Mutation kann sich durchsetzen. Das ist dann die Selektion und quasi der "gezielte" Teil.
Viele Mutationen sind aber schädlich. Wenn also durch Strahlung viele Mutationen auftreten sind vielleicht ein paar gute dabei, aber das wird durch die schädlichen meist wieder mehr als zunichte gemacht.
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14.08.2012 22:00 Uhr von sharksen
 
+1 | -1
 
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Grammatik: doppelt so häufig WIE die eingesammelten
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14.08.2012 22:43 Uhr von Umbrella1976
 
+1 | -0
 
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@Oberlehrer: Die Evolution hat durch Mutationen zweifelsohne profitiert. Nur das diese Art der Mutationen durch kosmische Strahlung (nicht etwa durch Uran 235) und in einem seeehr viel längeren Zeitraum der Dosisleistung entstanden sind. Du sagtest es gibt keine guten oder schlechten Mutationen. Für mich ist eine Mutation die eine halbe Million Jahre gedauert hat eine gute....Und eine die extrem verstärkt innerhalb weniger Jahre auftritt (siehe Tschernobyl und jetzt Fukushima) eine schlechte. Man möge mich korregieren wenn ich falsch liege.

[ nachträglich editiert von Umbrella1976 ]
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14.08.2012 23:57 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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Umbrella1976: "Nur das diese Art der Mutationen durch kosmische Strahlung"
Dass kosmische Strahlung ein wichtiger Faktor für die Evolution ist, wäre mir neu. Gibt aber etliche andere Faktoren.

" Für mich ist eine Mutation die eine halbe Million Jahre gedauert hat eine gute..."
Du meinst Mutationen, die sich so lange halten, oder?

[ nachträglich editiert von Again ]
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15.08.2012 09:17 Uhr von Armes_Deutschland
 
+1 | -1
 
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Atomkraftwerk->Mutationen: Wer muss da nicht an den dreiäugigen Fisch von den Simpsons denken?
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15.08.2012 11:50 Uhr von klartext4u
 
+1 | -0
 
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Das ist noch garnichts: http://www.liveleak.com/...

dort seht ihr wie sogar hühner eier misgebildet werden, und da freuen die sich sogar im video noch darüber

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