14.08.12 11:52 Uhr
 210
 

Chinchorro-Kultur: Mumienkult entstand durch Klimawandel vor 7.000 Jahren

Die ersten bekannten Zeugnisse der Mumifizierung von Toten stammen vom Volk der Chinchorro vor 7.000 Jahren. Sie lebten an der südamerikanischen Westküste in der Steinzeit. Ein Forscherteam hat nun untersucht, warum die Chinchorro begannen ihre Toten zu mumifizieren.

Die Forscher machen zwei Faktoren dafür verantwortlich. Zum einen änderte sich das Klima und lies viele Quellen und Wasserläufe entstehen. Die Bevölkerung nahm also beachtlich zu. Zum anderen sorgte die trockene Luft aus der Atacamawüste dafür, dass die Toten vertrockneten und nicht verwesten.

Die Chinchorro begann dann mit dem Einbalsamieren ihrer Toten. Die Technik der Mumifizierung entwickelte sich immer weiter und so wurden die Körper dann bandagiert und mit schwarzer oder roter Farbe bemalt. Warum die Chinchorro diesen Totenkult entwickelten ist bisher unklar.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Klimawandel, Chile, Steinzeit, Mumifizierung
Quelle: scinexx.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Menschlicher IQ sinkt seit 20 Jahren: Forscher vermutet Umwelthormone als Grund
München: Wohl weltweit erste Waschbärin erhält Herzschrittmacher
Uno-Weltklimakonferenz: USA konstruktiv - Deutschland und Türkei blamiert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Friedrich Felzmann: Doppelmörder und Reichsbürger?
Studie: Wer wählte die AfD
Lebemann und Filmproduzent Felix Vossen (43) zockt 40 Millionen ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?