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Chinchorro-Kultur: Mumienkult entstand durch Klimawandel vor 7.000 Jahren

Die ersten bekannten Zeugnisse der Mumifizierung von Toten stammen vom Volk der Chinchorro vor 7.000 Jahren. Sie lebten an der südamerikanischen Westküste in der Steinzeit. Ein Forscherteam hat nun untersucht, warum die Chinchorro begannen ihre Toten zu mumifizieren.

Die Forscher machen zwei Faktoren dafür verantwortlich. Zum einen änderte sich das Klima und lies viele Quellen und Wasserläufe entstehen. Die Bevölkerung nahm also beachtlich zu. Zum anderen sorgte die trockene Luft aus der Atacamawüste dafür, dass die Toten vertrockneten und nicht verwesten.

Die Chinchorro begann dann mit dem Einbalsamieren ihrer Toten. Die Technik der Mumifizierung entwickelte sich immer weiter und so wurden die Körper dann bandagiert und mit schwarzer oder roter Farbe bemalt. Warum die Chinchorro diesen Totenkult entwickelten ist bisher unklar.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Klimawandel, Chile, Steinzeit, Mumifizierung
Quelle: scinexx.de

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