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Neuseeland: Warnzeichen vor Vulkanausbruch waren unzuverlässig

Vergangenen Dienstag brach auf Neuseeland der Tongariro nach hundertjährigem Schlaf mehr oder weniger überraschend aus. Er begrub Teile der Nordinsel unter einer dicken Ascheschicht. Viele der Anwohner beschwerten sich, weil man sie nicht davor warnte.

Bereits Ende Juli hoben die neuseeländische Vulkanbehörde GNS die Warnstufe auf die erste Stufe an, denn ausströmendes Gas und leichte Beben unter der Erdoberfläche konnten ein Zeichen für aufströmendes Magma sein. Am Tag der Eruption beliesen die Forscher die Warnstufe bei Stufe eins.

Denn die Beben hatten sich gelegt. Nur acht Stunden nach der Mitteilung brach der Vulkan aus. Dies zeigt, dass Eruptionen nicht genau vorhersagbar sind. Zudem fehlten hier jegliche Hinweise die auf eine bevorstehende Eruption hingewiesen hätten. So blieb der Alarm für die Bürger der Insel aus.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Warnung, Neuseeland, Vulkan, Vulkanausbruch
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2012 10:13 Uhr von NoPq
 
+3 | -0
 
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Wäre jetzt interessant zu wissen, ob Tiere auch überrascht wurden oder ob die es dennoch "gespürt" haben und mehr oder weniger instinktiv das Weite gesucht haben
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14.08.2012 10:34 Uhr von Delios
 
+3 | -0
 
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@NoPq: Das würde mich auch mal interessieren.
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass viele Tiere sehr sensibel auf bevorstehende Erdbeben respektive Vulkanausbrüche reagieren.
Wäre es da nicht mal eine Idee, was weiß ich, vlt. mit Messgeräten zu arbeiten die im Nieder-, oder Hochfrequenzbereich messen?

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