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Praxisgebühr: Arbeitgeberverbände fordern fünf Euro pro Arztbesuch

Der Bund der Arbeitgeberverbände will für jeden Arztbesuch eine Gebühr von fünf Euro erreichen.

Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zur Abschaffung der zehn Euro Praxisgebühr wird vom BDA abgelehnt. Dies sei keine finanzielle Entlastung der Patienten.

Der BDA bezeichnet die Praxisgebühr als Teil des Honorars an die Ärzte. Mit der Gebühr pro Arztbesuch sei zudem eine wirkliche Steuerungswirkung zu erzielen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Arzt, Gebühr, Praxisgebühr
Quelle: www.aerztezeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2012 17:31 Uhr von Katzee
 
+31 | -1
 
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Steuerungswirkung? Würden die Deutschen ständig unnützt zum Arzt laufen, wäre eine Arztbesuchsgebühr vielleicht sinnvoll, um sie zum Umdenken zu bewegen. Aber einer Statistik zufolge gehen nur sehr wenige Patienten exzessiv zum Arzt, und ob den wenigen Arztjunkies wirklich mit einer Besuchsgebühr zu Leibe gerückt werden kann, ist zweifelhaft. http://www.n-tv.de/...

Wer sitzt den ständig bei den Ärzten in den Wartezimmern? Vor allen alte Leute, die niemanden zum Reden haben. Für viele alleinstehende alte Menschen ist der Hausarzt der einzige soziale Kontakt, den sie haben. Sicher, es ist nicht die Aufgabe des Arztes, diesen Menschen zuzuhören, aber wie soll man das Problem der Vereinsamung angehen?
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13.08.2012 17:39 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -1
 
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Fadenscheinig: Fadenscheiniges, übertriebenes Gegenschießen, um Bahrs Vorschlag als "indiskutabel" und "unseriös" zu diffamieren... Das Gerücht um eine angebliche Steuerungswirkung von Arztgebühren ist schon längst praktisch widerlegt. Die fürchten doch nur, daß die dann wegfallenden 10€ später wieder anteilsmäßig als "Lohnnebenkosten" auf sie fallen werden.

Aber wen interessiert eigentlich, was irgendwelche Arbeitgeberverbände in Bezug auf unser Gesundheitssystem "fordern"?
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13.08.2012 18:01 Uhr von sicness66
 
+9 | -1
 
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Wie wäre es: wenn die Rentner-Partei im Gegenzug eine Erhöhung der Körperschaftssteuer fordert ?!?
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13.08.2012 18:17 Uhr von esalet
 
+4 | -25
 
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13.08.2012 18:19 Uhr von Marduk201
 
+13 | -1
 
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Hallo? Sind die noch ganz sauber? Letztendlich bekommt die Kasse das Geld und nicht der Arzt! Die wollen nur erreichen das man den Leuten den Gang zum Arzt erschwert. Ein kranker Mitarbeiter bring ja auch nix ein ...

[ nachträglich editiert von Marduk201 ]
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13.08.2012 18:58 Uhr von Dufte
 
+5 | -1
 
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Die Kassen machten in den letzten Jahren immer wieder Milliardengewinne, auch dank der Praxisgebühr.
Nun für jeden Arztbesuch 5€ zu verlangen ist eine bodenlose Frechheit und kann auch nur von solchen Menschen gefordert werden für die 5€ nichts ist.

5€ pro Quartal wäre mE angemessen!
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13.08.2012 20:07 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -5
 
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Hierzulande: faengt die Gebuer pro Arztbesuch bei 50 Euro an, nur mal so am Rande, es gibt aber auch keine gesetzliche Krankenversicherung hier.
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13.08.2012 22:21 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
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ich fände eine prozentuale Beteiligung gut, dann macht man nicht so leicht bei unnützen Behandlungen mit. 20 % der Rechnung bis zu einem Jährlichen Höchstbetrag der Einkommens abhängig ist.
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13.08.2012 23:53 Uhr von DerMaus
 
+1 | -6
 
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Find ich gut. Sonst sitzen die Rentner wieder jeden Tag mit einem ausgedachten Wehwehchen in der Praxis weil sie sonst kein Entertaintment haben und stehlen ernsthaft Kranken und Ärzten die Zeit.
Wer nicht pausenlos wegen jedem Hüsterchen zum Onkel Doktor rennt wird an den 5€ pro Besuch auch nicht verarmen.
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14.08.2012 01:56 Uhr von tfs
 
+6 | -1
 
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Langsam reicht´s Mit Asthma und zwei ledierten Bandscheiben _muss_ ich ständig zu Arzt, und dabei geht es nur in den aller seltensten Fällen überhaupt um Krankschreibungen. Und dafür soll ich dann auch noch jedesmal 5 Euro blechen, ich glaub es hackt. Ich zahl´ mich eh schon dumm und dämlich, und die Beiträge kennen doch auch nur eine Richtung. Die Damen und Herren können sich von mir aus mal gepflegt ins Knie ficken.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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14.08.2012 08:39 Uhr von bmx2505
 
+2 | -0
 
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ich fnde es ist eh eine Frechheit: selbt wenn man z.B. beim Frauenarzt nur ein neues Rezept für Verhütungsmittel besorgen muss diese dämlichen 10 € zu latzen. Wofür den? Dafür das der Doc eben mal seinen Otto gibt?

Außerdem ist die Logik mit der Praxisgebühr pro Quartal fürn Allerwertesten: Einmal Zahlen und 3 Monate "umsonst" gehen können. Da würde ich eher die 5 € pro Besuch nehmen. Aber auch nur, wenn ich wirklich Krank bin und nen gelben Schein bekomme. Für alles andere, also Zahnarzt, Frauenarzt oder Nachuntersuchungen etc. bin ich nicht bereit diese schwachsinnige Gebühr zu zahlen.

Ich geh ja jetzt schon nur zum Arzt wenn ich muss (sämtliche Kontrollgeschichten) und mich ärgert diese Praxisgebühr einfach nur noch.

Cool wäre eine Gebühr für Simulanten...
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15.08.2012 03:31 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Die Minusse kann ich nicht verstehen, das ist die Folge der aufgemerkelten Sparpolitik, kein funktionierendes Sozialnetzwerk... Und ja, hier sterben Leute in den Notaufnahmen, weil das Geld fuer das Noetigste fehlt, Leute! Irland gehoert zu Europa, wird auch immer wieder hochgelobt wegen des eisernen Sparwillens. Aber was zu weit geht, geht zu weit. Entweder Deutschland oder Irland muss raus aus dem Teuro. Deutschland hat das Land finanziell genug ausgesaugt! Vor der Rezession hatten wir eine Arbeitslosenrate von 4 %! Seitdem wurde es immer schlimmer! Und nun ist es so, dass es keine Konjunktur gab, aber die naechste Rezession steht schon wieder an, nur weil Deutschland den Hals nicht voll kriegt!
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15.08.2012 03:49 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Die Editfunktion: steht zwar zur Verfuegung, ich hatte auch noch so einiges hinzufuegen wollen, aber nichtmal das geht hier.
Fakt ist, dass Deutschland dabei ist, sein Imperium weiter auszubauen, selbst auf Kosten von Menschenleben, Ich habe das Sterben von Menschen in irischen Krankenhaeusern selber gesehen, Der deutsche Imperialismus schreckt vor nichts zurueck.
Nein, ein Absetzen der Merkel behebt das Problem nicht.
Die Vereinnahmung der DDR war auch nur der Testlauf, jetzt ist Europa dran. Das Mittel dazu ist der Euro, der diesen Bailout erst ermoeglicht.

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