13.08.12 17:16 Uhr
 1.809
 

Praxisgebühr: Arbeitgeberverbände fordern fünf Euro pro Arztbesuch

Der Bund der Arbeitgeberverbände will für jeden Arztbesuch eine Gebühr von fünf Euro erreichen.

Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zur Abschaffung der zehn Euro Praxisgebühr wird vom BDA abgelehnt. Dies sei keine finanzielle Entlastung der Patienten.

Der BDA bezeichnet die Praxisgebühr als Teil des Honorars an die Ärzte. Mit der Gebühr pro Arztbesuch sei zudem eine wirkliche Steuerungswirkung zu erzielen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Arzt, Gebühr, Praxisgebühr
Quelle: www.aerztezeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bayerischer AfD-Chef Petr Bystron wird vom Verfassungsschutz beobachtet
Parteitag in Köln: Gauland/Weidel neues AfD-Spitzenduo
Flugzeugträger-Killer auf 10.000 km/h: Russische "Zircon" derzeit unaufhaltsam

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.08.2012 17:31 Uhr von Katzee
 
+31 | -1
 
ANZEIGEN
Steuerungswirkung? Würden die Deutschen ständig unnützt zum Arzt laufen, wäre eine Arztbesuchsgebühr vielleicht sinnvoll, um sie zum Umdenken zu bewegen. Aber einer Statistik zufolge gehen nur sehr wenige Patienten exzessiv zum Arzt, und ob den wenigen Arztjunkies wirklich mit einer Besuchsgebühr zu Leibe gerückt werden kann, ist zweifelhaft. http://www.n-tv.de/...

Wer sitzt den ständig bei den Ärzten in den Wartezimmern? Vor allen alte Leute, die niemanden zum Reden haben. Für viele alleinstehende alte Menschen ist der Hausarzt der einzige soziale Kontakt, den sie haben. Sicher, es ist nicht die Aufgabe des Arztes, diesen Menschen zuzuhören, aber wie soll man das Problem der Vereinsamung angehen?
Kommentar ansehen
13.08.2012 17:39 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -1
 
ANZEIGEN
Fadenscheinig: Fadenscheiniges, übertriebenes Gegenschießen, um Bahrs Vorschlag als "indiskutabel" und "unseriös" zu diffamieren... Das Gerücht um eine angebliche Steuerungswirkung von Arztgebühren ist schon längst praktisch widerlegt. Die fürchten doch nur, daß die dann wegfallenden 10€ später wieder anteilsmäßig als "Lohnnebenkosten" auf sie fallen werden.

Aber wen interessiert eigentlich, was irgendwelche Arbeitgeberverbände in Bezug auf unser Gesundheitssystem "fordern"?
Kommentar ansehen
13.08.2012 18:01 Uhr von sicness66
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Wie wäre es: wenn die Rentner-Partei im Gegenzug eine Erhöhung der Körperschaftssteuer fordert ?!?
Kommentar ansehen
13.08.2012 18:17 Uhr von esalet