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Körperspender: Das geschieht mit Leichen im Dienste der Wissenschaft

Jeder hat die Möglichkeit, seinen Körper nach dem Tod zu spenden und so der Wissenschaft zu helfen. Medizinstudenten erlernen die praktischen Kenntnisse über menschliche Anatomie nun einmal am besten an echten Leichen.

Doch Körperspender landen nicht immer auf einem Untersuchungstisch in einem Anatomiekurs. Mary Roach schrieb zu dem Thema das Buch "Die fabelhafte Welt der Leichen". Sie zeigt darin verschiedene Aufgaben, mit denen man der Wissenschaft nach seinem Tod noch helfen kann.

Zum einen kann man sich als Crashtest-Dummy opfern oder für Verwesungsstudien, als Waffentester beim Militär oder als Übungskopf für plastische Chirurgen. Wer seinen Körper spenden will, muss zu Lebzeiten einen Vertrag unterschreiben und vorab 600 bis 1.200 Euro bezahlen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leiche, Forschung, Körper, Spende, Anatomie, Medizinstudent
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2012 12:46 Uhr von spencinator78
 
+3 | -2
 
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Explosionstester für Schutzkleidung: Für wissenschaftliche Zwecke Leichen in die Luft zu sprengen, ist in den meisten Ländern verboten. Und auch in den USA sind diese Vorhaben mit immensen ethischen Problemen verbunden, weshalb meistens lebende, betäubte Tiere dafür benutzt werden........ :-O
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13.08.2012 12:55 Uhr von Sir_Waynealot
 
+21 | -1
 
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"Wer seinen Körper spenden will, muss zu Lebzeiten einen Vertrag unterschreiben und vorab 600 bis 1.200 Euro bezahlen."

Wie bitte? Man muss dafür bezahlen??
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13.08.2012 13:34 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -1
 
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Bezahlen? Ich glaub denen gehts zu gut!
Andersrum muß es sein: Die müssen mir was geben. Und zwar müssen die die Bestattungskosten übernehmen. Sonst kriegen die mich nicht. Da vergammle ich lieber im Straßengraben.
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13.08.2012 20:17 Uhr von Hugh
 
+1 | -1
 
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Warum muss man bezahlen uns hat man im Anatomie-Kurs (auch ich habe zahlreiche Leichen aufgeschnitten) folgendes erzählt:

Man geht heutzutage eher dazu über, noch eine "Gebühr" zu verlangen, um wirklich Menschen zu erreichen, die sich bewusst dazu entschieden haben, ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen und dies nicht tun, um in der Not an Geld zu kommen.
Dies hat also neben finanziellen Interessen (die Aufbereitung der Leichen kostet auch Geld) ethische Aspekte: Man will sich vor dem Vorwurf schützen, man nutze die Notlage "armer Hunde" aus.
Ich finde das ehrlich gesagt völlig OK, denn wer nicht will muss ja nicht. Dennoch "stapeln" sich nahezu die Leichen - zumindest gibt es genügend Interessen, die sich in der Anatomie melden, so sagt man. Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, dass wir keinen Leichenmangel hatten. In unserem Saal lagen 12 oder 13, wenn ich mich recht erinnere. Und weil es dort so schön ruhig war, haben nicht wenige Studenten ihre Mittagspause hier verbracht ;-))

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