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Schwerste Erdbeben: Iran lehnt ausländische Hilfe ab (Update)

Am vergangenen Samstag wurde der Iran von zwei verheerenden Erdbeben heimgesucht, die nach ersten Erkenntnissen 250 Menschen das Leben kosteten und über 2.600 verletzten (ShortNews berichtete). Deutschland, die USA und viele andere Länder boten anschließend umgehend ihre Hilfe an.

Der iranische Innenminister Mohammed Najjar nahm die Angebote zwar öffentlich zur Kenntnis, lehnte sie jedoch ab. Der Iran brauche keinerlei Hilfe und könne die Situation selbst bewältigen, erklärte Najjar. Sowohl das Weiße Haus als auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle hatten kondoliert.

Die Erdbeben mit der Stärke 6,3 beziehungsweise 6,1 verwüsteten insbesondere den Nordwesten des Landes. In der Nacht folgten ihnen über 30 Nachbeben. Statistisch gesehen kommt es im Iran täglich zu einem Erdbeben. Im Jahre 2003 fielen einem besonders heftigen Beben 26.000 Menschen zum Opfer.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Iran, Hilfe, Erdbeben, Innenminister, Ablehnung
Quelle: www.abendblatt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2012 12:40 Uhr von kontrovers123
 
+2 | -7
 
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Was hat die USA eigentlich vor? Die wollen gegen das Land Krieg führen. Und Krieg bedeutet nicht, dass sich etwa Obama und Ahmadinedschad gegenüberstehen. Jetzt wollen sie doch helfen?
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13.08.2012 12:49 Uhr von VanillaIce
 
+7 | -2
 
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@zombie: Ich denke aus finanzieller Sicht, hat der Iran keienerlei Probleme um dieser Notsituation Herr zu werden. Die viel wichtigere Frage ist, ob er auch die nötige Infrastruktur hat, um die Hilfe möglichst schnell leisten zu können.
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13.08.2012 13:13 Uhr von Klecks13
 
+8 | -2
 
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@ VanillaIce: "Die viel wichtigere Frage ist, ob er auch die nötige Infrastruktur hat, um die Hilfe möglichst schnell leisten zu können."

Die könnten aber weder USA noch Deutschland auf die Schnelle herbeizaubern ;-)

Es dürfte nur wenige Länder geben, die mit Erdbebenhilfe so viel Erfahrung haben wie der Iran. Technisch dürfte also tatsächlich kaum Hilfe nötig sein. Die Frage ist eher: Hat der Iran trotz des Embargos noch genügend Medikamente, Notstromgeneratoren, Ersatzteile für schweres Bergungsgerät usw.?
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13.08.2012 21:12 Uhr von Dave2012
 
+3 | -2
 
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Was hat die USA eigentlich vor? von kontrovers123

Die wollen gegen das Land Krieg führen. Und Krieg bedeutet nicht, dass sich etwa Obama und Ahmadinedschad gegenüberstehen. Jetzt wollen sie doch helfen?

Sie wollen das trotz alldem , um später sagen zu können wir wollten nur des beste ,oder um einfach ein Spezial Einheit Vorort zu bekommen(ich würde auch nicht den Feind ins Land lassen. Wird aber wahrscheinlich schon stand der Dinge sein. Aber wenn der Krieg dort beginnt, wird es weltweit knallen
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13.08.2012 23:24 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@kontrovers123: Die USA haben auch während des Kalten Krieges Weizen an die Sowjetunion geliefert oder während der Eiszeit des letzten Jahres Pakistan nach der Flut geholfen.

Warum?

Weil politische Unstimmigkeiten Katastrophen unterzuordnen sind. Du und andere können das offensichtlich nicht trennen, die USA (und auch Deutschland und weitere Staaten) sind dazu sehr wohl in der Lage.
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13.08.2012 23:25 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Klecks13: Die USA helfen idR vor allem mit Materialien (Zelte, Leichensäcke, Notstromaggregate, Trinkwasser) und Transportmitteln (Hubschrauber, strategische Transporter) sowie Unterstützungseinheiten Lazarettschiffe - immerhin treffen Erdbeben auch Krankenhäuser.

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