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Forscher erstellen das schärfste Farbbild der Welt

Mit Hilfe von Nanotechnologie haben Forscher aus Singapur nun das schärfste Farbbild der Welt erstellt.

Die Auflösung liegt bei 100.000 dpi, mehr ist bei Farbbildern nicht möglich. Die Forscher nahmen ein 50 mal 50 Mikrometer (tausendstel Millimeter) großes Bild eines Playmates aus den 70iger Jahren. Um Farben zu erzeugen, nutzten sie die optischen Eigenschaften der Nanostrukturen.

Auf eine Glasoberfläche schrieben sie mit Elektronenstrahl-Lithografie ein feines Säulenmuster. Dies wurde mit Silber bedampft. Abstand und Größe der Säulen entscheidet darüber, welche Farbe man durch die Lichtreflektion wahrnimmt. Der Abstand der einzelnen Bildpunkte beträgt 250 Nanometer.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bild, Welt, Forscher, Farbe
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2012 13:48 Uhr von Fireproof999
 
+9 | -1
 
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geht ja darum das dieses bild nichtmal einen halben quadratmillimeter groß ist.
50Mikrometer sind gerade einmal 0,05mm x 0,05mm

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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13.08.2012 13:53 Uhr von R4ziel
 
+15 | -0
 
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@Hugamuga: Die Farbtreue ist gegeben... Spencinators Erklärung ist etwas ungenau.
Das Bild ist in Originalgrösse 50 x 50 Mikrometer. Das würdest mit blossem Auge nichtmal sehen. Das Bild oben zeigt eine Vergrösserte Version des Lena-Bildes, da ma so kleine Einheiten nicht ohne entsprechendes Equip sehen kann.
Das dadurch die Farbgebung nicht mehr so stimmt, wie es sein sollte, liegt daran, dass hochgerechnet nicht mehr die wirkliche Lichtbrechung erzeugt wird.

Hoffe, das war verständlich...
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13.08.2012 15:16 Uhr von Pilot_Pirx
 
+0 | -11
 
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13.08.2012 15:53 Uhr von TheUnichi
 
+6 | -1
 
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Pilot_Pirx: Schreib dich nicht ab, lern lesen und schreiben

Alphatelefon Münster
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13.08.2012 20:11 Uhr von keakzzz
 
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haha: am besten an der Geschichte ist doch, daß auch eine Gruppe Forscher kein anderes Motiv nehmen will als ein Playmate :D
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14.08.2012 16:15 Uhr von DeaconBlue
 
+0 | -3
 
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noch schlimmer ist, das Forscher für so eine Kinderei Geld ausgeben....
Es gibt wirklich nichts mehr zu tun....
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14.08.2012 23:01 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@DeaconBlue: Falsch: Von Grundlagenforschung hast Du nicht so sehr viel Ahnung, oder?!
Es geht nicht darum, ob es sinnvoll ist, ein so kleines Foto zu schaffen, sondern darum, ob es möglich ist, mit dieser Säulentechnik und Silberbedampfung im Mikrometerbereich vorher bestimmte und erwünschte, punktgenaue Lichtwellenbrechung zu erzeugen.
Das kann man dann indsutriell für verschiedenste Aufgabenstellungen nutzen.

In der Grundlagenforschung werden öfter lustige Zielgegenstände hinzugezogen, um a) die Arbeit für die Beteiligten weniger dröge zu gestalten und b) einfacher öffentliches Interesse zu wecken (und damit an weitere Forschungsgelder zu gelangen).

Dass das funktioniert, sieht man doch an Dir. Du selber hättest doch eine News über mit Elektronenstrahl-Lithografie erzeugte Säulenmuster mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht angeklickt, wenn es nicht in der Überschrift um das kleinste Foto der Welt gegangen wäre, oder?!
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15.08.2012 03:48 Uhr von DeaconBlue
 
+0 | -1
 
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Schwertträger: Sicherlich suggeriert die Überschrift kein Bahnbrechendes Forschungsergebnis.
Grundlagenforschung hin oder her. Nenn mir oder uns doch mal ein Produkt, das beim Supermarkt um die Ecke im Regal liegt, das mit dieser Kinderei so nicht zu kaufen wäre.... Ich mein, auch gerne über zwei oder drei Ecken, also nicht unbedingt ausgerechnet das kleinste Bild der Welt oder sowas...
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15.08.2012 08:02 Uhr von TheUnichi
 
+2 | -0
 
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DeaconBlue: Ist das, was es im Supermarkt zu kaufen gibt, dein Maßstab aller Dinge?
Willst du nicht irgendwann mit deiner Raumkapsel mit Warpantrieb durch das Weltall reisen und fremde Planeten entdecken? oder dich rund um die Welt teleportieren? Das kannst du mit dieser Methode hier sicher nicht, aber sie ist (unter tausenden anderen) die Grundlage dafür

Wir wissen doch garnicht, was alles möglich ist und es ist einfach learning by doing, bevor wir es nicht ausprobieren, wissen wir nicht, was passiert

[ nachträglich editiert von TheUnichi ]
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15.08.2012 12:39 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@DeaconBlue: Du hast es so gewollt :-): Im Supermarkt um die Ecke bekommst Du in der Haushaltsabteilung mittlerweile Microfasertücher zu kaufen. Udn ich bin mir relativ sicher, dass vor rund 7-11 Jahren irgendwo in einem Labor (jetzt als bildliches Beispiel) jemand einen kleinen Plastikfrosch mit einer von ihm in langer Forschung entwickelten Oberfläche überzogen hat, die das Wasser abperlen liess. Irgendjemand von außen hätte das wahrscheinlich Kinderei genannt, aber die Sensation war eben eine Oberfläche, die den Lotusblättern nachempfunden war.
Nun musste das Ganze "nur noch" im industriellen Maßstab herstellbar werden, und dem Einsatz in tausend verschiedenen Gebieten stand nichts mehr im Wege. Heute kannst Du eben nicht nur diese Microfasertücher billigst kaufen, sondern auch schon Autolacke mit schmutzabweisender Oberfläche ordern.


Ich kann Dir also noch nicht sagen, was Du in zehn Jahren im Supermarkt finden wirst, was auf der in diesem Foto verwendeten Technik basiert, aber ich garantiere Dir, dass es irgendetwas geben wird.
Du wirst Dich dann leider nicht mehr an diesen Wortwechsel erinnern, sondern es als selbstverständlich hinnehmen. Rein theoretisch wirst Du aber ab jetzt wissen, dass hinter jedem modernen, praktischen Produkt 10-15 Jahre vorher eine Grundlagenforschung steckt, wo jemand zufällig etwas entdeckt udn weiterentwickelt hat, dass sich dann verwenden liess. Und dass die erste beispielhafte Anwendung aus naheliegenden menschlichen Gründen etwas Lustiges und Überflüssiges war.


Übrigens: Grundlagenforschung bedeutet auch, dass bei einem sehr hohen(!) Prozentsatz nicht direkt etwas Verwertbares heraus kommt, dafür aber jede Menge Erkenntnisse, was alles warum nicht funktioniert. Spätere Forschungen können jene Bereiche also ausklammern.
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15.08.2012 16:52 Uhr von DeaconBlue
 
+0 | -0
 
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Hallo: Danke dir, Schwertträger...
Ich denke schon, das ich diesen Wortwechsel erinnern werde, wenn das Produkt assoziativ ist.
Danke!


@ TheUnichi
Etwas, an dem geforscht wird, wird nur dann respektabel, wenn es für alle "im Supermarkt" liegt.. Wen willst du denn Teleportation oder Warpantrieb verkaufen, wer hat denn soviel Geld??

[ nachträglich editiert von DeaconBlue ]
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15.08.2012 18:41 Uhr von Schwertträger
 
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@Deacon: Noch nicht ganz :-): >Etwas, an dem geforscht wird, wird nur dann respektabel, wenn es für alle "im Supermarkt" liegt.. <

Nee, nicht unbedingt.
Es wird auch schon respektabel, wenn es mit seinen Erkenntnissen etwas anderem Bahn bricht, dass dann für alle im Supermarkt liegt.

Manche dinge liegen auch niemals im Supermarkt und sind nur für vermögende Firmen interessant. Satellitentechnik liegt größtenteils z.B. nicht im Supermarkt, aber die ins All geschossenen Satelliten kannst Du mit im Supermarkt befindlichen Geräten nutzen, nämlich mit Handys. Nach deiner ursprünglichen Definition wäre die Weltraumforschung, bei der eine Dose mit KiWis ins All geschossen und dann monatelang beobachtet wird, kindisch und nicht respektabel. Aber die Ergebnisse bescheren Dir irgendwann GPS und die Möglichkeit für´s Telefonieren fast überall.

Das ist das Problem mit Grundlagenforschung.
Sie hat kein direktes Ziel. Es wird einfach mehr oder weniger systematisch drauf los geforscht. Manchmal ergibt sich was Brauchbares, oft nicht. Das wenige Brauchbare wird dadurch teurer, klar, und für sich betrachtet ist das Unbrauchbare überflüssig, aber ohne die Riesenmenge an Unbrauchbarem gäbe es auch das Brauchbare nicht. Es geht nicht anders, weil man ja noch nicht weiss, nach was man sucht, ehe man es entdeckt hat.
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16.08.2012 04:03 Uhr von DeaconBlue
 
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jupp: bei Satellitentechnik liegt in der Tat das Handy im Supermarktregal, so abwegig ist das nicht.
Ich danke dir ehrlich für soviel Geduld und klare Worte.
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16.08.2012 14:21 Uhr von Schwertträger
 
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@DeaconBlue: Kein Problem: Wir lernen ALLE jeden Tag etwas dazu. Wenn man uns lässt.

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