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Wilfried Scharnagl: Bayern solle eigenständiger Staat werden

Der langjährige Vertraute von Franz Josef Strauß, Wilfried Scharnagl, setzt sich für die Abspaltung Bayerns von der Bundesrepublik Deutschland ein.

"Es ist Zeit für das große bayerische Aufbegehren", schreibt Scharnagl. Er setzt sich für eine eigenständige Vertretung Bayerns im europäischen Parlament ein.

Der 83-Jährige vertritt die Meinung, Bayern sollte die gleiche Anzahl Abgeordneter nach Brüssel entsenden dürfen wie das etwa gleich große Griechenland.


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WebReporter: Westi1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Staat, Abspaltung, Freistaat
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2012 16:42 Uhr von sicness66
 
+11 | -14
 
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Der ist bestimmt: auch so einer, der nach dem Verfassungschutz schreit, wenn ein paar Idioten im Osten die DDR wieder haben wollen...
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12.08.2012 16:49 Uhr von KifKif
 
+23 | -11
 
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als Bayer würde ich das auch wollen.
Am besten mit Baden-Württemberg zusammenschliessen und einen neuen Staat gründen> Bayern-Württemberg.

Bleibt aber natürlich nur Wunschdenken
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12.08.2012 17:16 Uhr von nachtfalter18
 
+4 | -4
 
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Fred.M: Franken liegt zwar in Bayern, gehört aber nicht dazu. Es sollte also schon separiert werden.
Das eigenständige Bayern erweitern wir dann bis zu seinem südlichsten Zipfel, als bis Südtirol.
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12.08.2012 17:27 Uhr von sumpfdotter
 
+4 | -2
 
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@nachtfalter18: Du hast nur bruchteilhaft recht: Franken erstreckt sich über Teile von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Ist also riesig. Schau mal beim "Fränkischen Bundschuh e.V:" nach, da kriegst das ganze reaktionäre Zeug haarklein verklickert...
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12.08.2012 17:29 Uhr von nachtfalter18
 
+10 | -1
 
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Ich glaubs nicht: Die Franken haben sogar ein eigenes Wiki!!!

http://franken-wiki.de/...
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12.08.2012 17:51 Uhr von Jaf83
 
+4 | -2
 
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dann gehts hier rund, ich sage nur -Balkan-
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12.08.2012 19:04 Uhr von ElChefo
 
+8 | -5
 
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trara: Rat mal, warum es gescheitert ist. Das war ja noch vor dem großen Länderfinanzausgleich, ohne den Bayern immer noch in der Bedeutungslosigkeit rumtingeln würde.

Nun haben sie abkassiert und sind gut aufgestellt, da muss man natürlich so schnell wie möglich raus, um am Ende nicht auch noch Solidarität in die andere Richtung üben zu müssen.
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12.08.2012 19:54 Uhr von MindU
 
+3 | -5
 
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Nix da: CDU hat das mit der EU verbockt, also zahlt ihr mal schön mit!
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12.08.2012 20:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -6
 
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Schafft endlich die Hof-Staaten ab der ganze Quatsch mit den Bundesländern gehört endlich aufgelöst. Deutschland leistet sich Hof-Staaten mit eigener Landesregierung und eigenen gesetzlichen Sonderbestimmungen. Das kostet endlos Geld, ist überflüssig und führt zu jahrelangen Streitereien, weil jedes Land eine egene Schulregelung oder Raucherregelung braucht. Damit ist auch der Länderausgleich faktisch überflüssig.
Wie will man Europa "spielen" wenn man gleichzeitig mit den eigenen Hof-Staaten nicht klarkommt?
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12.08.2012 21:12 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -3
 
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@ElChefo: >> Nun haben sie abkassiert und sind gut aufgestellt, da muss man natürlich so schnell wie möglich raus, um am Ende nicht auch noch Solidarität in die andere Richtung üben zu müssen. <<

och @ElChefo, das hast du doch nicht nötig, hätte ich gedacht, dass du dich solcher alten kamellen bedienst.

das was bayern "jährlich" in den länderfinanzausgleich pumpt, hat bayern selbst seit es den länderfinanzausgleich gibt, noch nie insgesamt erhalten.

das da irgendwann nach jahrzehnten geduldiger solidarität (seitens der bayern)
die systemfrage gestellt wird, und überhaupt, ob das denn ewig so weitergehen soll, dass den nordstaaten ihre mißwirtschaft ewig belohnt werden soll, ist doch völlig legitim.

aus dem grund lehenen doch auch soviele "normalbürger" den fiskalpakt innerhalb der europäischen union auch ab, weil es offenbar keinen sinn macht ständig in ein fass einzuschenken ohne boden.

solidarität ja, aber wie es herr söder inetwa formulierte, müssen wir uns nicht mehr länger zum deppen machen lassen, für das unvermögen, der misswirtschaft einiger bundesländer.

auch wenn es derzeit noch etwas unrealistisch erscheinen mag ... wenn es so weitergeht wird sich die frage ohnehin bald stellen, ob wir in der bisherigen form noch der brd angehören können und wollen.

einer meiner wunschgedanken dazu wäre eine alpenrepublik, mit bw, österreich und der schweiz.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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12.08.2012 21:39 Uhr von MarcoRe
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht: ist das was du mit "deutschland" meinst nicht eigentlich ein bund dieser gebilde welche du hofstaaten nennst?

deine forderung lautet also: zum wohle aller beteiligten sollen sich alle beteiligten selbst aufgeben...

http://de.wikipedia.org/...
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13.08.2012 00:43 Uhr von ElChefo
 
+2 | -3
 
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hofn4rr, ThomasHambrecht, ZRRK: hofn4rr

Es geht weniger um das Bedienen "oller Kamellen", es geht eher um die Systemfrage bei "Solidarität". Der Begriff in Gänsefüsschen ist ja immerhin zentraler Bestandteil dieser Republik.

Solidarität bedeutet nicht, das man etwas bekommt und das solange toll ist, bis man für diese Schuld etwas geleistet bzw. sie abgeleistet hat. Das geht auch darüber hinaus. Das hat auch damals funktioniert. In den westfälischen und saarländischen Kohlenrevieren hat in der Zeit niemand danach gefragt, warum man der strukturschwachen Region im Süden Hilfe leistet, um selbst auf die Beine zu kommen. Natürlich steht es ausser Frage, das "die Bayern" etwas daraus gemacht haben.

...jetzt allerdings wegen dem Rest der Republik, der wohl stellenweise (MeckPomm, Thüringen, teilweise NRW, usw) Hilfe benötigt und den Länderfinanzausgleich in Anspruch nimmt, separatistische Parolen anzustimmen ist deutlich unpassend. Wer ein wenig genauer hin sieht wird merken, das es ausschliesslich um die Stammtische irgendwelcher Hinterwälder in Norduntertupfingen geht.

Über diese Karte dann "Europa verstehen zu wollen" ist dann doch ein wenig lächerlich. Gerade, weil in der "Bundesleitung" schwarze Politiker sitzen, die ausnahmsweise mal halbwegs nachvollziehbare Politik betreiben, die - so muss man es sehen - durch nationalistische Motive anderer EU-Mitglieder (...Frankreich, Italien, Spanien) sabotiert wird.

Bayern spielt da nur eine nachrangige Rolle, die einige Freistaats-Poltiker aber nicht hinnehmen wollen. So, wie Kinder im Sandkasten um jedes Förmchen und jedes Schäufelchen quengeln. So gesehen sollte NRW doch bitte als bevölkerungsreichstes Bundesland auch einige Sitze besetzen dürfen. Mehr als Bayern alle mal.


ThomasHambrecht

Die föderale Ausrichtung hat schon ihren Zweck - selbst wenn das Schulsystem so einige Zweifel verdient hat und ein eher zentralistisches System überdenkenswert wäre.

Letztgenanntes zentralistisches System allerdings bleibt aus deutscher Sicht ablehnenswert. Es wäre ein französisches Modell, das so auf Deutschland nicht anwendbar wäre.


ZRRK

"Oder noch besser das Deutschland sich auf die Grenzen von 1941 ausweitet..."

Die Grenzen von ´37 wären schon ausreichend. Fernab von irgendwelchen völkerrechtlich anrüchigen Abmachungen von und mit verbrecherischen Regimen einfach wieder in den Urzustand zurückversetzt.
...aber selbst dafür gibt es Erklärungen von ~1990. Kohl wurde durch die scheidende SU angeboten, die alten Gebiete ebenfalls zur Wiedervereinigung zurückzuerhalten, er hat abgelehnt. Eigentlich sind wir damit nicht schlecht gefahren.
...wahrscheinlich wären wir damit noch schlechter dran gewesen und hätten wohl noch 2 oder 3 strukturschwache (...und räumlich halbwegs isolierte) Regionen mehr am Hals.
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13.08.2012 08:43 Uhr von verraeterbernd
 
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Weder Bayern noch Restdeutschland kann das ernsthaft wollen, bei allem Hass aufeinander. Ja, mir sind Dänen und Niederländer sympathischer als katholische Sepplhubers, aber eine Teilung Deutschlands wäre für beide Teilstaaten ein Problem.
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13.08.2012 14:55 Uhr von MarcoRe
 
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als berliner/brandenburger ziehe ich mir gerne berliner, brandenburger und mecklenburger sind chronisch pleite, strukturschwach und von fremdenhass zerfressen. nur so kommt ja das überhebliche selbstbild der berliner zustande, ein glück hofiert das ein großer teil der bayern in dem sie berlin am meisten "hassen". diese ganze missgunst täuscht mich aber nicht darüber hinweg, das: wenn meine heimat nicht das schlusslicht deutschlands wäre, eine andere region die schuld des sündenbocks auf sich nehmen müsste. auf die gleiche weise sehe ich die oft als intolerant daherkommenden bayern und bawüler als etwas schützenswertes.

ist der ruf erst ruiniert, schimpft es sich ganz ungeniert... auf diese weise können deutschlands stereotyp darstellbaren bundesländer, jenen ländern, welche die mitte deutschlands repräsentieren (das ist wohl zuerst das bundesland welches einsam allein an der spitze von 16, 1/4 der gesamtdeutschen wirtschaftsleistung stellt - NRW) orientierung bieten ohne selbst eine verächtliche position beziehen zu müssen.

ich finde föderalismus toll und meine das dieser so konsequent der auf bundesebene durchgezogen ist, auch auf kommunaler ebene vollzogen werden sollte. am besten fände ich es, wenn sich mein dorf selbst aussuchen könnte welchem kreis es beitritt und mein kreis (teltowfläming) sich aussuchen darf zu welchem bundesland es gehören will und mein bundesland sich aussuchen darf zu welchem bundesstaat es gehören will und sich mein bundesstaat aussuchen darf zu welchem staatenbund es gehört.
und sobald sich alle entschieden haben soll es für immer so bleiben und alle haben mit den konsequenzen zu leben, egal wer sich als sieger oder verlierer fühlt.

huch... so ist es ja alles schon passiert... nur der letzte schritt läuft derzeit noch. was fällt mir noch ein: immer wenn man sich nicht einigen konnte, wer zu wem gehört, haben die menschen krieg gemacht. ein glück scheint das in unseren generationen nicht nötig zu sein.

[ nachträglich editiert von MarcoRe ]

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