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Deutsche Milchbauern in der Krise - Dürre in den USA ist schuld

Die anhaltende Dürre in den USA stürzt die deutschen Milchbauern so langsam aber sicher in die Krise.

Die Futtermittelpreise steigen weiter und die Erlöse für Milch werden immer geringer. "Dieses Jahr werden 3.000 bis 5.000 Höfe nicht überleben", sagte Hans Foldenauer vom Verband Deutscher Milchviehalter.

Vor allem ist die Dürre in den Soja-Anbaugebieten in den USA Schuld. Für Kühe ist Soja eines der wichtigsten Kraftfutter. Da der deutsche Milchmarkt überfließt, können die Preissteigerungen nicht an die Molkereien weitergegeben werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Krise, Deutsche, Dürre, Milchbauer, Soja
Quelle: de.euronews.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2012 10:55 Uhr von matoro
 
+45 | -1
 
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dann sollte man: vielleicht auf die ursprüngliche deutsche/europäische anbauweise zurück kommen.
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12.08.2012 16:22 Uhr von ptahotep
 
+3 | -1
 
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@Zensus: Jo, manche Agrarökonomen haben so viel Geld das die die Betriebshaltung als Nebenerwerb machen und hauptberuflich bspw. als Gärtner, Forstwirt oder in der Straßenmeisterei tätig sind.
In meinem Bekanntenkreis haben zwei Leute die Landwirtschaft wegen keiner oder sehr geringen Rentabilität aufgegeben, um ihre alten Weiden und Äcker Buschwerk gepflanzt und fahren zwei mal im Jahr über die Wiesen - einmal im Frühjahr um totes Material heraus zu holen und einmal im Herbst mit dem Mäher. Nicht dass das Material zu stark verfilzt.
Die können sich das leisten, weil die entweder hauptberuflich eine andere Einkommensquelle haben oder genügend Guthaben aufweisen, so das die Zahlenschubser spielen können.
Und die ersten haben schon gemault das die Einfriedung der Privatgrundstücke(!) durch Buschwerk die schöne Aussicht bei der Autofahrt behindern würde, die Landschaft verschandelt, Ungeziefer anlocken würde, usw...

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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12.08.2012 16:30 Uhr von Endgegner
 
+4 | -3
 
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Seh das genauso wie Zeus: die Kühe können sich auch auf deutschen saftigen grünen Wiesen ihre Bäuche vollschlagen und brauchen keine Sojafutter aus den Staaten. Die Bauern die sich davon abhängig haben machen lassen sind doch selbst dran schuld. Aber wahrscheinlich geben Sojakühe mehr Milch und das Futter ist preiswert dann sieht man nur noch Dollarnoten in den Augen der Bauern, traurig.

Wusste übrigens gar nicht dass die USA soviel Soja anbaut dass es hier Engpässe gibt, dachte das Zeug kommt aus dem asiatischen Raum.
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12.08.2012 19:31 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -0
 
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@ blubb42 @Xence: Ich stimme euch ja zu, die Preise macht der Markt, aber wenn das Futter für alle teurer wird, dann wird auch die Milch teurer, wo sollen denn sonst die Molkereien kaufen?

Aber das "na und" ist nicht gerechtfertigt, denn es geht um unser essen oder was meint ihr wo das her kommt? Aus dem Supermarkt?

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