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Hadamar: Drei Männer aus der Psychiatrie geflüchtet

Aus der forensischen Psychiatrie in Hadamar ist es drei Inhaftierten, die wegen verschiedenen Delikten dort einsaßen, gelungen über einen Balkon zu flüchten. Es wurde eine bundesweite Fahndung eingeleitet.

Die Häftlinge, die im Alter von 23, 28 und 30 Jahren sind, flüchteten in den frühen Morgenstunden aus einer geschlossenen Abteilung der Psychiatrie über einen Notbalkon. Es wird vermutet, dass das Trio die Flucht gemeinsam geplant hat, aber wahrscheinlich nicht mehr zusammen unterwegs ist.

Von den Ermittlern sind bis jetzt keine Details zur Suche nach den Flüchtigen bekannt gegeben geworden. Im Januar hatte es schon einmal ein Mann geschafft aus der besagten Klinik zu flüchten.


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WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flucht, Klinik, Häftling, Fahndung, Psychiatrie
Quelle: www.n24.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2012 10:56 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -6
 
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Das sind Verbrecher die sich vor Gericht doof gestellt haben damit sie in die Psychatrie kommen. Passiert ja heutzutage laufend.

Die sollten solcherart Psychatrie in den Knast verlegen.
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12.08.2012 13:39 Uhr von webbybln
 
+2 | -1
 
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Lesen bildet: Erst mal ist es die forensische Psychiatrie. Das ist der "Knast" für straffällig gewordene psychisch erkrankte. Das hat also nichts, aber auch rein garnichts mit der "normalen" Psychiatrie zu tun. Niemanden würde ich es wünschen wollen, in solch einer Einrichtung auch nur eine Minute verbringen zu müssen. Allerdings scheinen die Sicherheitsvorkehrungen in dieser Einrichtung mehr als fragwürdig zu sein. Die Versorgung von psychisch Erkrankten ist schwierig und nicht zuletzt von den Bedingungen (Personal etc.) abhängig. Also erst einmal die Bedingungen anschauen, bevor zu schnell verurteilt und beurteilt wird
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13.08.2012 00:12 Uhr von webbybln
 
+1 | -1
 
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@Schlottentieftaucher: Schubladendenken ist nie gut. Nicht jeder "Verrückte" ist gewalttätig. Das sind nämlich nur 5% von schizophren Erkrankten. Ist jemand krank, gehört dieser behandelt. Und noch etwas. Jeder Mensch kann erkranken und wer weiß, eventuell ist noch ein Jäckchen für dich übrig. eine Gesellschaft zeichnet aus, wie sie mit ihren kranken umgeht. Merk dir das.

Und zum Thema. Wir haben hier nicht über breivik gesprochen. Lies mal was die drei gemacht haben. Zu Breivik ein ziemlich großer Unterschied. Aber es ist doch soooo einfach eine Schublade aufzutun ...

[ nachträglich editiert von webbybln ]
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13.08.2012 18:31 Uhr von webbybln
 
+0 | -0
 
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@Schlottentieftaucher: Prinzipiell hast du Recht. Wer eine Straftat begeht, MUSS dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Jetzt kann man hier fragen, warum befanden sich diese Männer, welche offensichtlich keine psychiatrische Erkrankung haben, in der Forensischen Klinik für Psychiatrie?

Wegsperren kann nicht die Lösung sein. Zwar ist es scheinbar gut, weil man sieht sie nicht mehr, können keine anderen Menschen belästigen oder gar "schaden zufügen". Das Problem mit den Drogen ist aber durchaus ein gesellschaftliches Problem. Warum nehmen Menschen Drogen? Na - eine Ahnung? Warum kommt es bei finanziell schlecht ausgestatten und drogenabhängigen zur Beschaffungskriminalität? Na - auch hier eine Lösung? Was ist mit Menschen, welche sich von der Gesellschaft nicht akzeptiert fühlen und werden? Wie "offen" ist eine Gesellschaft für "Andersdenkende"? Welche "Strafe" ist bei welcher Tat angemessen und wann ist es eine Straftat?

Ich selbst arbeite in der Psychiatrie - wie du schreibst, auf einer "Geschlossenen". Der Begriff "Geschlossene" wird schon seit vielen Jahren nicht mehr benutzt und es wird von einer "Geschützten" Psychiatrie gesprochen. Hier steckt dahinter, das die psychisch Erkrankten vor der Gesellschaft "geschützt" und auch vor sich selbst geschützt werden sollen und müssen. Seit 1992 kann in Deutschland niemand mehr entmündigt werden und das ist auch gut so. Das Grundgesetz ist für psychisch Kranke und im übrigen für Straftäter nicht aufgehoben und das ist ebenfalls gut so. Wenn wir Menschen nicht mehr als Menschen sehen, wird die Gesellschaft selbst zum schlimmsten Täter.

Also, was fordere ich?
1. Aufklärung in der Bevölkerung
2. Gesetzliche Grundlagen schaffen
3. Verdichtung des psychosozialen Netzwerkes

Fakt:
ALLE über einen Kamm zu scheren ist KEINE Lösung

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