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Schwieriges Software-Update: Mars-Rover "Curiosity" bekommt neue Firmware

Eines der schwierigsten Software-Updates, welches jemals durchgeführt wurde, bereiten zurzeit die Wissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde NASA vor.

Der erst vor Kurzem auf dem Mars gelandete Mars-Rover "Curiosity" erhält eine neue Firmware. Dabei ist bei dem Update keine geringere Entfernung als 253 Millionen Kilometer zu überwinden.

Steve Scandore, Chef-Software-Ingenieur, sagte: "Wir müssen eine ganze Reihe von Schritten durchführen, um die Software zu aktivieren." Wenn bei dieser Aktion etwas schief läuft, verstummt "Curiosity" für immer. Die neue Software wurde bereits während des Fluges übertragen. Nun muss sie aktiviert werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Software, Mars, Rover, Curiosity, Firmware
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2012 09:39 Uhr von GulfWars
 
+7 | -0
 
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Bekommt der jetzt Windows 8 mit Touchscreen? Hoffe mal nicht, sonst wird das nichts mit der Mission.

Wenigstens haben die beim Bau an die Option gedacht und das auch hinbekommen, mit dem Update. Finde das ganze Projekt ist eine geniale Leistung! Möge er mind. so lange rollen wie seine beiden Vorgänger :)
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11.08.2012 10:58 Uhr von MBGucky
 
+1 | -7
 
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Heutzutage wird offensichtlich sämtliche Technik "unfertig" auf die Menschheit und sogar auf den Mars losgelassen. Und irgendwann kommt dann ein Firmwareupdate raus, dass die Fehler beheben soll. Ich wünsche mir ja schon fast, dass das Update schief geht, damit die Entwickler mal merken, wie Schei*e sowas ist.
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11.08.2012 11:06 Uhr von BigWoRm
 
+8 | -1
 
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@benjaminx: wiederherstellungspunkte bei einem fw-update?

sind mir nicht bekannt

@MBGucky

sorry, aber blödsinn.
es wird programmiert und dann wird es verbessert.
es gibt keine perfekte software, man kann nur versuchen sie immer weiter zu verbesseren

[ nachträglich editiert von BigWoRm ]
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11.08.2012 11:07 Uhr von Schned
 
+2 | -0
 
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Ist eigentlich ganz normal, Software muss entwickelt werden und wird ständig weiterentwickelt, hat nix mit unfertig zutun und "Wiederherstellungspunkte" ist bei Firmware schwierig, da sie sehr Hardwarenah ist, wenn es die Firmware zerschießt geht einfach garnix mehr und da ist es schwierig das wieder hinzubekommen zumal man keinen physischen Zugriff hat. Anderes bei einem normalen Softwareupdate.
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11.08.2012 12:22 Uhr von MBGucky
 
+1 | -2
 
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@BigWoRm: Sorry, aber kein Blödsinn.

Ich erlebe es fast täglich, dass ich bei Fernsehern und Sat-Receivern von Kunden Firmwareupdates durchführen muss. Und zwar nicht, weil es verbesserungen sind, sondern weil die Firmware Fehler hat.

Zu den häufigsten Fehlern zählen:

- Software hängt sich auf, Gerät lässt sich dann erst nach Neustart (Stecker raus, Stecker rein) wieder bedienen

- Einzelne Programme werden aus der Programmliste gelöscht oder der Name mit wirren Zeichen umbenannt

- Inkompatibilität mit den CI+ Modulen bestimmter Kabel-TV-Anbieter

- Bei Anschließen eines externen HD-Receivers über HDMI manchmal kein Ton nach dem Umschalten

Du kannst aber auch gerne selbst auf den Webseiten von TV-Herstellern mal nach Firmwareupdates und dessen Changelogs suchen. In den Changelogs stehen kaum Verbesserungen, aber jede Menge Fehler, die behoben wurden.

Nachtrag:

Und jetzt erklär mal einem im Schnitt 80 Jahre alten Rentnerehepaar, welches nie einen Computer besessen hat, wie sie selbst ein Firmwareupdate durchführen können.

[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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11.08.2012 12:41 Uhr von Graf Holger
 
+7 | -0
 
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Zum Abschluß: der Updateprozedur drücken und halten Sie bitte 5s lang den Reset-Knopf an der linken Seite des Fahrzeugs... :)
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11.08.2012 12:51 Uhr von Winkle
 
+1 | -0
 
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da sind doch zwei Rechner an Board warum nicht erst mal nur den einen upgraden und sehen ob´s funktioniert ?
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11.08.2012 12:53 Uhr von c3rlsts
 
+1 | -0
 
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@Winkle: Es wird auch erstmal nur einer der beiden aktualisiert. Aber der andere kann den ersten leider nicht überschreiben, falls was schief ging.
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11.08.2012 13:18 Uhr von Winkle
 
+2 | -0
 
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@ christs: oh, das ist aber dann ein Konstruktionsfehler, dann sind se aber auch selber Schuld ;-)

Im Ernst: So was gabs ja sogar mal bei Mainboards: Safe Bios oder so hieß das...
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11.08.2012 14:21 Uhr von Paganini
 
+1 | -0
 
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Distanz ist falsch: Die Entfernung der Erde zum Mars beträgt momentan genau 252,9 Millionen Kilometer. Dafür braucht das Licht 14 Minuten. Wer nachrechnen möchte, kann das gerne tun.

Leider steht´s in der Quelle schon falsch.
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11.08.2012 14:57 Uhr von teslaNova
 
+1 | -0
 
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MBGucky: und jetzt erklär Du uns einmal, was ein altes Rentnerpaar mit einem Mars-Rover zu tun hat. Merkst Du eigentlich, dass Du total fehl hier bist?

Software ist niemals perfekt und war es auch nie, wer etwas anderes behauptet, hat schlichtweg __absolut__ keine Ahnung.
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11.08.2012 15:04 Uhr von Paganini
 
+1 | -0
 
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Übrigens: Die Software wird nicht deshalb ausgetauscht, weil sie fehlerhaft ist. Dass sie das nicht war, sah man an der pefekten Landung. Es wird nun nur die Software, die für die Steuerung des Eintritts und der Landung notwendig war gelöscht, um Platz zu schaffen für die Software, die für den Regelbetrieb des Marsrovers zuständig ist.

Und bevor sich jemand fragt, warum man nicht einfach mehr Speicher eingeplant hat: Jedes zusätzliche Gramm Gewicht kostet Unsummen. Irgendwo muss man einfach eine Grenze ziehen.
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11.08.2012 21:30 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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@Paganini also am Gewicht allein kann es sicher nicht liegen. Schau Dir einfach mal das Innenleben eines handelsüblichen USB-Sticks an: selbst die Varianten jenseits der 32GB haben i.d.R. nur ein einziges IC und 32GB ist eine ganze Menge Holz für hardwarenahe Software. Wobei die Technik eines solchen Gefährts vermutlich x-fach abgesichert sein muss.

Ich vermute, dass es unter anderem um neue Missionsparameter u.Ä. geht. Bei ca. 30 Minuten Übertragungsdauer für Informationen und Befehle ist es logischerweise höchst wichtig, dass das Gefährt möglichst autark arbeiten kann, ohne sich selbst zu gefährden. Entsprechend wird mit dem Update die Firmware höchstwahrscheinlich nun auf die Gegebenheiten am Landepunkt angepasst.

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