10.08.12 12:39 Uhr
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Bauarbeiten: Das Symbol des Euros verschwindet an wichtigen Schauplätzen

Der Euro verschwindet - Bauarbeiter montieren ihn ab. Was sich kurios anhört, wird in Frankfurt tatsächlich vorgenommen. Das Symbol des Euros wird tatsächlich an bekannten Frankfurter Schauplätzen bald nicht mehr zu sehen sein.

Den Anfang macht der Frankfurter Flughafen. Seit 2001 steht dort vor dem Terminal 2 ein großes Euro-Symbol. Es blockiert den Gleisanschluss für die neue Skyline-Verbindung und wird daher abmontiert. Noch bekannter ist das Euro-Symbol vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank. Auch dafür gibt es wohl keine Verwendung mehr.

Wenn 2014 die Europäische Zentralbank umzieht, soll das 26 Tonnen schwere Zeichen mit den Sternen nicht mitkommen. Die Stadt Frankfurt will es auch nicht. "Vielleicht gibt es die Währung bis dahin nicht mehr und wir stellen ein DM-Zeichen vor die Bundesbank", scherzte ein Vertreter der Stadt Frankfurt.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Währung, Symbol
Quelle: www.ftd.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2012 12:39 Uhr von no_trespassing
 
+34 | -6
 
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Gar nicht so verkehrt, die Strategie - erst mit den Symbolen anfangen und dann mit dem Euro selbst nachziehen.

Zurück zur D-Mark!! :-)
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10.08.2012 12:45 Uhr von :raven:
 
+13 | -3
 
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Gerade jetzt bräuchte der Euro: moch mehr Werbung als jeh zuvor.

Das da nicht geschieht, spricht eine deutliche Sprache!
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10.08.2012 13:12 Uhr von OldWurzelsepp
 
+5 | -12
 
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Der Mann sollte sofort entlassen werden und die Entscheidungsträger, die für diese Debakel verantwortlich sind, gleich mit. In solchen Krisenzeiten kann man eine Aktion mit so hoher Symbolkraft doch nicht so einfach unüberlegt durchführen und noch einen "Deppen" irgendwelche absurden Aussagen machen lassen.
Und übrigens:
@Autor und alle anderen, die Ihre Allgemeinbildung größtenteils aus der Bild beziehen:
Die Wiedereinführung der D-Mark wäre der Untergang Deutschlands! In diesen Zeiten würde die Mark gegenüber anderen Währungen sofort vollkommen überwertet werden und die Wirtschaft des Exportweltmeisters Deutschland über Nacht zusammenbrechen. Man schaue nur die Schweiz an, die es nur mit gewaltigen Euro Deviseneinkäufen schafft, dass ihr Franken nicht in unerreichbare Höhen bewertet wird und sich keiner mehr schweizerische Produkte leisten kann.
Einfach ausgedrückt: Die Schweiz ist gezwungen, den Euro zu stärken, in dem sie selbst massenweise davon aufkaufen. Das lassen sie sich ca. 60 Milliarden Franken pro Monat kosten! Die reiche Schweiz kann das mit dem Euro tun, Deutschland könnte aber nicht jede andere Währung auf der Welt so stützen.
Also kapiert endlich: Man kann das Rad nicht mehr zurückdrehen. Entweder der Euro bleibt oder die bisherigen Krisen werden gegen das Folgende wirken, wie ein laues Sommerlüftchen gegen einen Orkan!
MfG
OldWurzelsepp
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10.08.2012 13:15 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
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@Drachenmagier: Das hat schon vor Jahren immer und immer wieder einer hier bei SN geschribeen und passiert ist bis jetzt immer noch ncihts.

Als ob man Automaten ncht auch ohne Kunden testen könnte. Soetwas testen die Hestellerfirmen von Automaten nicht die Banken in ihren Filialen, wenn diese normalerweise Kundenverkehr haben.

Das geht auch nciht von heute auf morgen, da Geschäfte usw. das ersmal unstellen müssen.
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10.08.2012 13:23 Uhr von no_trespassing
 
+28 | -3
 
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@OldWurzelsepp: >>Die Wiedereinführung der D-Mark wäre der Untergang Deutschlands! In diesen Zeiten würde die Mark gegenüber anderen Währungen sofort vollkommen überwertet werden und die Wirtschaft des Exportweltmeisters Deutschland über Nacht zusammenbrechen.
>>

Das ist völliger Schwachsinn! Und zwar weil Deutschland hauptsächlich Produkte herstellt, die andere um jeden Preis haben wollen und sie es sich auch leisten können (Porsche, Mercedes, BMW - da ist es egal, ob die 10.000 mehr kosten oder nicht) oder Produkte herstellt, die andere dringend brauchen.
Ohne deutsche Produkte stehen weltweit extrem viele Maschinen still - weil Deutschland in den letzten Jahren vor allem Maschinen exorbitant exportierte, müssen die Käufer bei Ersatzteilen jeden Preis bezahlen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Maschinen stillstehen und dadurch ganz insolvent gehen wollen.

Gleichzeitig würde mit einer starken DM Öl und Gas für uns extrem billig, für die Weichwährungsländer aber unbezahlbar. Also wieder Wettbewerbsvorteil.

Deutschland hat die anderen in der Hand, egal, wie man es dreht und wendet. Mit einer starken DM bei gleichzeitiger Abhängigkeit der anderen Länder von deutschen Produkten können wir die halbe Welt leerkaufen. Das ist ja der Grund, warum die anderen so enorm dagegen sind. Deutschland würde regelrecht zur Wirtschaftsweltmacht - mindestens gleichauf von China.

Der Euro ist ja genau deswegen eingeführt worden, damit Deutschland nicht wieder den europäischen Kontinent dominiert. Sonst hätte Frankreich der Wiedervereinigung nicht zugestimmt. Jetzt haben wir die Wiedervereinigung - das Rad kann man nicht mehr zurückdrehen, jetzt können wir den Franzacken eine lange Nase drehen - DM wieder einführen und dann einfach weitermachen wie bisher.

Aber es ist davon auszugehen, dass die anderen es nicht dulden würden, dass wir gnadenlos aufstreben.
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10.08.2012 13:37 Uhr von OldWurzelsepp
 
+2 | -12
 
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10.08.2012 13:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
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@ Drachenmagier: http://www.shortnews.de/...

Bitte erzähl mir mehr darüber, wie du weißt, dass die DM bald zurückkommt.
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10.08.2012 13:54 Uhr von Katerle
 
+3 | -1
 
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@oldwurzelsepp: wenn es so schön und gut ist mit den exporten in der eu

wie erklärst du dir dann diese zahlen ?

http://www.handelsblatt.com/...
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10.08.2012 13:55 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ no_trespassing: Die News beinhaltet eigene Meinung.

Der letzte Satz - geäußert durch den Vertreter der Stadt - war ein klar gekennzeichneter Witz.

Du hast daraus aber eine ernsthafte Aussage gemacht.


Die Überschrift, die suggeriert, die Euro-Zeichen würden aufgrund einer Euro-Abkehr abmontiert, ist auch falsch. Bauarbeiten bzw. Umzüge machen das notwendig.
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10.08.2012 14:01 Uhr von Katerle
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: falsch

ein zitat das so gesprochen wurde, kann nie und nimmer eine eigene meinung des autors darstellen

klingt für mich so als würdest du zu den euro-fanatikern gehören, die auf dieser ebene keine kritik oder gegenaussagen akzeptieren können
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10.08.2012 14:02 Uhr von OldWurzelsepp
 
+2 | -7
 
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PS: Korrektur: Es sind sogar fast 60%: Genau gesagt, gingen im ersten Quartal 2012 also 161,2 Mill.€ oder 58,41% von den insgesamt 276,0 Mill.€ Exporte in den EU Raum. Sollte der Euro verschwinden und die Krisenstaaten mit ihren Probleme allein gelassen werden, dann kann Deutschland, extrem optimistisch geschätzt, mit einem Exporteinbruch von 20-30% rechnen. Da das den Binnenmarkt normalerweiße auch stark beeinflusst, dürfte diese Zahl auch für die gesamte Wirtschaftsleistung gelten. Mit anderen Worten: Ein zweites Griechenland!
Nur damit ein paar nationalistische Populisten ein paar Jahre sagen könne: Deutschland braucht keinen Euro und eigentlich auch keine EU.
PS: Das Lesen von Thilo Sarrazin- Büchern gilt nicht als Wirtschaftsstudium! Der will nur sein Geld verdienen und lacht sich schlapp, weil Ihr ihm den Mist auch noch glaubt.
MfG
OldWurzelsepp
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10.08.2012 14:13 Uhr von OldWurzelsepp
 
+1 | -3
 
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@ Katerle: Noch gibts den Euro oder? Ich habe gesagt, wenn der Euro verschwindet, wird das passieren. Und aus genau demselben Artikel hab ich meine Zahlen, die belegen, dass fast 60% der deutschen Exporte in die EU gehen.

MfG
OldWurzelsepp
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10.08.2012 14:24 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
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@ Katerle: Nicht das Zitat ist falsch, sondern das, was danach folgte.

In der Quelle wird klargestellt, dass der entsprechende Mitarbeiter das aus Spaß gesagt hat. In der News wird es so dargestellt, als ob der Mitarbeiter das völlig ernst meinte.


Beispiel:
"Du bist voll doof!" sagte er <- News
"Du bist voll doof!" flachste er, lachte, und umarmte seine Schwester liebevoll <- Quelle
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10.08.2012 14:32 Uhr von Darksim
 
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@ Drachenmagier: Sorry, aber dem Quatsch musste ich wirklich lachen. Gerade DU weißt es natürlich besser, aber natürlich. Ich rede nicht davon dass der Euro vielleicht irgendwann verschwindet, sondern das gerade du selbstverständlich weißt wo eine Nachfolgewährung herum liegt. Weshalb saugen sich manche Leute was eigentlich immer aus den Fingern. Zu wenig Aufmerksamkeit?
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10.08.2012 14:49 Uhr von Slaydom
 
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dabei ist: eine einheitliche Währung das beste was passieren kann. Der Euro war eine Chance den Euroraum zusammenzubringen.
Die Umsetzung war nur Mangelhaft, man hätte den Euro auf Gold stützen müssen und alle Staaten vorher entschulden müssen. Quasi bei 0 Anfangen, dann hätten wir jetzt eine blühende Währung.
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10.08.2012 15:18 Uhr von no_trespassing
 
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@OldWurzelsepp: Jedes Unternehmen kann auf Kunden verzichten, die am Schluss die Rechnung nicht bezahlen und man dann Abschreiben darf.
Die EU-Länder haben kräftig konsumiert, neue Infrastruktur gebaut, etc. und das alles auf Pump. Jetzt ist ein Schuldenberg angehäuft und Deutschland, der Exporteur, darf seine eigenen exportierten Waren bezahlen.

Und ob wir in einer globalisierten Welt eine Chance haben. Der Vergleich mit den Einwohnerzahlen hinkt doch total. Was glaubst du, was China und Indien mit ihren Milliardenvölkern noch für Probleme bekommen? Gegen deren Rentenprobleme sind unsere ein laues Lüftchen. Die können kaum für die Menschen Nahrung produzieren - das wird noch zu Kriegen kommen.
Oder die Devisenreserven - China hat 2 Billionen US-Dollar angehäuft, das sind aber noch nicht mal 2000 Dollar pro Einwohner. Auf Westniveau können die Chinesen damit gerade mal 1-2 Monate leben.

Auch die USA spielen längst nicht mehr die Rolle wie früher. Das Land ist deindustrialisiert und wäre es schon viel früher, wenn es ihnen nicht ständig gelänge, finanzindustriellen Schaden über die Welt zu verteilen und mit raffinierten Konstrukten wie Private Equity und Hedge Fonds die Werte der soliden deutschen und teilweise europäischen Firmen abzuziehen und sich einzuverleiben.
Deren Finanzindustrie zerlegte unsere Konzerne (Hoechst, Grohe, etc.) und zog die Wertschöpfung ab, um die eigene Bilanz aufzubessern. Das geht bis hin zu Patenten von Opel, ohne die GM total aufgeschmissen wäre.
Wenn die Tore mal geschlossen sind, dann geht es den USA wirtschaftpolitisch an den Kragen. Die japsen doch jetzt schon wie der Karpfen auf dem Trockenen und suchen einen Grund, um an billiges iranisches Öl zu kommen.

Die Chinesen kaufen im übrigen JETZT alles im Schlussverkauf auf, da der Euro sinkt und sinkt. Die subventionierte deutsche Solarindustrie geht nicht mit der DM an China, sondern JETZT mit dem Euro.
Bei einer starken DM wäre es nämlich umgekehrt - die an der Börse notierten deutschen Konzerne würden in DM notieren und wären somit extrem teuer - und damit vor feindlicher Übernahme verdammt gut geschützt. Umgekehrt würden deutsche Firmen die in schwächeren Währungen notierenden Firmen zu Spottpreisen aufkaufen und können so fehlendes Wachstum ebenfalls locker kompensieren.

Das würde wahrscheinlich so weit führen, dass andere Länder sogar deutschen Firmen verbieten, ihre zu übernehmen, weil keine gleichen Bedingungen mehr vorherrschen.

Es sind die anderen Länder, die weitaus mehr zu verlieren haben. Wenn wir uns endlich auf unsere Stärken besinnen würden und gleichzeitig die abfließenden Geldströme eindämmen, von denen alle Welt in den letzten Jahren sagenhaft profitierte, dann brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Gedanken zu machen.

Mit einem Euro dagegen ziehen wir uns in den Abgrund.
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10.08.2012 15:38 Uhr von Loxy
 
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Wenn die DM2 kommt sollte das ein extrem harter Schlag für uns werden als "Exportweltmeister".

Auch wenn Deutschland es von jeher gewohnt war unter einer starken Währung zu operieren, dürfte das dann auch über unsere Fähigkeiten gehen.

Schaut Euch die Schweiz an. Die sind dazu verdammt Euro zu kaufen bis der Arzt kommt damit der Franken nicht vollends in den Orbit schießt und den Export ins Nirwana befördert.
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11.08.2012 00:11 Uhr von pazzo2012
 
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eigentlich wäre die eu: ja ne schöne sache aber sie funktioniert einfach nicht.
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11.08.2012 11:31 Uhr von Gorxas
 
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Es gibt keinen Kollaps! Das ist alles nur übertriebene Hysterie!

Griechenland ist nicht überschuldet. Wenn wir Griechenland als Maßstab für Pleiteländer nehmen würden, dann wäre die USA schon zehnfach verschuldet.

Wir befinden uns lediglich in einem Finanzkrieg zwischen dem US-Finanzmarkt und dem EU-Finanzmarkt. Das Ziel ist es alleine nur den Euro zu schwächen, damit der US-Dollar wieder die härteste Währung wird...

Die Euro-Zone wird nicht zusammenbrechen. Dafür gäbe es keine Verwendung. Sollte man sich aber dem unverständlichen Druck der US-Märkte beugen und den Euro zerschlagen, dann sieht Europa ganz schön alt aus. Dann wären wir alle - sorry für meinen Ausdruck - im Arsch!
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11.08.2012 11:31 Uhr von Gorxas
 
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Sorry für Doppelpost -.-

[ nachträglich editiert von Gorxas ]
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11.08.2012 12:50 Uhr von irykinguri
 
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jeder der entshaft der meinung ist die dm würde zurückkommen, sollte lieber mal seine gehirnfunktionen untersuchen lassen.
denkt ihr auch bei castortransport-demos der zug dreht um fährt woanders hin????
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11.08.2012 14:57 Uhr von kontrovers123
 
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Ich will mein eigenes Geld, ich will DM! Den Euro können die Verbrecherstaaten behalten. Deutschland ist nur stark mit der Deutschen Mark.
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11.08.2012 18:16 Uhr von Perisecor
 
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@ kontrovers123: Zweifelsohne am Stärksten war Deutschland mit der Reichsmark.

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