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GaymerCon: Spielemesse von Homosexuellen für Homosexuelle

Am 3. August 2013 startete in San Francisco die erste Spielemesse von Homosexuellen für Homosexuelle. In einem Interview erklärte Direktor und Mitgründer der GaymerCon Benjamin Wallace, wie es dazu kam, und warum der Bedarf für eine "sichere Umgebung" für Gleichgesinnte schon lange existiert.

Laut Wallace handle es sich aber um eine ganz typische Spielemesse, auf der soziale Kontakte ganz von selbst und "automatisch" stattfinden.

Die Tatsache, dass homosexuelle Spieler einen nicht geringen Teil der Kundschaft ausmachen, soll den Entwicklern zeigen, dass dieser Teil in zukünftigen Spielen mehr berücksichtigt werden müsse. Vor allem fühle man sich oft diskriminiert, wenn schwule Charaktere nur als Nebendarsteller fungieren.


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WebReporter: mayan999
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Spieler, San Francisco, Homosexuelle, Spielemesse
Quelle: www.gamestar.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2012 10:31 Uhr von mayan999
 
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Jedem das seine, ist meine Meinung.
Nur habe ich großen zweifel, dass das Konzept einer Spielemesse von und für homosexuelle den erwünschten Zweck erfüllt. Es sieht mehr danach aus, als ob man sich bewusst abgrenze -um paradoxerweise- Anerkennung und Respekt zu bekommen, um als vollwertiges Mitglied der computerspielercommunity akzeptiert zu werden. Wenn man "ganz normal" wie alle ist, sollte man auch kein "großes Ding" draus machen. Es gibt auch keine Spielemessen nur für Frauen. Oder?
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10.08.2012 10:39 Uhr von aidsindeingesicht
 
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Call of gayty? Ernshaft? soviele möglichkeiten und du kommst mit sowas einfallslosem... das ist traurig....

the legend of dildo?
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10.08.2012 10:41 Uhr von aidsindeingesicht
 
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bessere idee: Die GayTA serie?

z.B. GayTA - in andreas

[ nachträglich editiert von aidsindeingesicht ]
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10.08.2012 11:17 Uhr von DickTracy
 
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@ hoenipoenoekel: Nein du bist überhaupt nicht fremdenfeindlich oder Homophob.....

bei jeder türken, israel, ausländer, moslem, juden, schwulen, homo news lese ich immer die gleich Beiträge von dir...



Zur News, wusste ja gar nicht das Homosexuelle andere spiele Spielen als Heterosexuelle, kann ich mir auch gar nicht vorstellen.
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10.08.2012 11:37 Uhr von mayan999
 
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hey ! die "checker" haben: meinen text verfälscht. vielleicht hat einem meine meinung nicht gefallen, weil er/sie selbst homosexuelle/r gamer ist ? ^^

hinter "ganz von selbst" gehört ein kommata und kein "und".-

und der fehler im ersten satz ist jawohl die härte.

kann man eigentlich demokratisch abstimmen, wer checker wird ? :-)
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10.08.2012 21:31 Uhr von cheetah181
 
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mayan999: "Nur habe ich großen zweifel, dass das Konzept einer Spielemesse von und für homosexuelle den erwünschten Zweck erfüllt."

Einen "Safe Space" für Jugendliche mit ähnlichen Interessen zu schaffen? Inwiefern?

"Es sieht mehr danach aus, als ob man sich bewusst abgrenze"

Man kann durchaus mehr als eine Spielemesse im Jahr besuchen.

"um paradoxerweise- Anerkennung und Respekt zu bekommen, um als vollwertiges Mitglied der computerspielercommunity akzeptiert zu werden."

Woraus schließt du, dass es hier um den Wunsch nach Anerkennung und Respekt geht?

"Es gibt auch keine Spielemessen nur für Frauen. Oder?"

Doch: "Eine gewisse Unzufriedenheit mit den herkömmlichen Spielemessen führte auch schon zur Gründung der ´Geek Girl Con´, speziell für weibliche Zocker."

Interessantes Interview mit einem der Gründer: http://www.krawall.de/...
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11.08.2012 13:01 Uhr von mayan999
 
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@cheetah: danke für die infos :-)

"Einen "Safe Space" für Jugendliche mit ähnlichen Interessen zu schaffen? Inwiefern?"
inwiefern wird denn dieser sichere h/ort wirklich benötigt ?
warum sollten sich ihre interessen von denen von heterosexuellen überhaupt unterscheiden ?

"Man kann durchaus mehr als eine Spielemesse im Jahr besuchen."
natürlich. aber wieso muss man eine spielemesse für homosexuelle organisieren, wenn sich diese nicht als vollwertige mitglieder der gesellschaft "fühlen" ? das ergibt keinen sinn.

wenn man eine parallelgesellschaft - die es ohnehin schon gibt- noch weiter bestärken möchte, sollte man sich nicht darüber aufregen, dass schwulenwitze gemacht werden, oder dass es mehrheiten oder minderheiten gibt, die mit homogesellschaften nichts anfangen können- und dies auch nicht müssen.

"Woraus schließt du, dass es hier um den Wunsch nach Anerkennung und Respekt geht?"
offenbar haben viele homosexuelle ein problem damit, dass homosexuelle spielecharaktere in den meisten fällen nur zur belustigung oder als nebenfigur fungieren. daher rührt unter anderem der wunsch, in dieser hinsicht besser repräsentiert zu werden.
und es scheint logisch, dass man sich nicht respektiert fühlt, wenn man immer den aussenseiter zu spielen hat.

was jedoch die logische folge ist, -solange man sich selbst auch so verhält-. entweder die homos stehen zu ihrer "partei", die sogar in vieler hinsicht opposition zu vielen konservativen gesellschaftsmodellen darstellt, und vorallem zu ihrer "normalität", oder sie benehmen sich wie eine religion, die sich an allen enden nach aussen zu verteidigen hat, weil sie offenbar danach strebt, sich zu globalisieren und "mehr" als "nur homo" zu repräsentieren. auch hier wieder: ...ergibt, dass keinen sinn.

wenn zb. die kirchen nach mehr vertrauen oder anerkennung im volke streben, sollten sich diese auch öffnen und die systemimmanenten eigenschaften reformierbar machen.
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13.08.2012 16:06 Uhr von cheetah181
 
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mayan999: "inwiefern wird denn dieser sichere h/ort wirklich benötigt ?"

Gerade in den USA, wo viele Jugendliche aus "religiösen Gründen" und teilweise von der eigenen Familie gemobbt werden, kann das nur helfen.

"warum sollten sich ihre interessen von denen von heterosexuellen überhaupt unterscheiden ?"

Die ähnlichen Interessen bezogen sich auf Computerspiele, nicht auf die sexuelle Orientierung. Das ist der erwünschte Zweck: sich mit Leuten zu treffen, die die gleichen Hobbies haben und gleichzeitig man selbst sein zu können, ohne ein "faggot" an den Kopf geknallt zu bekommen oder sich irgendeinen religiösen Bullshit anhören zu müssen.

"aber wieso muss man eine spielemesse für homosexuelle organisieren, wenn sich diese nicht als vollwertige mitglieder der gesellschaft "fühlen" ? das ergibt keinen sinn."

Zum Beispiel damit die Branche sieht, wie groß die Nachfrage nach sowas ist. Du hast ja gelesen, dass sich bisher fast ausschließlich an weißen, heterosexuellen Männern orientiert wurde.

"wenn man eine parallelgesellschaft - die es ohnehin schon gibt- noch weiter bestärken möchte, sollte man sich nicht darüber aufregen, dass schwulenwitze gemacht werden"

Das ist eine interessante Formulierung, trifft man auf die "Parallelgesellschaft" doch sonst nur wenn es um quasi-illegale Moralvorstellungen von "Migranten" geht. Was machen die Schwulen denn so schlimmes in ihrer "Parallelgesellschaft"?
Und der Begriff ist definitiv fehl am Platze, weil vermutlich 99% der Homosexuellen mindestens auch einen heterosexuellen Freundeskreis haben. Und viele mit Sicherheit auch heterosexuelle Eltern...

Aber was würden wir nur ohne "victim blame" machen? Natürlich sind die Schwulen schuld an Schwulenwitzen, weil sie sich nicht 100% wie Heterosexuelle verhalten. Genauso wie Frauen schuld an Sexismus sind, weil sie nicht im stehen pinkeln und sie doch tatsächlich manchmal unter sich sein wollen!

"oder dass es mehrheiten oder minderheiten gibt, die mit homogesellschaften nichts anfangen können- und dies auch nicht müssen."

Was denn nun? Wer offen (wie Heterosexuelle) mit seiner Sexualität umgeht, dem wird vorgeworfen sich wichtig zu machen und soll bloß unsichtbar sein, weil ja nicht jeder was "mit Homogesellschaften anfangen können muss". Aber wer Gruppen und Vereine mit Gleichgesinnten bildet oder es auch nur wagt LGBT-Veranstaltungen zu besuchen, der lebt in einer Parallelgesellschaft und ist schuld, wenn er diskriminiert wird? Hab ich das soweit richtig verstanden?

"und es scheint logisch, dass man sich nicht respektiert fühlt, wenn man immer den aussenseiter zu spielen hat.
was jedoch die logische folge ist, -solange man sich selbst auch so verhält-. entweder die homos stehen zu ihrer "partei" "

Ich schlage dir ein Experiment vor: nimm dir eine gute Freundin (oder einen Freund?) gleichen Geschlechts und tut so, als ob ihr in einer Beziehung wärt. Dann "verhalte dich nicht wie ein Außenseiter", sondern besuch mal händchenhaltend die Südstaaten der USA oder auch kleine Dörfer in Meck-Pomm oder auch Bayern. Berichte uns, wie gut das funktioniert!

"oder sie benehmen sich wie eine religion, die sich an allen enden nach aussen zu verteidigen hat weil sie offenbar danach strebt, sich zu globalisieren und "mehr" als "nur homo" zu repräsentieren."

Du siehst also keinen Grund sich zu verteidigen, wenn man fast täglich damit konfrontiert wird, dass z.B.
-Jugendlichen verboten wird, zu den Pfadfindern zu gehen, weil sie schwul sind
-vorgeschlagen wird, dass Eltern ihre homosexuellen Kinder verprügeln sollen
-Organisationen aus dem eigenen Land in Afrika Kampagnen unterstützen, die zur Todesstrafe für Homosexuelle führen
-Freunde und Familie einen Teil der eigenen Identität als Schimpfwort benutzen
?

"wenn zb. die kirchen nach mehr vertrauen oder anerkennung im volke streben, sollten sich diese auch öffnen und die systemimmanenten eigenschaften reformierbar machen."

Schlechter Vergleich:
1. Kirchen sind keine Personen
2. Es ist natürlich für Kirchen "Werbung zu machen". Für sexuelle Orientierungen kann man nicht werben. Sonst gäbe es keine Schwulen und Lesben.
3. Es gibt nichts zu "reformieren" an einer sexuellen Orientierung und kein Mensch hat 2 erwachsenen Personen vorzuschreiben wie sie ihre Beziehung zu führen haben. Wenn jemand damit nicht klarkommt, dann ist das ganz allein dessen/deren Problem.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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14.08.2012 21:11 Uhr von mayan999
 
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cheetah: "Gerade in den USA, wo viele Jugendliche aus "religiösen Gründen" und teilweise von der eigenen Familie gemobbt werden, kann das nur helfen."
deshalb hilft es wenig, die "intolleranten" durch eine AUS IHRER SICHT provokante art der organisation zu ermutigen, ja womöglich noch eine "opposition" zu bilden die dann dementsprechend reagiert. wie heißt es so schön ? "dont feed the troll".
es ist wie mit den antirechtsdemos oder gruppierungen. glaubst du nicht, dass antifademos o.ä. ihren gegner nicht noch anstacheln ?

anderes beispiel:
glaubst du die muslimische welt würde die usa genauso hassen, wenn sie den 11.sept. aussenpolitisch ignoriert hätten ? wenn die usa eine selbtbewusste demokratische nation wäre, würde sie sich dem terror niemals beugen, sondern daraus lernen wie man diesen umgeht oder vorbeugt.
warum können viele homos nicht zu sich stehen ? der selbstzweifel ist selbstkreiert, auch wenn keiner das sehen will. es hilt NICHTS aus selbstzweifel heraus GEGEN etwas zu sein. es hilft NUR aus vollem bewusstsein heraus FÜR etwas zu sein, ohne angriffsfläche zu bieten.
und wenn der mensch, egal wer er ist, dies nicht kann, hat er nunmal pech. aber so ist das halt im leben.
solange man symptome bekämpft, werden die psychosen auf beiden seiten bestehen bleiben, weil die ursache die zu ihnen geführt hatte nicht erkannt und beseitigt wird.

"Zum Beispiel damit die Branche sieht, wie groß die Nachfrage nach sowas ist. Du hast ja gelesen, dass sich bisher fast ausschließlich an weißen, heterosexuellen Männern orientiert wurde."
das dies auf anderem wege nicht möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

"Das ist eine interessante Formulierung, trifft man auf die "Parallelgesellschaft" doch sonst nur wenn es um quasi-illegale Moralvorstellungen von "Migranten" geht. Was machen die Schwulen denn so schlimmes in ihrer "Parallelgesellschaft"?"
das musst du homohasser fragen.

"Und der Begriff ist definitiv fehl am Platze, weil vermutlich 99% der Homosexuellen mindestens auch einen heterosexuellen Freundeskreis haben. Und viele mit Sicherheit auch heterosexuelle Eltern..."
was dafür spricht, dass die meisten - vermutlich 99%- im leben gut zu-recht-kommen. was unterscheidet diese homos von den "opferhomos" die mit homophobie nicht leben wollen und sie bekämpfen wo geht oder "nihilistisch" provozieren, ohne sich über die konsequenzen ernsthafte gedanken zu machen ?
homos sind menschen. es gibt schlaue und dumme, dicke und dünne, sprachbegabte, eloquente, assi homos usw.

solange es "die homos" gibt, werden schlechte beispiele immer herhalten müssen, damit schön diskriminiert werden kann. daran muss sich erstmal was ändern. die MENSCHEN müssen sich ändern.

man sollte nicht denken nur weil das homos sind, seien sie gleich alle was besonderes oder hätten sonderprivilegien verdient.

"Natürlich sind die Schwulen schuld an Schwulenwitzen, weil sie sich nicht 100% wie Heterosexuelle verhalten. Genauso wie Frauen schuld an Sexismus sind, weil sie nicht im stehen pinkeln und sie doch tatsächlich manchmal unter sich sein wollen!"
wenn die schwulen nicht lernen damit umzugehen, wie behinderte es lernen mit behindertenwitzen klarzukommen, wenn die mürrische selbstmitleidstour als strategie dienen soll, sehe ich schwarz für jene personen. guck dir alice schwarzer an, ist die ein gutes beispiel für emanzipatorischen feminismus ? so wie die aneckt, auf keinen fall. also: es geht ums verhalten. WIE verhält man sich, WO lernt man das, wenn nicht durch selbstreflexion und selbsterkenntnis ?

"Du siehst also keinen Grund sich zu verteidigen, wenn man fast täglich damit konfrontiert wird, dass z.B.
-Jugendlichen verboten wird, zu den Pfadfindern zu gehen, weil sie schwul sind
-vorgeschlagen wird, dass Eltern ihre homosexuellen Kinder verprügeln sollen
-Organisationen aus dem eigenen Land in Afrika Kampagnen unterstützen, die zur Todesstrafe für Homosexuelle führen
-Freunde und Familie einen Teil der eigenen Identität als Schimpfwort benutzen
?"
doch natürlich. aber: EGAL WORUM es geht, ohne adäquate verteidigung befeuert man den angreifer, sodass er deine schwächen gegen dich verwendet.

"2. Es ist natürlich für Kirchen "Werbung zu machen". Für sexuelle Orientierungen kann man nicht werben. Sonst gäbe es keine Schwulen und Lesben."
nein, aber auch hier gilt: WIE wird etwas repräsentiert ?

"3. Es gibt nichts zu "reformieren" an einer sexuellen Orientierung und kein Mensch hat 2 erwachsenen Personen vorzuschreiben wie sie ihre Beziehung zu führen haben. Wenn jemand damit nicht klarkommt, dann ist das ganz allein dessen/deren Problem."
genau das sage ich ja. es ist ganz allein dessen/deren problem. ein homo ist nicht automatisch ein heiliger und ein homophober automatisch ein teufel. es sind menschen mit der selben psychologischen/mentalen konstitution.
es sind keine kleinen kinder und auch keine ohnmächtigen greise. es handelt sich tatsächlich um erwachsene menschen ;-)

jetzt solltest dus kapiert haben.
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14.08.2012 21:21 Uhr von mayan999
 
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19.08.2012 17:08 Uhr von cheetah181
 
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