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GaymerCon: Spielemesse von Homosexuellen für Homosexuelle

Am 3. August 2013 startete in San Francisco die erste Spielemesse von Homosexuellen für Homosexuelle. In einem Interview erklärte Direktor und Mitgründer der GaymerCon Benjamin Wallace, wie es dazu kam, und warum der Bedarf für eine "sichere Umgebung" für Gleichgesinnte schon lange existiert.

Laut Wallace handle es sich aber um eine ganz typische Spielemesse, auf der soziale Kontakte ganz von selbst und "automatisch" stattfinden.

Die Tatsache, dass homosexuelle Spieler einen nicht geringen Teil der Kundschaft ausmachen, soll den Entwicklern zeigen, dass dieser Teil in zukünftigen Spielen mehr berücksichtigt werden müsse. Vor allem fühle man sich oft diskriminiert, wenn schwule Charaktere nur als Nebendarsteller fungieren.


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WebReporter: mayan999
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Spieler, San Francisco, Homosexuelle, Spielemesse
Quelle: www.gamestar.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2012 10:31 Uhr von mayan999
 
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Jedem das seine, ist meine Meinung.
Nur habe ich großen zweifel, dass das Konzept einer Spielemesse von und für homosexuelle den erwünschten Zweck erfüllt. Es sieht mehr danach aus, als ob man sich bewusst abgrenze -um paradoxerweise- Anerkennung und Respekt zu bekommen, um als vollwertiges Mitglied der computerspielercommunity akzeptiert zu werden. Wenn man "ganz normal" wie alle ist, sollte man auch kein "großes Ding" draus machen. Es gibt auch keine Spielemessen nur für Frauen. Oder?
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10.08.2012 10:39 Uhr von aidsindeingesicht
 
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Call of gayty? Ernshaft? soviele möglichkeiten und du kommst mit sowas einfallslosem... das ist traurig....

the legend of dildo?
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10.08.2012 10:41 Uhr von aidsindeingesicht
 
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bessere idee: Die GayTA serie?

z.B. GayTA - in andreas

[ nachträglich editiert von aidsindeingesicht ]
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10.08.2012 11:17 Uhr von DickTracy
 
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@ hoenipoenoekel: Nein du bist überhaupt nicht fremdenfeindlich oder Homophob.....

bei jeder türken, israel, ausländer, moslem, juden, schwulen, homo news lese ich immer die gleich Beiträge von dir...



Zur News, wusste ja gar nicht das Homosexuelle andere spiele Spielen als Heterosexuelle, kann ich mir auch gar nicht vorstellen.
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10.08.2012 11:37 Uhr von mayan999
 
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hey ! die "checker" haben: meinen text verfälscht. vielleicht hat einem meine meinung nicht gefallen, weil er/sie selbst homosexuelle/r gamer ist ? ^^

hinter "ganz von selbst" gehört ein kommata und kein "und".-

und der fehler im ersten satz ist jawohl die härte.

kann man eigentlich demokratisch abstimmen, wer checker wird ? :-)
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10.08.2012 21:31 Uhr von cheetah181
 
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mayan999: "Nur habe ich großen zweifel, dass das Konzept einer Spielemesse von und für homosexuelle den erwünschten Zweck erfüllt."

Einen "Safe Space" für Jugendliche mit ähnlichen Interessen zu schaffen? Inwiefern?

"Es sieht mehr danach aus, als ob man sich bewusst abgrenze"

Man kann durchaus mehr als eine Spielemesse im Jahr besuchen.

"um paradoxerweise- Anerkennung und Respekt zu bekommen, um als vollwertiges Mitglied der computerspielercommunity akzeptiert zu werden."

Woraus schließt du, dass es hier um den Wunsch nach Anerkennung und Respekt geht?

"Es gibt auch keine Spielemessen nur für Frauen. Oder?"

Doch: "Eine gewisse Unzufriedenheit mit den herkömmlichen Spielemessen führte auch schon zur Gründung der ´Geek Girl Con´, speziell für weibliche Zocker."

Interessantes Interview mit einem der Gründer: http://www.krawall.de/...
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11.08.2012 13:01 Uhr von mayan999
 
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@cheetah: danke für die infos :-)

"Einen "Safe Space" für Jugendliche mit ähnlichen Interessen zu schaffen? Inwiefern?"
inwiefern wird denn dieser sichere h/ort wirklich benötigt ?
warum sollten sich ihre interessen von denen von heterosexuellen überhaupt unterscheiden ?

"Man kann durchaus mehr als eine Spielemesse im Jahr besuchen."
natürlich. aber wieso muss man eine spielemesse für homosexuelle organisieren, wenn sich diese nicht als vollwertige mitglieder der gesellschaft "fühlen" ? das ergibt keinen sinn.

wenn man eine parallelgesellschaft - die es ohnehin schon gibt- noch weiter bestärken möchte, sollte man sich nicht darüber aufregen, dass schwulenwitze gemacht werden, oder dass es mehrheiten oder minderheiten gibt, die mit homogesellschaften nichts anfangen können- und dies auch nicht müssen.

"Woraus schließt du, dass es hier um den Wunsch nach Anerkennung und Respekt geht?"
offenbar haben viele homosexuelle ein problem damit, dass homosexuelle spielecharaktere in den meisten fällen nur zur belustigung oder als nebenfigur fungieren. daher rührt unter anderem der wunsch, in dieser hinsicht besser repräsentiert zu werden.
und es scheint logisch, dass man sich nicht respektiert fühlt, wenn man immer den aussenseiter zu spielen hat.

was jedoch die logische folge ist, -solange man sich selbst auch so verhält-. entweder die homos stehen zu ihrer "partei", die sogar in vieler hinsicht opposition zu vielen konservativen gesellschaftsmodellen darstellt, und vorallem zu ihrer "normalität", oder sie benehmen sich wie eine religion, die sich an allen enden nach aussen zu verteidigen hat, weil sie offenbar danach strebt, sich zu globalisieren und "mehr" als "nur homo" zu repräsentieren. auch hier wieder: ...ergibt, dass keinen sinn.

wenn zb. die kirchen nach mehr vertrauen oder anerkennung im volke streben, sollten sich diese auch öffnen und die systemimmanenten eigenschaften reformierbar machen.
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13.08.2012 16:06 Uhr von cheetah181
 
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mayan999: "inwiefern wird denn dieser sichere h/ort wirklich benötigt ?"

Gerade in den USA, wo viele Jugendliche aus "religiösen Gründen" und teilweise von der eigenen Familie gemobbt werden, kann das nur helfen.

"warum sollten sich ihre interessen von denen von heterosexuellen überhaupt unterscheiden ?"

Die ähnlichen Interessen bezogen sich auf Computerspiele, nicht auf die sexuelle Orientierung. Das ist der erwünschte Zweck: sich mit Leuten zu treffen, die die gleichen Hobbies haben und gleichzeitig man selbst sein zu können, ohne ein "faggot" an den Kopf geknallt zu bekommen oder sich irgendeinen religiösen Bullshit anhören zu müssen.

"aber wieso muss man eine spielemesse für homosexuelle organisieren, wenn sich diese nicht als vollwertige mitglieder der gesellschaft "fühlen" ? das ergibt keinen sinn."

Zum Beispiel damit die Branche sieht, wie groß die Nachfrage nach sowas ist. Du hast ja gelesen, dass sich bisher fast ausschließlich an weißen, heterosexuellen Männern orientiert wurde.

"wenn man eine parallelgesellschaft - die es ohnehin schon gibt- noch weiter bestärken möchte, sollte man sich nicht darüber aufregen, dass schwulenwitze gemacht werden"

Das ist eine interessante Formulierung, trifft man auf die "Parallelgesellschaft" doch sonst nur wenn es um quasi-illegale Moralvorstellungen von "Migranten" geht. Was machen die Schwulen denn so schlimmes in ihrer "Parallelgesellschaft"?
Und der Begriff ist definitiv fehl am Platze, weil vermutlich 99% der Homosexuellen mindestens auch einen heterosexuellen Freundeskreis haben. Und viele mit Sicherheit auch heterosexuelle Eltern...

Aber was würden wir nur ohne "victim blame" machen? Natürlich sind die Schwulen schuld an Schwulenwitzen, weil sie sich nicht 100% wie Heterosexuelle verhalten. Genauso wie Frauen schuld an Sexismus sind, weil sie nicht im stehen pinkeln und sie doch tatsächlich manchmal unter sich sein wollen!

"oder dass es mehrheiten oder minderheiten gibt, die mit homogesellschaften nichts anfangen können- und dies auch nicht müssen."

Was denn nun? Wer offen (wie Heterosexuelle) mit seiner Sexualität umgeht, dem wird vorgeworfen sich wichtig zu machen und soll bloß unsichtbar sein, weil ja nicht jeder was "mit Homogesellschaften anfangen können muss". Aber wer Gruppen und Vereine mit Gleichgesinnten bildet oder es auch nur wagt LGBT-Veranstaltungen zu besuchen, der lebt in einer Parallelgesellschaft und ist schuld, wenn er diskriminiert wird? Hab ich das soweit richtig verstanden?

"und es scheint logisch, dass man sich nicht respektiert fühlt, wenn man immer den aussenseiter zu spielen hat.
was jedoch die logische folge ist, -solange man sich selbst auch so verhält-. entweder die homos stehen zu ihrer "partei" "

Ich schlage dir ein Experiment vor: nimm dir eine gute Freundin (oder einen Freund?) gleichen Geschlechts und tut so, als ob ihr in einer Beziehung wärt. Dann "verhalte dich nicht wie ein Außenseiter", sondern besuch mal händchenhaltend die Südstaaten der USA oder auch kleine Dörfer in Meck-Pomm oder auch Bayern. Berichte uns, wie gut das funktioniert!

"oder sie benehmen sich wie eine religion, die sich an allen enden nach aussen zu verteidigen hat weil sie offenbar danach strebt, sich zu globalisieren und "mehr" als "nur homo" zu repräsentieren."

Du siehst also keinen Grund sich zu verteidigen, wenn man fast täglich damit konfrontiert wird, dass z.B.
-Jugendlichen verboten wird, zu den Pfadfindern zu gehen, weil sie schwul sind
-vorgeschlagen wird, dass Eltern ihre homosexuellen Kinder verprügeln sollen
-Organisationen aus dem eigenen Land in Afrika Kampagnen unterstützen, die zur Todesstrafe für Homosexuelle führen
-Freunde und Familie einen Teil der eigenen Identität als Schimpfwort benutzen
?

"wenn zb. die kirchen nach mehr vertrauen oder anerkennung im volke streben, sollten sich diese auch öffnen und die systemimmanenten eigenschaften reformierbar machen."

Schlechter Vergleich:
1. Kirchen sind keine Personen
2. Es ist natürlich für Kirchen "Werbung zu machen". Für sexuelle Orientierungen kann man nicht werben. Sonst gäbe es keine Schwulen und Lesben.
3. Es gibt nichts zu "reformieren" an einer sexuellen Orientierung und kein Mensch hat 2 erwachsenen Personen vorzuschreiben wie sie ihre Beziehung zu führen haben. Wenn jemand damit nicht klarkommt, dann ist das ganz allein dessen/deren Problem.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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14.08.2012 21:11 Uhr von mayan999
 
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cheetah: "Gerade in den USA, wo viele Jugendliche aus "religiösen Gründen" und teilweise von der eigenen Familie gemobbt werden, kann das nur helfen."
deshalb hilft es wenig, die "intolleranten" durch eine AUS IHRER SICHT provokante art der organisation zu ermutigen, ja womöglich noch eine "opposition" zu bilden die dann dementsprechend reagiert. wie heißt es so schön ? "dont feed the troll".
es ist wie mit den antirechtsdemos oder gruppierungen. glaubst du nicht, dass antifademos o.ä. ihren gegner nicht noch anstacheln ?

anderes beispiel:
glaubst du die muslimische welt würde die usa genauso hassen, wenn sie den 11.sept. aussenpolitisch ignoriert hätten ? wenn die usa eine selbtbewusste demokratische nation wäre, würde sie sich dem terror niemals beugen, sondern daraus lernen wie man diesen umgeht oder vorbeugt.
warum können viele homos nicht zu sich stehen ? der selbstzweifel ist selbstkreiert, auch wenn keiner das sehen will. es hilt NICHTS aus selbstzweifel heraus GEGEN etwas zu sein. es hilft NUR aus vollem bewusstsein heraus FÜR etwas zu sein, ohne angriffsfläche zu bieten.
und wenn der mensch, egal wer er ist, dies nicht kann, hat er nunmal pech. aber so ist das halt im leben.
solange man symptome bekämpft, werden die psychosen auf beiden seiten bestehen bleiben, weil die ursache die zu ihnen geführt hatte nicht erkannt und beseitigt wird.

"Zum Beispiel damit die Branche sieht, wie groß die Nachfrage nach sowas ist. Du hast ja gelesen, dass sich bisher fast ausschließlich an weißen, heterosexuellen Männern orientiert wurde."
das dies auf anderem wege nicht möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

"Das ist eine interessante Formulierung, trifft man auf die "Parallelgesellschaft" doch sonst nur wenn es um quasi-illegale Moralvorstellungen von "Migranten" geht. Was machen die Schwulen denn so schlimmes in ihrer "Parallelgesellschaft"?"
das musst du homohasser fragen.

"Und der Begriff ist definitiv fehl am Platze, weil vermutlich 99% der Homosexuellen mindestens auch einen heterosexuellen Freundeskreis haben. Und viele mit Sicherheit auch heterosexuelle Eltern..."
was dafür spricht, dass die meisten - vermutlich 99%- im leben gut zu-recht-kommen. was unterscheidet diese homos von den "opferhomos" die mit homophobie nicht leben wollen und sie bekämpfen wo geht oder "nihilistisch" provozieren, ohne sich über die konsequenzen ernsthafte gedanken zu machen ?
homos sind menschen. es gibt schlaue und dumme, dicke und dünne, sprachbegabte, eloquente, assi homos usw.

solange es "die homos" gibt, werden schlechte beispiele immer herhalten müssen, damit schön diskriminiert werden kann. daran muss sich erstmal was ändern. die MENSCHEN müssen sich ändern.

man sollte nicht denken nur weil das homos sind, seien sie gleich alle was besonderes oder hätten sonderprivilegien verdient.

"Natürlich sind die Schwulen schuld an Schwulenwitzen, weil sie sich nicht 100% wie Heterosexuelle verhalten. Genauso wie Frauen schuld an Sexismus sind, weil sie nicht im stehen pinkeln und sie doch tatsächlich manchmal unter sich sein wollen!"
wenn die schwulen nicht lernen damit umzugehen, wie behinderte es lernen mit behindertenwitzen klarzukommen, wenn die mürrische selbstmitleidstour als strategie dienen soll, sehe ich schwarz für jene personen. guck dir alice schwarzer an, ist die ein gutes beispiel für emanzipatorischen feminismus ? so wie die aneckt, auf keinen fall. also: es geht ums verhalten. WIE verhält man sich, WO lernt man das, wenn nicht durch selbstreflexion und selbsterkenntnis ?

"Du siehst also keinen Grund sich zu verteidigen, wenn man fast täglich damit konfrontiert wird, dass z.B.
-Jugendlichen verboten wird, zu den Pfadfindern zu gehen, weil sie schwul sind
-vorgeschlagen wird, dass Eltern ihre homosexuellen Kinder verprügeln sollen
-Organisationen aus dem eigenen Land in Afrika Kampagnen unterstützen, die zur Todesstrafe für Homosexuelle führen
-Freunde und Familie einen Teil der eigenen Identität als Schimpfwort benutzen
?"
doch natürlich. aber: EGAL WORUM es geht, ohne adäquate verteidigung befeuert man den angreifer, sodass er deine schwächen gegen dich verwendet.

"2. Es ist natürlich für Kirchen "Werbung zu machen". Für sexuelle Orientierungen kann man nicht werben. Sonst gäbe es keine Schwulen und Lesben."
nein, aber auch hier gilt: WIE wird etwas repräsentiert ?

"3. Es gibt nichts zu "reformieren" an einer sexuellen Orientierung und kein Mensch hat 2 erwachsenen Personen vorzuschreiben wie sie ihre Beziehung zu führen haben. Wenn jemand damit nicht klarkommt, dann ist das ganz allein dessen/deren Problem."
genau das sage ich ja. es ist ganz allein dessen/deren problem. ein homo ist nicht automatisch ein heiliger und ein homophober automatisch ein teufel. es sind menschen mit der selben psychologischen/mentalen konstitution.
es sind keine kleinen kinder und auch keine ohnmächtigen greise. es handelt sich tatsächlich um erwachsene menschen ;-)

jetzt solltest dus kapiert haben.
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14.08.2012 21:21 Uhr von mayan999
 
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19.08.2012 17:08 Uhr von cheetah181
 
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"deshalb hilft es wenig, die "intolleranten" durch eine AUS IHRER SICHT provokante art der organisation zu ermutigen, ja womöglich noch eine "opposition" zu bilden die dann dementsprechend reagiert."

Die bloße Existenz von Homosexualität "provoziert" die Intoleranten. Wenn selbst du es so siehst, dass es nur aus deren Sicht provokant ist, dann ist deine Einstellung ziemlich feige, wenn du dich nach den Intoleranten richten willst.
Und wie sollen sie denn bitte reagieren? Mit "God hates fags"-Schildern vor dem Convention Center stehen? Bitte, da gähnt man doch heute nur noch drüber.
Deine Argumentation erinnert an: "Frauen, die sich aufreizend anziehen müssen sich nicht über Vergewaltigung wundern."
Deine Lösung wäre hier vermutlich: Kopftuch für alle!?

"glaubst du die muslimische welt würde die usa genauso hassen, wenn sie den 11.sept. aussenpolitisch ignoriert hätten ?"

Glaubst du Nazis würden die USA weniger hassen, wenn sie nicht in den 2. Weltkrieg eingegriffen hätten? Und wenn ja, wäre das eine akzeptable Alternative gewesen?

"wenn die usa eine selbtbewusste demokratische nation wäre, würde sie sich dem terror niemals beugen, sondern daraus lernen wie man diesen umgeht oder vorbeugt."

Ja, ein Angriffskrieg ist das gleiche wie eine Spielemesse, ich verstehe. Und die andere Wange hinzuhalten hat bisher so gut funktioniert. Bei den Juden zum Beispiel.

"warum können viele homos nicht zu sich stehen ? der selbstzweifel ist selbstkreiert"

Bist du wirklich so blind oder verarscht du mich? Wenn es jedem scheißegal wäre, dann würden überhaupt keine "Selbstzweifel" bestehen.

"es hilt NICHTS aus selbstzweifel heraus GEGEN etwas zu sein. es hilft NUR aus vollem bewusstsein heraus FÜR etwas zu sein, ohne angriffsfläche zu bieten."

Du verstehst also weder den Anlass ("Selbstzweifel"?), noch das Ziel.
Das ist schon beeindruckend für jemanden, der angeblich 2 Artikel zu dem Thema gelesen hat.

"was dafür spricht, dass die meisten - vermutlich 99%- im leben gut zu-recht-kommen."

Nein. Um ein krasses Gegenbeispiel zu nennen: Wenn 99% der Juden im 3. Reich Familien kannten, die nicht judenfeindlich waren, dann heißt das nicht automatisch, dass sie im Leben gut zurechtgekommen sind.

"was unterscheidet diese homos von den "opferhomos" die mit homophobie nicht leben wollen und sie bekämpfen wo geht"

lol, ich bin sprachlos. Ehrlich.

"homos sind menschen."

Ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn - gutgemeinter Rat - wenn du nicht wie jemand rüberkommen willst, der in anderen Diskussionen "Neger" oder "Ische" benutzt, solltest du eventuell auch den Begriff "Homos" meiden.

"solange es "die homos" gibt, werden schlechte beispiele immer herhalten müssen, damit schön diskriminiert werden kann. daran muss sich erstmal was ändern. die MENSCHEN müssen sich ändern."

Solang es Neonazis in Deutschland gibt, ist es gerechtfertigt alle Deutschen als Nazis zu bezeichnen. Solang Alice Schwarzer verrückt ist, ist es gerechtfertigt alle Frauen mit ihr zu vergleichen. Ja?

"doch natürlich. aber: EGAL WORUM es geht, ohne adäquate verteidigung befeuert man den angreifer, sodass er deine schwächen gegen dich verwendet."

Gemessen am Fortschritt den die Community im Laufe der Zeit gemacht hat würde ich mal schwer wetten, dass sie sich adäquater verteidigen kann als du. Schon allein weil du ja offenbar mit Diskriminierung leben wollen würdest.

"genau das sage ich ja. es ist ganz allein dessen/deren problem."

Nein, genau das sagst du eben nicht.

"jetzt solltest dus kapiert haben."

Ich bin nur froh, dass ich deine sonstigen Ansichten/Beiträge kenne, sonst würd ich das noch ernst nehmen...

"wie heißt es so schön ? "dont feed the troll"."

Genau, daran werde ich mich jetzt auch halten.
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19.08.2012 17:58 Uhr von mayan999
 
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cheetah: "Die bloße Existenz von Homosexualität "provoziert" die Intoleranten. Wenn selbst du es so siehst, dass es nur aus deren Sicht provokant ist, dann ist deine Einstellung ziemlich feige, wenn du dich nach den Intoleranten richten willst."
du verstehst glaube ich fast alle meiner aussagen falsch oder stellst sie in einen falschen kontext.

"Und wie sollen sie denn bitte reagieren? Mit "God hates fags"-Schildern vor dem Convention Center stehen? Bitte, da gähnt man doch heute nur noch drüber."
ja zb. aber das trifft auch auf zwischenmenschliche beziehung zu. sowas ist auch schwer vermeidbar, denke ich.

"Deine Argumentation erinnert an: "Frauen, die sich aufreizend anziehen müssen sich nicht über Vergewaltigung wundern.""
und du glaubst das da nichts dran ist ? hier liegt die wahrheit in der mitte. ob du das akzeptieren kannst, ist mir egal.
ein erwachsener mensch sollte schon wissen, dass jede entscheidung konsequenzen nach sich zieht.

"Deine Lösung wäre hier vermutlich: Kopftuch für alle!?"
quatsch, nein. aber wie würdest du denn zb. das vergewaltigungsproblem lösen wollen ?
lösungen hast du ja eigentlich auch nie parat.

"Ja, ein Angriffskrieg ist das gleiche wie eine Spielemesse, ich verstehe."
cheetah, es ist einfach das selbe dahinterstehende prinzip, welches sich in verschiedenen bereichen äussert. das macht die spielemesse nicht zu einem angriffskrieg^^

"Und die andere Wange hinzuhalten hat bisher so gut funktioniert. Bei den Juden zum Beispiel."
jene juden, die konnten, haben sich gewehrt.
von "die andere wange hinhalten" kann also nicht die rede sein. also ist für dich rache das beste ausweg ? klingt irgendwie sehr blutrünstig, obwohl du wahrscheinlich meinst, sowas verhindern zu wollen ...

"Bist du wirklich so blind oder verarscht du mich? Wenn es jedem scheißegal wäre, dann würden überhaupt keine "Selbstzweifel" bestehen."
ach ja, und was willst hier du tun ? es ist leider nicht jedem scheißegal.
der schritt liegt deshalb bei den homosexuellen.
sie müssen diesen schritt gehen und damit fertig werden. anders gehts nicht. das leben ist halt nicht immer einfach, cheetah.

"Du verstehst also weder den Anlass ("Selbstzweifel"?), noch das Ziel."
ich denke, du verstehst es nicht.

"Nein. Um ein krasses Gegenbeispiel zu nennen: Wenn 99% der Juden im 3. Reich Familien kannten, die nicht judenfeindlich waren, dann heißt das nicht automatisch, dass sie im Leben gut zurechtgekommen sind."
das ist wirklich ein krasses beispiel.
also wie siehst du es ? leiden die homos mehr, oder weniger ? wie schätzt du das in prozentzahlen ein ?
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19.08.2012 17:58 Uhr von mayan999
 
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"lol, ich bin sprachlos. Ehrlich."
hast es wohl falsch aufgefasst. natürlich bekämpfen nicht homos andere homos.

"Solang es Neonazis in Deutschland gibt, ist es gerechtfertigt alle Deutschen als Nazis zu bezeichnen. Solang Alice Schwarzer verrückt ist, ist es gerechtfertigt alle Frauen mit ihr zu vergleichen. Ja?"
genau das meine ich doch Oo (wieder ein verständnisproblem ?) klare antwort: NEIN.
aber das hindert die homohasser nicht daran, alle homos mit schlechten beispiel gleichzusetzen. WAS willst du dagegen tun ?

hast du dafür eine lösung parat ?

"Gemessen am Fortschritt den die Community im Laufe der Zeit gemacht hat würde ich mal schwer wetten, dass sie sich adäquater verteidigen kann als du."
schön, und jetzt ? Oo

"Schon allein weil du ja offenbar mit Diskriminierung leben wollen würdest."
nein, aber ich weiß wie es ist, sich als teil einer minderheit durchsetzen zu müssen. in unserer kranken gesellschaft muss man zusehen, wie man sich adequat verteidigt, weil die hoffnung auf besserung der "anderen" durch zweifel geprägt ist. angriff nicht immer die beste verteidigung. das zu lernen, scheint für viele unglaublich schwer zu sein.
alleine die tatsache, dass viele menschen oft erklären müssen, dass sie homosexuell sind, oder das es "die homos" gibt, zeigt doch, wohin das ganze führt.

dies ist eine integrationsdebatte. von den muslimen zum beispiel wird erwartet und verlangt, dass sie sich integrieren.- keiner sagt, dass sie ihre religiösen ansichten ablegen müssen. unsere integrationspolitik hat zur entstehung vieler parallelgesellschaften geführt, die wiederum zum problem wurden. warum ? WEIL sich innerhalb dieser gesellschaften bestimmte werte etabliert haben, die eine integration erschweren.

es bringt nichts, zu verlangen, dass "die homos" akzeptiert werden müssen, weil die trennung alleine durch diese aussage bestärkt wird. solange man aussagt: "die kiffer", "die assis", "die reichen", "die homos" usw. wird das problem bestehen bleiben, weil alle die nicht teil dieser minderheit sind, keine große verantwortung sehen, diese zu unterstützen. "akzeptieren" will ja gerade noch so gehen, aber "unterstützen", ist dann doch zuviel verlangt.

das problem sitzt wesentlich tiefer als du denkst, und man sollte ja nicht denken, dass dies so einfach zu lösen ist.

homosexuelle menschen müssen beweisen, dass sie MEHR sind als dumme faggots, oder knüppelharte männerhasserinnen. genauso wie kiffer zeigen müssen, dass sie was aufm kasten haben, und nicht nur den ganzen tag stoned in der ecke rumhängen.
DAS ist das was GETAN werden kann.

solange sich immer "die anderen" ändern müssen, wird man selbst untätig bleiben. das is ne art schutzfunktion des egos.

"Nein, genau das sagst du eben nicht."
eben genau DARIN, liegt die lösung im UMGANG mit diskriminierung. du kannst es leugnen, aber ändern wirst du es dadurch nicht.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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19.08.2012 18:05 Uhr von mayan999
 
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noch ein schönes beispiel: welches meine aussagen bekräftigt:
http://www.shortnews.de/...

alleine: neue zielgruppe>homosexuelle ...

... IST diskriminierend.
wer das nicht versteht, versteht das ganze problem nicht.

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