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Elend: Asiaten und Südamerikaner verkaufen ihre Nieren für wenige hundert Euro

Der Organhandel ist in Asien und Südamerika weit verbreitet. Viele Menschen setzen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben aufs Spiel, nur um sich durch den Verkauf eines Organs etwas leisten zu können. Oftmals erhalten sie dafür nur wenige hundert Euro.

Der 17 Jahre alte Xin Ju Jing aus China beispielsweise verkaufte im vergangenen April eine Niere an Organhändler. Nun bangt er um sein Leben. Würde er nicht täglich Medikamente nehmen, würde er an den Folgen der Operation sterben. Momentan können die Ärzte nicht sagen, ob er es überlebt.

Die Organhändler gaben ihm nur wenige hundert Euro für die Niere. Davon wollte sich Xin Ju Jing einen Computer und ein Handy kaufen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Verkauf, Handel, Organ
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2012 20:52 Uhr von tinycities
 
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und die 100€ sind bei dem medikamentenverschleiß ganz schnell wieder weg...
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09.08.2012 21:07 Uhr von fUkAr
 
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ist ja echt lukrativ: ek 100 vk 200.000 wie wir gerade erst erfahren haben
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09.08.2012 21:29 Uhr von Nebelfrost
 
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eine der wichtigsten mitschuldigen solcher schlimmen zustände, ist die kirche. durch die von ihr in der vergangenheit und auch zum teil noch in der gegenwart verbreitete weltanschauung und durch die dadurch verankerte moral in unserer gesellschaft, dass der mensch nicht in gottes handwerk pfuschen darf, ist in vielen ländern die stammzellenforschung heute moralisch verpöhnt und/oder gesetzlich verboten. könnte diese forschung stattdessen ungehindert betrieben und weiter ausgebaut werden, würde diese auch schneller voranschreiten, umso bald wie möglich eine methode zu entwickeln, menschliche organe nachzüchten zu können. damit würde das leid derer, die auf geeignete spenderorgane warten, aus der welt geschafft werden und die organmafia würde der vergangenheit angehören, da dieser der boden unter den füßen weggezogen werden würde.
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09.08.2012 23:05 Uhr von no_trespassing
 
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Und deswegen bin ich gegen Organspende: Die ganze Organspenderei ist zwar aus Nächstenliebe etc. auf den ersten Blick gut, aber total suboptimal.
Es handelt sich dabei nur um Umverteilerei vorhandenen Organmaterials.
Dabei sollte jeder seine Organe behalten können, weil er ohne die nicht grundlos auf die Welt gekommen ist.

Was wir brauchen ist: Organzüchtung!! Künstliche Organe!
Und das geht oft nur durch embryonale Stammzellforschung. Der Mensch muss das Prinzip Schöpfung in die eigene Hand nehmen und endlich dem Quatsch abschwören, man würde damit Gott spielen.

Ich hoffe, dass die Medizin in 10 Jahren so weit ist, dass man einfach eine DNA-Analyse macht, in einer Fabrik wird Herz/Niere/Lunge, etc. hergestellt, ab in eine Styroporschale, und dann ab zum Krankenhaus. Fabrikfrische Organe sozusagen. Wie Autoteile, die man nachbestellen kann, wenn was kaputt ist.

Dazu gehört aber ein breites gesellschaftliches Umdenken. Weg von diesem Ethikgefasel, man würde da in die Natur eingreifen, usw.

@Nebelfrost: Ich les gerade deinen Kommentar, absolut richtig!! Ich bin genau derselben Meinung.

Ich glaube, der einzige Weg, die Gesellschaft wachzurütteln ist, wenn man bei Organspende sagt: Ich spende nicht, damit die Forschung endlich gezwungen wird, künstliche Organe zu produzieren.
Da müssen wir endlich hinkommen. Das ist die Zukunft. Alles andere ist suboptimale Scheiße.
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09.08.2012 23:36 Uhr von Dracultepes
 
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@ no_trespassing: Was wir brauchen sind endlich Gesetze die dafür sorgen das wir lebensrettende Organe nicht in der Erde verrotten lassen.

Die leute kaufen sich doch nur Organe weil andere nichtmal im Tod teilen wollen. Sie könnten die Organe ja noch gebrauchen oder wie?
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10.08.2012 00:08 Uhr von Neutrum
 
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Richtig so! Hoffe iwann kann man dann auch Lungen transplantieren, bei meinem Kippenkonsum kann ich das gut gebrauchen. Wen juckt denn son scheiß? Wenn die n PC haben wollen, dann lass deren Körper doch verkaufen!
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10.08.2012 00:09 Uhr von no_trespassing
 
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@Dracultepes: Zum Glück können Gesetze einen nicht dazu zwingen.

Womöglich geben einen Ärzte auch zu schnell auf, wenn man lebensbedrohlich erkrankt ist und noch 3 andere Leute auf die Organe warten.
Kann ja sein, dass da so mancher Arzt utilitaristisch denkt (Einer stirbt, mehrere werden gerettet).

Deshalb nochmal: Wir brauchen künstliche Organe. Die Dinger müssen Fabrikprodukte werden. Dann brauchen wir den Spenderkrempel nicht mehr.
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10.08.2012 00:13 Uhr von Dracultepes
 
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@no-trespassing: Ja die brauchen wir, haben wir aber nicht. Wir verschwenden nur massig Organe.

Die leute per gesetzt zwinge geht, ist aber keine schöne lösung. Einfach die wiederspruchsregelung + blacklist fuer jeden der wiederspricht. Denn nur wer bereit ist zu geben soll auch im fall der faelle kriegen.
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10.08.2012 01:19 Uhr von Aggronaut
 
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da kommen: wir auch noch hin, da mach ich mir gar keine sorgen.
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10.08.2012 09:10 Uhr von Nebelfrost
 
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@dracultepes: aus deinem kommentar heraus merke ich, dass du keine ahnung hast. es geht nicht darum, ob tote ihre organe noch gebrauchen könnten, sondern viele leute erklären sich nicht zur organspende bereit, weil sie dadurch automatisch zu menschen zweiter klasse werden. hast du dich jemals schon dafür interessiert, was eine solche bereitschaft zur organspende wirklich bedeutet? auf der welt herrscht korruption und diese korruption kleidet sich auch in weiße kittel. es gibt an heutigen krankenhäusern genug ärzte, die in der entsprechenden situation korrupt handeln würden, um sich für ihr krankenhaus eine goldene nase zu verdienen.

wenn du kein organspender bist, versucht man in einer für dich lebensgefährlichen situation vielleicht zweimal dein leben zu retten. wenn du organspender bist, versucht man es nur einmal, wenn du verstehst was ich meine. man gibt sich automatisch weniger mühe, um das leben des patienten zu retten, wenn dieser organspender ist. und das ist keine mutmaßung. das ist ein fakt! es machen sicher nicht alle ärzte so, aber so manche. die welt ist schlecht, vor allem dann wenn es ums geld geht. und organe werden händeringend gebraucht und bringen immer gutes geld und ansehen, wer eines beschaffen kann.
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10.08.2012 09:26 Uhr von mAdmin
 
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no_trespassing: als ob nicht in diese richtung mit hochdruck geforscht würde.
da steckt doch so viel kohle dahinter, da brauchst du nicht noch extra ethischen druck :D

und die theorie:"oooh gott, wir haben keine organe mehr, JETZT müssen wir forschen, sonst sterben so viele leute" ist falsch.

du widerlegst es doch selbst, denn
1. organmangel haben wir jetzt bereits.
2. die meisten organspender sind nicht lebensbedrohlich erkrankt, sondern verunglückt. keiner will die leber oder die lunge eines mit metastasen durchsetzten tumorkranken etc.
3. wenn es irgendwem auf der welt darum ginge, irgendwen zu retten, dann würden die einfach mal frisches wasser und brunnen in afrika zugänglich machen. sterben doch mehr schwarze an scheißerei als hier an allen erkrankungen zusammen mit oder ohne organspende
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10.08.2012 10:45 Uhr von esKimuH
 
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Wahnsinns Gewinnspanne.
Hat er wenigstens einen PC und ein Handy?
Ich würde ihm für die zweite Niere sofort beides geben.
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10.08.2012 13:34 Uhr von Dracultepes
 
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@Nebelfrost: Natürlich, ich habe keine Ahnung. Total

Und natürlich werden werden sie dadurch zu Menschen zweiter klasse. Ein wunder das ein Arzt sie dann noch anguckt und nicht gleich die Papiere unterschreibt und schonmal das Schlachthaus informiert.

Hast du auch irgendwas, was diese Aussagen untermauert? Vielleicht Statistiken von anständigen seiten?

"wenn dieser organspender ist. und das ist keine mutmaßung. das ist ein fakt! "

Fakten sollte man immer belegen

Und es ist auch erstaunlich wie wenig Menschen lesen können. Das was du beschreibst tritt bei kriminellen Menschen ein wenn der Markt nicht gesättigt ist. Was passiert denn wenn wir jedes Organ was verwertbar ist auch verwerten? Vielleicht eine Sättigung des Marktes?

Viel spaß noch. Es würde ja auch erstmal reichen das man alle ohne Spenderpass nicht zum Empfang zulässt. Dann hätte man schonmal mehr organe für die richtigen Menschen.
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10.08.2012 14:35 Uhr von Nebelfrost
 
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@dracultepes: ich kenne jemanden, der vom medizinischen/ärztlichen sektor kommt. von dem weiß ich das. und wenn du wüsstest, was mitunter in den krankenhäusern hinter verschlossenen türen so abgeht, würdest du mit den ohren flattern. da werden organspender, die einen schweren unfall hatten, eben grundsätzlich weniger lang versucht zu reanimieren. während man es sonst vllt 3 min lang probiert, gibt man bei ihnen eben nach 30 sek oder 1 min bereits auf. ähnlich verhält es sich bei komapatienten, die organspender sind. bei ihnen wird in der regel schneller und eher entschieden, die maschinen abzuschalten.

hinzu kommt, dass auch nach feststellung des hirntodes, bei einem spender die organe entnommen werden. leider ist es aber bereits vorgekommen, dass die diagnose hirntod voreilig oder fälschlicherweise gestellt wurde, egal erst einmal ob versehentlich oder vorsätzlich.

viele menschen ahnen das auch, denn sie sind nicht auf den kopf gefallen. daher ist auch für mich organspenden tabu. so hart es auch sein mag, aber diese welt ist zu schlecht.

ich bin zudem überzeugter transhumanist und als solcher, liegt es mir fern, so etwas wie organspende zu unterstützen. stattdessen würde ich lieber geld in die stammzellenforschung spenden, die später einmal das nachzüchten von organen möglich machen kann, ohne spender, ohne abstoßungsreaktionen und ohne mafiöse machenschaften. damit fühle ich mich bedeutend wohler und ich habe dennoch eine gute tat vollbracht.
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10.08.2012 15:05 Uhr von Dracultepes
 
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@nebelfrost: "ich kenne jemanden, der vom medizinischen/ärztlichen sektor kommt."

Ahhh die Tante des Onkels 5 Grades einer verstorbenen Großmutter mit Klumpfuss. Na wenn das nichts heisst.

Da du überhaupt keine Fakten,Zahlen sonstiges liefern kann überspringe ich mal den Teil in dem du Sachen behauptest.

"viele menschen ahnen das auch, denn sie sind nicht auf den kopf gefallen. daher ist auch für mich organspenden tabu. so hart es auch sein mag, aber diese welt ist zu schlecht. "

Deswegen solltest du ja auch keine Organe kriegen und fertig. Ist ja kein Zwang.

"leider ist es aber bereits vorgekommen, dass die diagnose hirntod voreilig oder fälschlicherweise gestellt wurde, egal erst einmal ob versehentlich oder vorsätzlich."

Und wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Deswegen ist ein ganzes System schlecht? Deswegen lohnt es sich nicht den Prozess zu optimieren ? Wo hoch ist denn die Zahl dieser fälschlicherweise Hirntoddiagnostik? Und wie hoch die Zahl derer die nach der Diagnose abgekratzt sind und jetzt in der Erde vermodern?

Solche Fehler passieren übrigens weil gespart wird. Deswegen wird ja auch die Diagnose vor der entnahme von einem zweiten Arzt geprüft. Es war mal im Gespräch die dafür zuständigen mobilen Konsiliarteams abzuschaffen. Ob sie es nun getan haben weiss ich nicht.

"ich bin zudem überzeugter transhumanist und als solcher, liegt es mir fern, so etwas wie organspende zu unterstützen"

Ich hätte auch gerne ein Hirn/Computer Interface. Und trotzdem nutze ich Tastatur und Maus. Warum? Weil ich heute lebe und nicht in 250 Jahren. Genauso ist es beim Organspenden. Kriegt eure Forschung geschissen dann braucht man keine Spenden mehr. Bis dahin lass aber die Leute Menschenleben retten die ihre Disziplin schon geschissen gekriegt haben.

Prost!
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10.08.2012 16:57 Uhr von Nebelfrost
 
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zitat: "Ahhh die Tante des Onkels 5 Grades einer verstorbenen Großmutter mit Klumpfuss. Na wenn das nichts heisst."

nein, es ist nicht der freund eines freundes, der jemanden kennt, der das angeblich gesagt hat. es ist eine person und diese person kenne ich direkt, ohne dutzende personen dazwischen.

die korruption bei den organspenden geht zudem noch viel weiter. es werden zum teil wartelisten einfach manipuliert und zahlungskräftigere patienten, sowie personen aus "höheren kreisen" bevorteilt, indem sie weiter oben platziert werden. bei denen greift dann entweder das geldsäckel oder das berühmte vitamin B. dieses steht in dem fall sowohl für Beziehungen, wie auch für Bestechungen.

zitat: "Kriegt eure Forschung geschissen"

wie gern würden wir das, wenn den entsprechenden forschern nicht ständig steine in den weg gelegt werden würden und sowas wie stammzellenforschung in den meisten westlichen ländern nicht verboten wäre!!!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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