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Ludwigshafen: Ex-Chefarzt machte Tests an Patienten, ohne sie zu informieren

Am Klinikum Ludwigshafen konnte einem ehemaligen Chefarzt nun Wissenschaftsbetrug im großen Stil nachgewiesen werden. So soll er bei seinen Publikationen gegen Richtlinien verstoßen und Angaben gefälscht haben. Die Vorwürfe, urteilt ein Untersuchungsbericht, hätten sich weiter erhärtet.

Bei allen 91 untersuchten Veröffentlichungen des Mannes wurden Verstöße gegen spezielle Richtlinien festgestellt. Nun muss sich der Arzt, dem bereits 2010 nahegelegt wurde, seinen Dienst zu quittieren, wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Betrug und Urkundenfälschung verantworten.

Der Arzt habe unter anderem bei Herzoperationen Medikamente eingesetzt, die dem zu operierenden nicht bekannt waren, hatte die Reaktionen darauf untersucht und für seine Studien genutzt. Von Ähnlichem sind mindestens 503 Patienten betroffen. Auch im hessischen Gießen wird nun gegen den Mann ermittelt.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Betrug, Ludwigshafen, Chefarzt, Urkundenfälschung
Quelle: www.spiegel.de

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